Chaco: Indigene Gemeinschaft beginnt zu bröckeln

Neuland: Der stellvertretende Chef der Sicherheitsgruppe von Boquerón, Hauptkommissar Robinson Moudelle, erklärte ab dieser Woche hart gegen Indigene vorzugehen, die die öffentliche Ordnung stören.

Interne Auseinandersetzungen von Mitgliedern der Gemeinschaft Cayin o Clim nahe Neuland lassen die Gemeinschaft auseinander brechen und sorgen dafür, dass andere Mitglieder Angst bekommen und nicht mehr in Ruhe da leben können.

Der stellvertretende Chef des 8. Kommissariats von Neuland, Jorge Saldivar, sprach schon mit dem Anführer Francisco Martínez und seiner Sicherheitskommission um strikte Kontrollen durchführen zu können. Personen, die auffällig werden, müssen auf Revier gebracht werden und sich der Staatsanwaltschaft gegenüber verantworten. Was man bisher weiß ist, dass es zwei Gruppen in der Gemeinschaft gibt, die stetig betrunken sind. Viele davon wurden schon identifiziert.

Hauptkommissar Moudelle erklärte nicht zuzulassen, dass die Indigenen vor den Geschäften oder auf der Straße Alkohol zu sich nehmen. Der Konflikt begann vor ungefähr drei Jahren. Die Anführer interessierten sich nicht sonderlich für das Thema und verweisen auf Gewohnheitsrecht. Dies allerdings kostete Anführer Carlos Céspedes seinen Posten.

Der Nachfolger möchte Seite an Seite mit der Polizei zusammenarbeiten um die Konflikte zu lösen und die rund 2.000 Personen große Gemeinschaft beruhigen. Bisher war es so, dass die sechs zuständigen Polizisten immer von Familienmitgliedern der Täter verfolgt wurden, wenn sie jemand an die Nationalpolizei übergeben wollten. Des Öfteren wurden sie dann wieder freigelassen.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Chaco: Indigene Gemeinschaft beginnt zu bröckeln

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Das Indianerlager Cayin o Clin hat in etwa ein Areal von 16 Hektar. Wenn 2000 Personen da wohnen dann ist das eine Bevoelkerungsdichte von 125 Personen pro Hektar. Das ist in etwa zwischen den Huehnerstaellen Pesempoo von Loma Plata (78 Personen pro Hektar) und „huz lez lattz foz“ von Filadelfia (178 Personen pro Hektar).
    Die Position con Cayin o Clin duerfte diese sein: 22°38’4.78″S Breite und 60° 7’51.83″W Laenge.
    Der Indianerpferch von Filadelfia ist also am ghettoaehnlichsten und der „humanste“ Indianerstall ist der von Loma Plata.
    Die Dichte der Menschen im Pferch bedingt auch direkt die Kriminalitaetsrate. Auch unter Mennoniten wuerde die Kriminalitaetsrate direkt proportionell zur Bevoelkerungsdichte (also Ellenbogenfreiheit der Menschen) steigen.
    Aber dieses glaubt mir ja A. K. ueberhaupt nicht genausowenig wie wenn ich behaupte dass die Lager der RESA (Record Electric S.A. hence RESA) Wasserpumpen nicht laenger als 6 Monate nach Kontakt mit Wasser halten. Und wenn ich deswegen von „geplante Obsoleszenz“ spreche, so bin ich selbverstaendlich ein Luegner. Der eine nennt sowas Betrug und der andere nennt sowas „Businessmodel“ und „erfolgreicher Geschaeftsmann“ oder „Fortschritt“. Ganz im Sinne einen „Puff“ einfach als „Etablissement“ zu bezeichnen.
    Na ja vorluegen kann ja die Welt die Welt – ein Christ laesst sich solche Baeren nicht an die Nase binden.

    1. Um sich keinen Bären auf die Nase binden zu lassen muss man nicht unbedingt Christ sein. Lediglich der Verstand, sofern vorhanden, ist zu gebrauchen. Der Glaube oder Unglaube (unabhängig von der Gottheit) ist beim Erkennen einer Lüge eher nebensächlich.

  2. Je Wirkung hat eine Ursache.Jede Ursache hat einen Grund.
    Zu viele Menschen auf einen Haufen ohne Arbeit, keine Perspektive für die Jugend.Das ist der beste Nährboden für Kriminalität aller Art.Der Drogen/Alkoholsucht/der sozialen Entwurzelung ist die Tür geöffnet.
    Mit der Polizei/Ordnungskräften gewinnt man hier keinen Blumentopf!

  3. Der Konflikt dauert nun seit drei ganzen Jahren, Hauptkommissar Robinson Moudelle, erklärte ab dieser Woche hart gegen Indigene vorzugehen, die die öffentliche Ordnung stören. Die werden auch täglich fleißiger.

  4. Man hat in den Kolonieen sehr vieles versucht…die indianer dahin zu bringen wo sie ihr eigenes land bebauen können und jede mögliche unterstützung zu geben aber sie kommen immer wieder in der nähe der stadt,anfänglich um arbeit zu suchen,dan zu betteln weil das einfacher ist wie arbeiten und der teufel lässt nicht lange auf sich warten den wie sagt es so schön?Müssiggang ist aller laster anfang.Einmal im alkohol verfangen ist es schwierig bei so dichter besiedelung davon loszukommen denn es tun ja alle.
    Man bedenke…Niemand hat ein leeres Herz.Wen nicht Jesus darinnen wohnt,so wohnt da ein anderer und dem braucht man nichtmal den kleinen finger zu reichen.Es braucht nur ein leeres herz,oh leute,sorgt dafür das euer herz nicht leer ist.
    Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. 1. Petrus 5.8

  5. Simplicus-manni

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    Joss, wie recht Sie nur haben! Doch wer will das schon hören? Ihre Botschaft gleicht dem Rufer in der Wüste. Die Menschen wollen nicht begreifen und schon garnicht dem Guten folgen. Das Gute wollten sie schon, aber sie sind nicht in der Lage im Guten zu leben und anderen vorzuleben. Das Böse ist ja so „attraktiv und verlockend“, alle tun es doch, der Eine mehr, der Andere weniger. Warum also sollte man diesen „Beispielen“ nicht folgen? Wie viele „leuchtende Vorbilder“ gibt es doch in der Gesellschaft! Aber eben nur nach außen hin. Daheim, wenn sie für sich allein sind, überkommt sie das große Elend – doch zugeben werden sie das nie. Schauen wir uns doch großen Manager, Künstler, Wissenschaftler, Politiker usw. an. Wie viele davon enden im Alkohol oder im Selbstmord und alle sind überrascht davon nach dem Motto „wie konnte das sein, der/die war doch immer so glücklich“.

  6. Kuno Gansz von Otzberg

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    Eine meiner Quellen war mal bei einem oekumenischen „Gottesdienst“ in einem der Indianerlager. Die liessen sich ein Rockband von Asuncion kommen deren multiple Lautsprecher mindestens 2 Meter hoch waren. Man konnte da seine eigene Stimme nicht mehr hoehren. Nach mehrmaliger Teilnahme an solchen „Gottesdiensten“ duerfte man taub sein. Ich nenn sowas einen „purahei“ Gottesdienst – auf Guaranie „krachlieder“ Gottesdienst.
    Normalerweise werden solche Rockbands von der mennonitischen ASCIM bezahlt. Jeder Mennonit zahlt eine geldliche Zwangsabgabe an die Kirche in der der drinn ist. Zahlst du nicht, schmeissen sie dich partout raus so wie es Faelle gibt in der Bethel Kirche (wo traditionellgesehen eher arme Mennoniten Mitglieder sind). Damit wird dir ein Kirchenbegraebnis verwehrt wenn du „gebannt“ wurdest – gottseidank ist mittlerweile die Munizipalitaet eingesprungen und hat der Kooperative einen Bestattungsacker abgeluchst (natuerlich wieder mehr oder weniger unfreiwillig seitens der Kooperative). Die „Beinfreiheit“ auf dem Munizipalitaetsfriedhof ist genauso eng wie bei den Indianerpferchen.
    Also von diesen Kirchenzwangsabgaben wird also solche Rockband via ASCIM finanziert – anstatt die eigenen armen Mennoniten zu helfen. Alles dafuer damit die Kooperative ein besseres „Aushaengeschild“ hat.
    Da der Glaube an Jesus eher mit dem Kognitiven zu tun hat, so ist es kein Wunder dass bei diesen gefuehlsmaessigen Indianergottesdienstkonzerte kein echtes Christentum wachsen kann.
    Zumal das Gesetz 514 auch die Indianerlager in der Mennoniten 5 Km Radius miteinschliesst wo kein Alkohol verkauft werden darf. Wuerde man ganz einfach das Gesetz einhalten – gaebe es keinen einzigen Trunkenbold weder bei den Indianern noch bei den Mennoniten.
    Nur der Abgott der Oekonomie kommt dabei zu kurz.
    Das Indianerlager ist eine Mennonitensiedlung da da viele weisshaarige uneheliche indianer-mennoniten Mischlinge rumlaufen. Via dessen gilt auch fuer die Indianerghettos das Gesetz 514 da da „mennonitisches Blut“ rumlaeuft.
    „Muessiggang ist aller Laster anfang“! – das steht nicht mal in der Bibel sondern ist nur eine Bauernweisheit des Volkes. Ergo? Derjenige der arbeitet ist niemals ein Saeufer, Hurenbock, Raucher, Stehler und Drogenabhaengig. Da stimmt was nicht mit dem Satz. Selbst der arbeitende ex Ordnungsamtschef von Loma Plata, Peter? Ginter, zumindest Ginter hiess der, hat selbst im Indianerlager Pesempoo seine Geliebten gehabt. Und das war ein Arbeiter der nicht muessig ging.
    Also das mennonitische Prinzip „wenn du arbeitest so kommst du nicht auf schlechte Gedanken“ funktioniert irgendwie nicht. Je mehr der Mennonit arbeitet je korrupter wird er weil er je mehr dem Mammon anhaengt. Das duerfte eher zutreffen.
    Nur ein Bauer der nichts mit seinem Verstand anzufangen weiss, kommt eben auf bloede Gedanken wenn er mal nicht arbeitet (weil in der Ruebe einfach alles Truebe ist). Das zeigt eigentlich dass die Arbeit genauso wie der Sport eine Art Sucht nach mehr arbeiten hervorbringt da der Koerper Botenstoffe die Drogenhaltig sind aussondert. Das ist dasselbe wie beim „Sports Nut“ der ohne Sport nicht mehr leben kann – workaholic nennt man sowas. Die leere im Menschen wird durch Arbeit erfuellt und nach dem Streben zu immer mehr. Nicht so beim Christen.
    Also der Indianer saeuft weil er „muessig“ ist weil du dem fuers Krauthacken nicht anstaendig bezahlst und diesem es rentabler ist betteln zu gehen als fuer das bisschen Geld sich den Hintern abzuracker! Wieso bezahlst du dem nicht wie einen Dr. Medicus (Arzt)? Zahl ihm 1 Million Gs pro Tag und ich garantier dir dass der Indianer keinesfalls mehr die arbeit verweigert – anstatt wie es viele Reiche tun, dem nur einen Teller voll Bohnen als Bezahlung zu geben.
    Zahl dem armen Mennoniten genauso viel wie dem Arzt im Hospital und dem Indianer auch und – voila! – niemand geht mehr freiwillig „muessig“.
    Dies ist traditionell die Ausrede des Mennoniten die Arbeit als Ersatzgott anzupreisen:
    2. Thessalonicher 3 V 11:
    >11 Ἀκούομεν (Wir hoeren) γάρ (dass) τινας (einige) περιπατοῦντας (herumgehen) ἐν (unter) ὑμῖν (euch) ἀτάκτως (englisch: idly. Griechisch: Die Soldatenlinie der Phalanx verlassen. Dies ist ein militaerischer Begriff. Die Marschordnung verlassen. D.i. Adam wurde geheissen zu arbeiten wegen dem Suendenfalls – und dieses tun die nicht. Unmoralisch; unordentlich), μηδὲν (in keiner Weise = ueberhaupt nicht) ἐργαζομένους (arbeiten; was tun), ἀλλὰ (aber) περιεργαζομένους (nur herumlaufen. Gr. periergazomai = ueber den Kooperativshof laufen oder in Bureaus herumhaengen, ohne wirklich was zu tun aber man macht den Eindruck was zu tun tut aber in wirklichkeit nicht viel).<
    Nun da kommen ja die meisten Koloniesarbeiter und Kooperativsarbeiter in Frage die ueber den Kooperativshof laufen ohne wirklich was zu tun und sich in anderer Leute Dinge einmischen (Steuern absahnen). Auch die meisten Staatsangestellte kommen da in Frage in diese Kategorie zu gehoeren. Der Indianer arbeitet wenigstens etwas, wo der Mennonit in der Kooperative sich als Teil eines Wahlsystems (Wahlsippe) sieht – das Waehlen des Oberschulzen garantiert ihm den Posten – obwohl der Posten genausogut gestrichen werden koennte wegen Nutzlosigkeit.
    Da finden wir viele Mennoniten und Lateiner wieder in diesem Bibelvers. Oder willst du mir sagen dass die ueberbezahlten ASCIM Arbeiter alle was nuetzliches tun? Oder die Kooperativsarbeiter in der Verwaltung? Keinesfalls!
    Bezeichnenderweise verliess ja der Apostel Matthaeus seinen Posten als Zoellner als Jesus ihn rief – und kehrte nie wieder dahin zurueck. Das war also nicht Arbeit. Bureaukratie tendiert daher nicht arbeit zu sein. Der Apostel Paulus war z.B. ein Zeltemacher zudem dass er Jurist war (Pharisaeer), also Lederarbeiter und Anwalt. Also diese administrativen "Berufe" tendiert die Bibel als "nicht Arbeit" anzusehen wie Burchfuehrer, Administracion de Empresa, Komitees, Oberschulze, Schulze, Politiker, Bureauangestellte, usw. All diese tun in wirklichkeit nur eines wie die Straeflinge im Konzentrationslager: ein Loch ausheben und es danach wieder zuschuetten.

    1. „Jeder Mennonit zahlt eine geldliche Zwangsabgabe an die Kirche in der der drinn ist“
      Ich bin Menonit u zahl meinein zenten freiwillig und aus Religiöser Überzeugung. Kuno an die Glaubwürdigkeit deiner Koments solltest du mittlerweile sogar selber zweifeln. Z.b. weil noch nie ein positiver Komentar über die Mennós von dir kamm. Willst du wirklich mit so einen Hass auf die Mennós durchs Leben gehen?? Wir lesen die Komentare objecktiv u gelassen. Wir sind keineswegs perfeckt. Dich aber hat der Hass auf die Menoniten gefangen genommen.

  7. Kuno Gansz von Otzberg…sieht der läge nach,nach noch einen müssiggänger dazu,wie wüsste er sonst so genau um die situation in Pesempoo.
    Danke der unterstützung Simplicus-manni..
    Rufer in der Wüste.
    denoch waren auch die propheten Gehorsam. auf daß erfüllet werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte: „HERR, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des HERRN offenbart?“ Johannes 12.38
    Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte abermals: 40 „Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe.“ (Matthäus 13.14-15) 41 Solches sagte Jesaja, da er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm

  8. Kuno Gansz von Otzberg

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    Typisch mennonitisch was @Joss da sagt. So schnell ein paar unangenehme Wahrheiten ans Licht kommen so schnell bezeichnen die Mennos andere als Muessiggaenger.
    Selbst die naiven Deutschen (@Simplicus) verstehen die Mennos gut die Unwahrheit als reinen Wein einzuschenken.
    Also der Indianer ist jetzt schuld wenn die Mennoniten denen gegen ihr eigenes Gesetz 514 Alkohol verkaufen.
    Das nennt man Heuchelei – wenns der Lateiner tut – tuts der Mennonit versucht man das unter den Teppich zu kehren.
    Fromme Sprueche zu klopfen das verstehen sie auch exzellentissimo.
    Der Apostel Paulus wuerde bei den Mennoniten als „faul“ gelten da er ja „nur“ die Wahrheit sagte und nicht dem Gelde hinterherlief. Genauso wuerde der Mennonit den Apostel Matthaeus als „nutzlosen Zeitgenossen“ ansehen, denn er zockte ja nicht weiter den Buergern die Steuern ab oder praesentierte sich im Namen der Sadduzaeer als Minister im Roemischen Reich um die Agenda der reichen Juden voranzutreiben.
    Vielleicht spendet die ASCIM ja mal schwarze Haarfarbe mit dem Kooperativssteuergeld um den weisshaarigen Lingwa (Indianer) die Haare schwarz zu faerben – damit das Offensichtliche nicht zu offensichtlich ist.
    Menno Simons legte ueberhaupt kein Gewicht in seinen Schriften auf die Arbeit. Ihm war „die Schrifttreue“ bei weitem das Wichtigste. Auch finden wir nirgends in Menno Simons Schriften dass er viel ueber Frieden oder Waffenlosigkeit sagt. Das sind Nebenthemen fuer die echten Mennoniten.
    Heute wollen sie keine Opfer fuers Land geben damit ihre Geldansammlung nicht gefaehrdet wird – aus Gewissensgruenden, keine Spur, nur aus Angst Geld zu verlieren.
    Ich bin mir sicher du bist faehig noch weiter fromme Pseudosprueche und Bibeltexte aus dem Kontext und hinein in die eigene Agenda zu klopfen.
    Das ist das was Jesus hier sagt: Matthäus 23,24 Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt!
    Die Muecke faellt bei den Mennoniten nicht durch das Mehlsieb, aber das Kamel im Mehl faellt durch dasselbe Mehlsieb. Will heissen da macht der Mennonit mit einem Stock ein Loch ins Sieb damit das Vieh durchfallen kann.
    Man zitiert zwar richtige Bibelstellen die ja auch gelten wie z.B. dass man was tun soll anstatt faul ueber den Kolonieshof zu laufen, aber dass man den Armen nicht noch das Letzte abzocken soll oder dass kein Ansehen der Person des Reichen und Schoenen sein soll oder dass das Vieh nicht in den Wahlen mitwaehlt – das Kamel faellt rein zufaellig durch das Mehlsieb.
    Gott (Muecke) ist wichtiger als das Arbeiten (Kamel). Gott siebt man heraus und heuchelt ein Christentum obendrauf – aber die Arbeit, Partei- und Seilschaftszugehoerigkeit gibt man das ganze Gewicht.
    1900 stellte Nietzsche dasselbe bei der Bevoelkerung des Deutschen Reiches fest – was dann beim „blondesten dunklen Buerstenschnaeuzer“ endete.
    Hast du jemals in den letzten 10 Jahren in einer Mennonitenkirche ueber dieses predigen hoeren?: Matthäus 19,24 Und wiederum sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt!
    ich nicht. Auch nicht ueber Radio ZP30 es sei denn von Predigern aus Deutschland oder Kanada (von keinem der in Paraguay ansaessigen Predigern).
    Das Motto des Mennoniten heutzutage ist: „Wien bleibt Wien“. Will heissen: nichts ist man gewillt zu veraendern. https://www.youtube.com/watch?v=w36qjUpiUaA

    1. Siehe, die Pferde halten wir in Zäumen, daß sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib. 4 Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regiert. 5 Also ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet’s an! 6 Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zündet an allen unsern Wandel, wenn sie von der Hölle entzündet ist.

  9. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Kuni
    Mit diesen modernen Mennoniten hab ich allerdings ein Problem – genauso wie Christus. Mit Menno Simons haette ich mich allerdings sehr gut verstanden – genauso wie Christus.
    Du hast es allerdings falsch verstanden. Den „Zehnten“ kassiert wie ich weiss keine Mennonitenkirche mit Zwang. Allerdings sind forcierte Abgaben in den meisten Mennonitengemeinden pflicht – sonst fliegste raus. Diese nennt man Gemeindeauflagen. Zahlst keine Gemeindeauflagen – das wars dann. Ich z.B. koennte mir keine Gemeindeauflagen leisten aus finanzieller Sicht.
    Gott sei dank gibt es aber vermehrt Kirchen die diese Zwangsauflagen nicht mehr haben wie z.B. die Concordia in Asuncion und die Manoa in Loma Plata. Das ist schon was positives.
    Der Trend ist ja bekanntlich auch schon mittlerweile dieser dass den Kirchen die „leichtglaeubigen Gutmenschen“ davonlaufen, wenn die Kirchenmitgliedschaft mit finanziellen Buerden zu tun hat. Das ist was positives.
    Einer der Kirchen anzugehoeren lohnt sich heute ehrlich gesagt nicht mehr – weder in diesem Sinne noch in jenem. Youtube hat z.B. weit bessere „geistliche Speise“ als man in der sonntaegliche „Kurzmotivationsansprache“ des mennonitischen Pfaffen praesentiert bekommt.
    Bei den Mennoniten ist es so dass man ab 500 Rinder Diakon wird und ab 1000 Rinder Pfaffe, Komiteemann oder einer der anderen Scharlatane.
    Ich bezog mich eher auf die erzwungenen Kirchenauflagen – die versteht sich komplett antibiblisch sind aber trotzdem den „zur Kirche wankenden Glaeubigen“ auferlegt werden weil der Reiche bei Klimaanlage in der Kirch‘ sitzen will aber zu geizig ist die selber zu finanzieren. Gegen diese erzwungenen Kirchenabgaben wetterte ich. Wenn du den Zehnten freiwillig gibts – more power to you!
    Allerdings gibt es ein neues Uebel besonders unter den Pfingstlern die „den Zehnten“ jeden Glaeubigen auferzwingen – ansonsten fliegen die raus. Der Zehnte ist in Neuen Testament nicht wieder in Kraft gesetzt durch Jesus oder die Apostel (die die Authoritaet zu Loesen und zu Binden hatten) sondern es war Usus dass man ALLES zusammen hatte (der purste Kommunismus. Der Kommunismus funktioniert nur mit Christen, daher je gottloser die Gesellschaft wird, desto mehr zerfallen die Kooperativen auch da diese Teil des kommunistischen Systems sind).
    Es wird daher immer schwierigen wie man den Taufbefehl befolgen kann bei diesen abgefallenen Kirchen – da man praktisch keine echte Kirche mehr finden kann. Das war auch mein Dilemma – es gibt den Taufbefehl aber reinen Gewissens kann man sich keiner Mennonitengmeinde anschliessen ohne teilhaftig an ihren Suenden zu werden. Um irgend einer Karriere willen oder wie so mancher um sich zu verheiraten wuerde ich nie einer Kirche beitreten – denn das waere Heuchelei. Zugegeben: mir ist eventuell mehr Einsicht und Weisheit gegeben als vielleicht 1000 Mennoniten zusammen, aber das verpflichtet dann umso mehr und isoliert einen Menschen noch mehr (siehe Paulus der zuletzt gaenzlich vereinsamte und von den „Gemeinden“ verlassen wurde). Trotzallem ist das der richtige Weg – weil eben nicht der Weg der Welt.
    Mit einem echten Mennoniten hab ich kein Problem – bei einen halbwarmen/halbkalten Mennoniten ist mir nach kotzen genau wie Jesus.
    Wie hier:
    Offenbarung 3 V 14 ff
    >Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«[8], der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: 15 Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst! 16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. 17 Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß, und mir mangelt es an nichts! – und du erkennst nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.<
    Die Selbstverkenntnis ist das Markenzeichen der Kirche der Endzeit. An Erkentnis sind die arm, Einsicht haben sie wie die Blinden (keinen Bezug zur Realitaet und keine Extrapolierung ihrer Realitaet aus der Bibel. Man sieht nicht wie die Bibel von ihnen selber spricht. Und wenn man blind ist sieht man nicht und wenn man nicht Infos hat weil man nicht sieht so erkennt man nichts).
    Elend = talaiporos = aus der Medizin Callous, d.i. eitrige Wunden.
    Erbaermlich = bemitleidenswert; unbedingt Hilfe noetig haben.
    Arm = zu kriechen und ducken wie ein Bettler.
    Blind = Typhlos = sieht alles verschwommen wie durch einen Rauchschleier.
    Nackt = nackt; mit zerrissenen Kleidern; in Unterwaesche.
    Dies beschreibt so exakt die Mennoniten heute. Exakter ginge es nicht.
    Die leiden an eitrige Wunden. Sind bemitleidenswert und Hilfebeduerftig in den Augen des Arztes. Der Kranke duckt und kriecht wie ein Bettler wegen den Geschwueren und weil er kein Geld hat womit er den Arzt bezahlen kann. Wegen den Geschwueren sieht der Mennonit seine Wirklichkeit nicht oder nur verzerrt und verfaelscht. Auch sieht er nicht dass er keine Kleider an hat.
    Der Realitaetsverlust des Mennoniten ist da in der Bibel prophezeit.
    Hier beschreibt Jesus einen von Gewueren uebersaehten Bettler und die Sichtweise des Arztes, wobei der Bettler aber jede Hilfe ablehnt aus Stolz. Das war genau das was Laos Dikeia als Stadt tat als das Erdbeben sie zerstoerte und sie jede Hilfe des Kaisers ablehnte die dieser ihr anbot (sie wollten die Stadt aus eigenen Finanzen aufbauen. Was sie dann auch taten).

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