Carperos verlassen besetzte Grundstücke im Osten Paraguays

Ñacunday: Die unter Planen schlafenden Landbesetzer, Carperos genannt, begannen heute Nachmittag damit die besetzten Grundstücke zu verlassen, um einer eventuellen Räumung vorzugreifen.

Die Entscheidung die Privatgrundstücke zu verlassen kam den Besetzern eine Woche nachdem für alle Grundstücke Räumungsbefehle ausgestellt wurden. Der Druck der örtlichen Polizei sowie der Landbesetzer war nicht groß genug, dass die „Brasiguayos“ ihre Anzeigen zurückzogen.

Während der Innenminister Carlos Filizzola klar vermittelte, dass der Räumungsbefehl ausgeführt wird, erklärte der Gouverneur von San Pedro, José Ledesma, dass es dazu nicht kommen wird. Schlussendlich wurde Ledesma als nicht Regierungssprecher und Carperos Unterstützer von Kabinettschef Perito López abgestempelt.

Nach einem Treffen zwischen Senator Efraín Alegre und dem Verteidigungsminister Catalino Roy teilten sie mit keine Unterstützung von Carperos zu brauchen bei der Weiterführung der Messungen in der besagten Zone. Währenddessen wurde in der brasilianischen Grenzstadt Foz de Iguazú, Bundestaat Paraná, eine offizielle Kommission gegründet um den Konflikt beizustehen und international bekannter zu machen. Am heutigen Montag gingen die Messungen der Grenzzone nahe dem Paraná-Fluss weiter.

(Wochenblatt / Abc)

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