Gefährliche Mode

Lambaré: Auf Wirkung hoffend, bezahlte Adriana 2.000.000 Guaranies für ein Zungenpflaster, was ihr dabei helfen sollte in einem Monat 12 kg abzunehmen. Was sie durchmachen musste, lesen Sie hier.

Adriana ließ sich in einem Ästhetikzentrum in Lambaré, wo man ihr ein Lungenpflaster auf der Oberseite anbrachte. Die Intervention dauerte keine 30 Minuten, brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg. „Ich wog 80 kg, also rund 30 kg zu viel und ließ mir das Pflaster anbringen. In sechs Wochen hab ich 10 kg abgenommen“, sagte Adriana.

Die Spezialistin sagte ihr, dass die Zunge nur die ersten Tage geschwollen sein würde, was eine Lüge war. Eine Woche lang war alles geschwollen, so dass ich nicht mal meinen Speichel schlucken konnte. Der Schmerz ließ mich weinen. Danach ging die Schwellung zurück, doch der Schmerz nahm überhand und so konnte ich wieder nichts essen. Das einzige was ich zu mir nehmen konnte war Saft. Da ihr die erzwungene Diät nur dabei half sich schlechter zu fühlen und Schwindelgefühle zu haben, ließ sie es sich wieder entfernen und lebt jetzt zumindest mit weniger Schmerzen. Das Pflaster wurde nicht nur einfach aufgeklebt, sondern angenäht.

Der Sinn dieser neuen Diät ist es Schmerzen zu verursachen, die Zunge unbeweglicher zu machen um somit jemand die Lust zu nehmen etwas zu essen. Sie wird von vielen als gefährlich angesehen und ist sehr umstritten.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Gefährliche Mode

  1. Wider die Dummheit ist noch kein Kräutlein gewachsen.
    So wie es aussieht, scheint die Dame jede Mode mitzumachen, die eine „Verschönerung“ verspricht.
    Sieht man auch an ihrer Zahnspange.

  2. Prince of Persia

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    Also ich hab mir das auch mal logisch überlegt und bin zum Schuss gekommen, wenn der Körper denn schon Fett nicht ausscheidet, sondern für schlechte Zeiten im Körper ansammelt, dann isst halt einfach weniger Fett. Und ich staunte nicht schlecht, aber es hat gewirkt. Der Nachteil ist halt, wenn ich in der Wüste stecken bleibe, nach einem Tag bin ich dann halt schon verhungert.

  3. Ja, da gibt noch mehr Furzideen, die helfen sollen, das übrige Fett Kürze los zu werden. Da gibt es eine Idee, man solle einen Ball in den Magen einführen, der dann im Magen aufgeblasen wird. Und durch den Raum, den der aufgeblasene Ball belegt, habe man ständig ein Völlegefühl und schon nach einer kleinen Menge fühle man sich einfach satt und wolle nichts mehr essen. Und nach einem Jahr habe man sich dann daran gewöhnt, nur noch kleine Mengen zu essen, und brauche gar nicht mehr, so daß dann das im laufe eines Jahres bereits stark verminderte Körpergewicht leicht gehalten werden kann. Aber das ist auch alles nur Geldmacherei, ich kenne mehrere Einzelfälle, die sich diesen Aufwand erlaubt haben, schon während des einen Jahres trotz angeblichen Völlegefühls sich noch weiter „gestopft“ haben, und die Magenwand hat sich dann ausgedehnt, und so war dann auch ein entsprechend höherer Nahrungsaufwand „notwendig“. Nach operativer Entnahme des Balles kamm freilich ein extremes Leeregefühl, und die paar verlorenen Kilos waren dann recht schnell wieder drauf und noch viel mehr dazu. Auch das famose FDH führt zu nichts Gutem. Die einzige Möglichkeit ist die Umstellung der Nahrung, weniger Kohlhydrate, also weniger Brot, weniger tierische Produkte, und dafür mehr vegetarische Nahrung. Die Nahrungsmenge soll überhaupt nicht verringert werden, nur sollte diese eben eine andere Zusammensetzung haben. Bekommt der Körper plötzlich weniger Nahrung, so will er sich dagegen wehren und wandelt augenblich Muskelzellen um in Fettzellen. Was er dann produziert, ist ab diesem Moment nur noch Fettmasse. Deshalb ist es auch bei jedem, der sich einer Hungerkur unterzieht, stets dasselbe. Unter großer Mühe abgenommen, und in Kürze u.U. sogar das Mehrfache wieder drauf. Fragt mal Dieter Wanner, der seine Praxis in Piri hat, der wird Euch auch nichts anderes erzählen.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    Es gibt noch eine neuere Methode Speck abzuhungern. Die nennt sich „Dr. Kuno Gansz Methode“. Die wirkt garantiert.
    Die ist etwas billiger und zwar 1 Million 999 Tausend Guaranies.
    Die laeuft wie folgt: Mit einer Kneifzange wird dem Weibe die Zunge aus dem Maul behutsam herausgeholt. Dann wird die Zunge mit einem Dachplattennagel an ein Quebrachobrett genagelt (in trauter „Dr. Eisenbart“ Methode ohne Betaeubung denn irgendwo muss man ja fuer den 1000 Guarani billigeren Preis die Kosten sparen).
    Diese „Zunge an Brett genagelt“ Methode garantiert dann mit 100%iger Sicherheit fuer einen 100%igen Erfolg.
    Hauptzusatzcharakteristika wie „Schmerz“ und „Essensverhinderung“ sind vorhanden und garantieren fuer den Erfolg.
    Um Entzuendungen der Zunge zu verhindern so erstehe der Patient sich auf eigene Rechnung eine Flasche Bi Jan Lu (Chinesische Heiltropfen) nur bei der Privatapotheke des „Dr. Kuno Gansz“ – und tropfe das regelmaessig auf die Zunge. Vorrat der Heiltropfen ist garantiert.

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