Bürger melden vermehrt Stromausfälle

Asunción: Die Temperatur steigt und die ersten Stromausfälle treten in vielen Teilen des Landes auf. Die Bürger meldeten dem staatlichen Energieversorger ANDE am vergangenen Wochenende mehrere Probleme bei der Stromversorgung.

Die von den ständigen Stromausfällen betroffenen Bürger fordern die ANDE auf, entsprechende Korrekturen vorzunehmen, um weitere Stromausfälle an den heißesten Tagen zu vermeiden, bevor sich der Sommer mit hohen Temperaturen zwischen 30 °C und 40 °C von seiner schlimmsten Seite zeigt.

Die Beschwerden von Bürgern wegen Problemen bei der Stromversorgung scheinen sich zu häufen. Dies ist auf einen höheren Energiebedarf durch den Einsatz von Klimaanlagen und anderen Haushaltsgeräten zurückzuführen.

Obwohl die Autoritäten der Entität versprochen hatten, dass es in diesem Sommer keine Stromausfälle geben würde, wurden die üblichen Hitzespitzen noch nicht erreicht und die Energieversorgung brach zusammen. Mehrere Viertel von Asunción, Städte in der Metropolregion wie Lambaré, Villa Elisa, Luque und Mariano Roque Alonso meldeten laut einem Bericht vom Kanal 13 Probleme bei der Versorgung mit Strom. Aber auch in ländlichen Regionen, wie im Departement Guairá, kam es schon letzte Woche, trotz schönstem Wetter, ebenfalls zu langen Ausfällen im Stromnetz der ANDE.

Wochenblatt / Beitragsbild Archiv

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Europakongress

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3 Kommentare zu “Bürger melden vermehrt Stromausfälle

  1. Es mag zum Teil daran liegen, daß immer mehr Haushalte Klimaanlagen einbauen lassen und auch mehr Elektrogeräte benutzen als früher.
    Aber diese Stromausfälle sind zu 90% dadurch bedingt, daß sich die Bonzen mit den Einnahmen die Taschen füllen – wie alle Bonzen hier – und die Infrastruktur noch aus der Kolonialzeit zu stammen scheint.
    Es wird nur geflickt, ab und zu wird ein völlig maroder Mast ausgewechselt und immer mal wieder sogar ein neues Kabel gezogen.
    Ansonsten werden immer mehr Haushalte an ein schon seit Jahren völlig überlastetes Netz angeschlossen.
    Schwarzanschlüsse werden geduldet, ganze Barrios haben Strom, aber nicht ein Haus besitzt einen Zähler.
    Geld genug müsste da sein.
    Aber es geht halt hier den Weg allen Geldes.
    In die Taschen der Funktionäre.

  2. Es mag schon sein, daß immer mehr Haushalte sich Klimaanlagen einbauen lassen und auch, daß heute mehr Elektrogeräte benutzt werden als früher.
    Aber die Stromausfälle werden zu 90% dadurch verursacht, daß die Infrastruktur völlig unzureichend und veraltet ist.
    Investiert wird so gut wie gar nicht.
    Es wird immer nur geflickt, das Nötigste repariert. Mal wird ein völlig maroder Masten ausgewechselt, mal sogar ein neues Kabel eingezogen.
    Ansonsten werden nur immer mehr Haushalte an ein eh schon überlastetes Netz angeschlossen.
    Schwarzanschlüsse werden geduldet, anstatt abgeklemmt. Durch diese Anschlüsse werden zahlreiche Kurzschlüsse verursacht. Ebenso Todesfälle.
    Die Einnahmen verschwinden in den Taschen der Funktionäre und gehen für die Gehälter der unzähligen Sesselwärmer in den Büros drauf.
    Da bleibt nichts übrig für Investitionen in ein modernes Stromnetz.

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