Busbahnhof und Mercado 4 mit freiem Internet

Seit vergangenem Wochenende können Einkäufer am Mercado 4 sowie Reisende im Busbahnhof von Asunción kostenlos über Wi-Fi im Internet surfen, das gab der Minister des Nationalen Sekretariats für Informations- und Kommunikationstechnologien (Senatics), David Ocampos, gegenüber der Presse bekannt.

Er sagte weiter: „Wir haben um das Marktgelände Silvio Pettirossi einen groß angelegten Empfangsbereich installiert, sodass Kunden aber auch die Verkäufer, einen kostenlosen Interzugang bekommen“. Entscheidend dabei ist aber, dass dieser Zugang nur über Mobiltelefone möglich ist, mit einem Computer kann man nicht auf dieses Netzwerk zugreifen.

„Nach ersten Erhebungen mit dieser neuen Technologie stellten wir fest, dass durchschnittlich 80 Anwender dieses Angebot nutzten, die verfügbare Bandbreite ist acht Megabyte pro Sekunde“, erklärte Ocampos.

Darüber hinaus können Schüler in einem anliegenden Unterrichtsgebäude des Mercado 4 auf diese neue Technologie zugreifen, parallel dazu geben Beamte der Senatic zweimal die Woche Fortbildungen im Fach Internet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene über den Umgang mit dem modernen Medium.

Auch am Busbahnhof in Asunción können Passagiere kostenlos, unter den gleichen Bedingungen wie am Mercado 4, ins Internet gehen. Im Abasto Markt arbeitet man gerade an der Wi-Fi Installation, im Augenblick werden die Glasfaserleitungen verlegt. Der Service ist in 15 Tagen verfügbar.

Des Weiteren plant das Ministerium noch 46 öffentliche Plätze und Behörden mit dieser Technologie auszustatten, im April sollen die Arbeiten fertig gestellt sein.

Quelle: Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Busbahnhof und Mercado 4 mit freiem Internet

  1. Diese Aussage: ” Entscheidend dabei ist aber, dass dieser Zugang nur über Mobiltelefone möglich ist, mit einem Computer kann man nicht auf dieses Netzwerk zugreifen.” ist sehr interessant. Was soll diese Einschränkung? Evt. doch mit Kosten verbunden? Aber mich wundert hier schon lange nichts mehr.

      1. In Deutschland gibt es mehr öffentliche und kostenlose WiFi Zugänge als hier in Py.
        Es gab ein kurze Zeit kostenloses Wi-Fi in Carapegua. Das hat man nach wenigen Monaten wieder abgeschaltet. Damit will ich sagen, dass hier (nicht durch die Redaktion) immer viel Brimborium gemacht wird und nach einiger Zeit wird das Ganze unter den Tisch gekehrt. Vermutlich dann, wenn man merkt, dass dies den Anbieter (oft die Stadt) auch Geld kostet. Wäre hätte das gedacht….
        Die Begrenzung, dass nur Smart-Phones Zugriff auf diese Netz haben, ist schon sehr verwunderlich und entspricht in keinster Weise den Erwartungen die eine solche Installation bem Leser/Nutzer bedingt.
        Wenn ich mir meine Heimatstadt in DE anschaue,
        dort gibt es seit 2008 kostenloses Wi-Fi und es existiert heute noch und wurde inzwischen auch erweitert.
        Auch Karlsruhe, dort hatte ich oft geschäftlich zu tun, hat einige große Plätze mit Wi-Fi
        ausgestattet und nicht nur mit 8 Mb/s.
        Selbst in dem Dorf wo meine Eltern leben, gibt es Wi-Fi.
        Paraguay tut immer so, als wäre es fortschrittlich, das ist jedoch nur Fassade, um, das ist meine ganz persönliche Meinung, von den wirklichen Problemen abzulenken.
        Die wirklich relevanten Themen sitzt man aus. Frau Merkel lässt grüßen. 😉

  2. Es wäre interssant zu erfahren, wer denn das ganze für die Bebutzer kostenlose Surfen eigentlich bezahlt.
    Bezahlt die SENATICS dem ausführenden Internetprovider das Geld für die Verbindungskosten?
    Wer ist der ausführende Internetprovider?
    Oder bezahlen wir, die Vertragskunden das großzügigerweise mit, indem man uns für unser Geld entsprechend weniger Bandbreite zur Verfügung stellt?

    1. Wenn hier das landläufige Verfahren wie in DE angewandt wird, dann ist das Datenvolumen kostenfrei. Alleine der Eigentümer, meist die Städte, ist für den technischen Unterhalt verantwortlich.
      Mir ist zwar nicht bekannt, welche Kosten die Provider untereinander für den Datentransfer haben, aber die Kosten für das Volumen liegen meist im Cent-Bereich pro Giga-Byte. In diesem Sinne sind diese irrelevant.
      Dass Facebook, Google und Co. auch ihren Anteil beisteuern steht ausser Zweifel und ist heute normales Geschäft.

      1. Sie verkennen vollkommen das Problem. Paraguay als Land hat einen sehr begrenzten Datendurchsatz im Internet zur Verfügung. Das ist dem geschuldet, das Paraguay das Internet als Binnenland (kein Anschluss an Überseekabel) und ohne Sattelitenverbindung aus zweiter Hand von Brasilien oder/und Argentinien bekommt. Dabei geht es nicht darum wer Eigentümer der Hotspots (gratis Internetzugang) ist, sondern dass hier die ohnehin schon begrenzte Bandbreite als Geschenk zu Lasten der zahlenden Kundschaft unters Volk gebracht wird.
        Der Preis, den Sie hier darstellen ist für das Ganze irrelevant, denn was nicht da ist, sollte auch nicht verschenkt oder verkauft werden.

    1. Das wird der Ausgangspunkt gewesen sein. Da gab es möglicherweise kleine Dankeschön an irgendwelche Herrschaften und schon gibt es freien Wi-Fi für die Kinder und Jugendlichen (und die großen Kinder), damit sie bei “Fasebok” aktuell sein können.
      Ausbaden tun es die zahlenden Kunden und dummen Ausländer, weil dadurch die “Internet-Autobahn” immer verstopfter wird, wie Buchholz schon ausgeführt hat.

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