Bürgermeister von Asunción in Erklärungsnot

Asunción: Nach dem Chaos in der Hauptstadt durch die schweren Unwetter in den vergangenen Tagen steht der Bürgermeister Mario Ferreiro unter Druck. Vor allem das Abwassersystem ist ein Desaster und das Hauptproblem.

Das Unwetter verursachte große Schäden in Asunción. Gegenüber dem Radiosender 800 AM räumte Ferreiro Probleme bei den Abwasserkanälen ein. Insgesamt 150 Tonnen Müll traten aus den Gullys hervor, die immer noch nicht ganz beseitigt wurden. Ferreiro betonte, es sei schon eine Ausschreibung vorgenommen worden. Die Investition belaufe sich auf 90 Millionen US Dollar. Damit könnte in etwa 65% des Abwassersystems in Asunción instand gesetzt werden. Im Moment sind nur 20% der Kanäle in einem einwandfreien Zustand.

Auch die umgestürzten Bäume seien ein Problem, so Ferreiro. Sie wegzuräumen dauert noch an. Des Weiteren würden bestehende Sträucher und Bäume mit ihren Wurzeln das Kanalsystem zerstören. Dies müssten alle beseitigt werden.

Quelle: 5dias

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6 Kommentare zu “Bürgermeister von Asunción in Erklärungsnot

  1. Wer nach diesen Ereignissen immer noch Muell auf die Strasse schmeisst, dem sollte die ganze Sch**** ins Eigenheim fliessen.

  2. Da sieht man doch wieder, wie verlogen die Politik ist. Ob Bürgermeister Ferreiro eine gute Besetzung für ASU ist, kann ich nicht beurteilen. Doch für das desaströse Abwassersystem in der Stadt ist er ganz bestimmt nicht verantwortlich. Das haben seine Vorgänger im Amt zu verantworten die sich durch Nichtstun und Unfähigkeit hervor getan hatten – dafür jedoch immer das richtige Parteibuch besaßen. Das zählt in Paraguay eben mehr, als eine Qualifikation. So kann das ja nie etwas werden in diesem Land!

  3. immer die gleiche Laier, wenns um die Abwasserkanäle in Asu geht, leere Versprechungen und Wasserchaos! Dafür haben die Politclowns volle Taschen!
    Aber das ist ja weltweit so!

  4. Demnach sind 80% der Abwasserkanäle defekt und es ist nur eine Frage der Zeit bis es durch zu reißende Flüsse gewordene Straßen Asuncións wieder tote Menschen gibt.
    Mehrere hunderttausend Einwohner müss(t)en in Asunción jährlich ihre Steuerern für Fahrzeuge, Gewerbe und Immobilien bezahlen, da kommen schon ein paar Millionen US-Dollar zusammen, um neue Angestellte einen Schalterjob zum Nümmerchenziehen einzustellen.

  5. Es waehre an der Zeit die leute zu Bestrafen die Muell wegwerfen und die verkaufen auf den Strasse und den Muell liegen lassen und und und dannwuerden die Wasserkanaele nicht verstopft werden .

  6. Die Investitionen belaufen sich auf 90 Millionen US-Dollar…
    Damit koennten in etwa 65% des „Abwassersystems“ in Asuncion instand gesetzt werden…
    Im Moment sind nur 20% der Kanaele in einem „einwandfreien“ Zustand… lol
    65% und 20% sind 85%! Habe es mit meinem Taschenrechner nachgerechnet… allerdings muss ich beifuegen das dieser Taschenrechner ein europaeisches Produkt ist und vermutlich nicht mit einem paraguayschen Taschenrechner verglichen werden kann!
    Dadurch sind die ersten 15% ( 13,5 Millionen US Dollar bereits in den Saecken der „Saecke“
    Der Rest verschwindet mit der Planung bei den gleichen Saecken
    und das Abwassersystem funktioniert weitere 100 Jahre wie bisher, das ist Paraguay
    Was interessiert mich ein Abwassersystem in Asuncion? Ich wohne nicht in Asuncion!
    Diese Saecke die sich fuer Paraguay abrackern bei Terere und in der Haengematte sollen ihr Leben vermehrt geniessen mit Arbeit….. ich goenne es ihnen

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