Chacarita: Verrufen aber durchaus sehenswert

Asunción: Das Stadtviertel Chacarita in der Hauptstadt von Paraguay ist oft in Verruf. Jedoch bietet die Zone malerische Gegenden und abwechslungsreiche Kontraste.

Die Menschen, die dort leben, sind bescheiden und fleißig. Alle wollen eine bessere Zukunft erreichen.

Über die Straße Paraguarí erreicht man eine Zone die von den Bewohnern “Barranco“ genannt wird. Hier gibt es einen schönen Aussichtspunkt. Er soll von Gefangenen in der Diktaturzeit, die in den Kerkern der fünften Polizeistation gefangen gehalten wurden, erbaut worden sein.

Im Herzen des Stadtviertels befindet sich das Museum José Asunción Flores. Ein kleines Lehmhaus, in dem der Musikstil Guarania entstand.

Das Leben in der Nachbarschaft wird durch Sportvereine geprägt. Aber auch die Kirche Santa Maria Goretti ist am Sonntag ein Mittelpunkt. Es lohnt sich, das Gotteshaus einmal unter der Woche in Ruhe zu besuchen. Viele alte Kunstwerke sind hier noch vorhanden.

An der Kirche ist eine Sozialisation entstanden. Mehrere Personen versuchen übergreifend die Bevölkerung in Chacarita von der Armut und anderen Geißeln, wie Drogen, zu befreien.

Carlos Facetti ist einer der sich um die lokalen Veteranen aus dem Chaco Krieg kümmert. Zugleich versucht er eine Kommunikation und den Zusammenhalt der Einwohner in dem Stadtviertel weiter zu verbessern.

Laut der Architektin Mabel Causarano sei Chacarita eine Siedlung deren Ursprünge bis in die Kolonialzeit zurückreichen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließen sich Paraguayer dort nieder. Sie widmeten sich hauptsächlich der Fischerei.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Chacarita: Verrufen aber durchaus sehenswert

  1. Tipp: Wenn Sie dieses Viertel besuchen nehmen Sie unbedingt Kamera, Smartphone, dicke Brieftasche, beste Schuhe und alte Badehosen mit, damit Sie nicht nackig wieder zurückkehren müssen.

  2. Diese Viertel besuchen, da müssen sie sich beeilen, denn die Stadt ist daran dieses Viertel abzuschaffen, im Rahmen des Baus der Costaneras von Asuncion und der „Reocuperation des Parques Caballero“. Dies natürlich ganz im Rahmen der Propaganda „der Staat schenkt armen Häuser“, in der wie immer nicht erwähnt wird, dass den Leuten zuerst ihre Häuser gebulldozt werden, bevor sie dann für die neuen Häuser, ah tschuldigung, Wohnungen noch zahlen müssen, während ihre Grundstücke (nein, Titel besitzen sie keine, besetzen sie aber legal), 1000 Dollar pro Quadratmeter verkauft werden. Bevorzugtweise lässt man die Leute dann auch unterschreiben, bevor sie ihre zukünftigen Häuser sehen, so kann man ihnen Wunder versprechen und ihnen dann geben was man will und sie haben ihr Landrecht schon abgetreten.
    So sieht eine Zwangsumsiedlung in Paraguay aus. Dies geschieht im Moment im Barrio Chacarita, im Nordbanado (Costanera Nord) und ist auch im Südbanado im Rahmen des Baus der Costanera Sur so geplant. Im Banado sur soll ein ganzes Viertel der Banado Tacumbu, gebulldozt werden und einer Auffüllung, ein teures völlig unnötiges Unterfangen, wenn man in Betracht zieht, dass man gegen die Überschwemmungen die Strasse viel billiger in einen Damm verwandeln könnte. Dieser Vorschlag der Bevölkerung, der wird stoisch ignoriert. Ist doch das Land der Anwohner in letzter Zeit wertvoll geworden. Als sich die Menschen dort vor fast 100 Jahren begannen anzusiedeln… da wollte dieses Schwemmland niemand.

    Zum Thema:
    https://youtu.be/6TIqTv5Zclk
    https://kuestenstrasseinside.blogspot.com/

    1. Dieses Land wurde besetzt, das gehört der Gemeinde Asuncion, also was soll den da schlimm sein, wenn die Gemeinde die Menschen umsiedelt?
      Diese Menschen haben das Land gestohlen, und jetzt werden sie noch belohnt mit neuen Häusern oder Wohnungen. Gratis gibt es auch in PY nichts, für diese Häuser oder Wohnungen müssen sie eh sehr wenig bezahlen. Wenn man bedenkt, dass sie vorhin immer gratis gewohnt haben. Ande wird auch glücklich sein? wenn sie umgesiedelt werden.

  3. ….Als sich die Menschen dort vor fast 100 Jahren begannen anzusiedeln… da wollte dieses Schwemmland niemand….
    Also was entspricht nun der Wahrheit, was ist Lüge und Stimmungsmache?
    Wem gehört das Land wirklich?

    1. Vorsicht!
      Mit den Titel zu Reiten ist aber so eine Sache für sich! Da nüssten einige ihr krum erworbenes Land abgeben.
      Vor x-Jahren war es Land was keiner haben wollte.Hier geht es nicht um Zoff zu machen, das die Wahrheit.
      Die vertragt nicht jeder. Rolf hat recht die Leute werden billig über den Tisch gezogen. So Hart wie es ist für die Ohren.
      Aus fast 100.Jahren lassen sich auch in Europa rechte ableiten. Die werden auch bezahlt!
      Mit einen guten nicht gekauften Anwalt kann das eine teure
      Sache werden!

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