Chaco: Tierarzt wegen mehrfacher Hundetötung angeklagt

Puerto Antequera: Auf der Estancia “Marca Trébol”, wo der Tierarzt Nicodemus Ruiz Díaz arbeitete, soll er im vergangenen Februar mindestens 36 Hunde auf Geheiß der Eigentümer erschossen haben. Dafür kassierte er gut ab.

Nachdem im Februar Bilder von toten Hunden in sozialen Netzwerken die Runde machten, nahm sich im Folgemonat März die Staatsanwältin Norma Paredes der Sache an und konnte bestätigen, dass die Hunden die da vergraben waren, erschossen wurden. Ruiz Díaz soll von dem Betreibern der Estancia wenigstens 150.000 Guaranies für einen toten Hund und 300.000 Guaranies für eine schwangere Hündin erhalten haben. Tierschutzgruppen drängen auch auf eine Anklage der Besitzer der Estancia, da diese den Auftrag dafür gaben. Diese hatten damals an die Arbeiter Flugblätter verteilt, auf denen geschrieben stand, dass man keine Hunde besitzen dürfe. Falls jemand dies missachtet, werden die Hunde getötet, hieß es darin weiter.

Im September 2017 wurde das Gesetz N° 4.840/13 über „Tierschutz“ erlassen, das Richtlinien für den Schutz von Haus-, Wild- und exotischen Tieren in Gefangenschaft festlegt. Gemäß dieser Verordnung „ist jeder verpflichtet, jedes Tier vor Schaden und Verletzungen zu bewahren.“ Dieses Gesetz gilt für Haustiere, insbesondere Hunde, Katzen und andere Tiere, und sieht eine 2-jährige Haftstrafe für Personen vor, die ohne Grund Haustiere töten oder sie physisch und psychisch misshandeln.

Wochenblatt / La Nación

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18 Kommentare zu “Chaco: Tierarzt wegen mehrfacher Hundetötung angeklagt

  1. Richtig ist aber schon, daß es in Paraguay viel zu viel frei laufende Hunde gibt. Schuld daran haben die dummen und gefühllosen Menschen, die es zulassen, daß ihre als Haustiere gehaltenen Hunde meist außerhalb des Grundstückes frei laufen und sich lustig vermehren dürfen. Auf die Idee, ihre Hunde kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen kommen sie einfach nicht – aus purer Verantwortungslosigkeit und aus Geiz. Zu fressen bekommen die Hunde auch nichts rechtes, was mit ein Grund dafür ist, sie frei laufen zu lassen um sich selbst die Nahrung zu suchen. Mit Tierliebe haben es die Paraguayer offensichtlich nicht so. Wer aber die schwächsten und dabei die treuesten Geschöpfe schlecht behandelt, trotz aller Treue des Hundes zum Menschen, der ist ein für mich ein charakterloser, schlechter Mensch und gehört hart bestraft.

  2. Ich bin auch der Meinung daß jeder dafür zu sorgen hat das sein Hund oder Hunde niemanden gefährden. Die Hunde sterilisieren zu lassen kostet in den meisten Fällen 450000gs. Ganz ehrlich das ist ja nicht gerade wenig. Nicht immer vom eigenen Geldbeutel ausgehen. Viele können sich diese Summe einfach nicht leisten. Es hat sich schon einiges geändert aber alles braucht Zeit. Es sind wie überall auf der Welt nicht alle dumm und gefühllos. Es gibt immer mehr Paraguayer die ihre Tiere lieben und achten. Eine Änderung erreicht man durch Bildung der Kinder. Nicht durch Vorwürfe. Nicht als Richter aufspielen …wenn du von klein auf siehst das man Tiere mit Steinen oder Stöcke bewirft..was machst du dann in der Regel? Genau das…. Es wird noch einiges an Zeit brauchen um das zu ändern.

    1. Wie lange wollen Sie einem verstockten und dick schädeligen Volk noch Zeit geben? Ich lebe jetzt 17 Jahre in diesem Land und kann beim besten Willen nicht erkennen, was sich in dieser Zeit in den Verhaltens- und Denkweisen der Menschen geändert hätte. Das ist so beim Tierschutz, beim Umweltschutz (großflächiges Verbrennen von Weideflächen und dem Hausmüll) dem Kinderschutz u.v.a.m. Nein, ich habe den Glauben daran verloren, daß sich hier jemals etwas verändern wird. Man kann schon positiv denken – aber bitte nicht naiv sein!

  3. Petra, da hast Du Recht, Tiere kosten viel Geld, wenn ich aber das Geld nicht habe um diese Artgerecht zu halten und zu versorgen, kann ich keine Tiere haben. Pyler wollen alle Hunde oder Katzen, weil mein Bekannter hat Junge, die sind so niedlich, muss ich haben, schönes Spielzeug für meine Kinder. Dann wird das Tier größer und die Kinder haben das Interesse an dem Spielzeug verloren. Jetzt kostet es Geld, egal ob für Futter oder Tierarzt. Also ab auf die Straße, zum Müll durch wühlen, Windel oder sonst etwas fressbare zu finden, weil Hausabfälle nicht mehr ausreichen.

    1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

      In Paraguay bringt niemand sein Haustier zum Tierarzt. Isser krank so wird er mit Medizin behandelt und dann halt nur kurzerhand erschossen wenn er nicht gesundet – und die Angelegenheit ist erledigt.
      Reiche Staedter und linke Zeitgenossen duerften ihre Haustiere zum Tierarzt bringen – auf dem Lande ist das nicht ueblich.
      Hunde sind fast nie krank ausser diese Rassenhunde und bei Rassekatzen hab ich das auch schon bemerkt. Koeter und Katzen vom Lande werden praktisch nie krank.
      Ansonsten bin ich kein Bildungsglaeubiger da ich kaum daran glaube dass Vorbilder anderen Leuten zur Raison bringen koennen. Bei Kleinkinder mag das ja anders sein da ihr Verstand erst bei 30 Jahren ausgereift ist. Ich halt nichts von Erziehung durch Dressur und Angewoehnung – aber als Mann ist man desbezueglichen wohl auf einem Auge blind.
      Auch auf dem Lande werden Nager und andere Kleintiere seltener die als Nahrungsgrundlage fuer Katzen dienen so dass sich die Tiere mehr im naeheren Bereich des Hauses des Menschen aufhalten.
      Den Hund artegerecht zu halten beinhaltet ja gerade dass er streunen kann – denn der Hund ist ein Mittelstreckenlaeufer der nie eingesperrt sein sollte oder nie an der Leine fuer laengere Zeit sein sollte. Das wahre Verbrechen ist ein Hund in der Stadt. Eine Katze sollte nachts jagen koennen und duerfte eigentlich nach ihrer Art auch nicht in der Stadt gehalten werden sondern nur auf Bauernhoefen auf dem Lande.

      1. Kuno, ich schon, das ist das erste, das zweite ist, bin kein Städter, meine Hunde haben Auslauf, auf meinem Grundstück. Außerdem gehe ich mit Ihnen jeden Tag spazieren, wo diese Gehorsam lernen. Aber was redet ich überhaupt mit einem“ Christ, der keiner ist“ Apropo Weideschlachtung, wo lässt Du die Eingeweide und wie transportierst Du das geschlachtete Teil nach Hause? Oder machst Du die Wurst und das Fleisch auch klar auf dem Acker? Man Kuno, man sollte nicht versuchen in Gottes Namen zu reden, wenn man sich nicht selber daran hält.

    1. Heinz, Du weist doch, zum Essen sind nur Hühner, Rinder und Schweine da, alle anderen dürfen nicht gegessen werden. Aber hast Recht, die Asiaten würden helfen, aber auch nicht bei kranken oder Halb verhungerte Tiere, weil da der Aufwand nicht lohnt. Wie heißt es immer so schön, “ Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“

  4. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Ja ich bin auch dafuer anstatt die Hunde zu toeten sollte man diese einem fahrenden Trodler (macatero) verkaufen der diese dann an die Frigorificos verkauft wo sie dann als Fleischhunde geschlachtet werden.
    Is sogar biblisch erlaubt aber nicht unbedingt empfohlen.
    Wenn in der Naehe ein Indianerlager ist so gibts massenhaft Streuner. Auch wenn das ein verstaedtertes Gebiet ist so gibts hunderte Streuner die nur so vor Kraetze, Zarna, Floehe und Zecken strotzen. Diese streunen dann um Kaelber rum und versuchen diese anzufressen und uebertragen Krankheiten.
    Man muss nicht meinen dass der Paraguayer und Indianer nicht Hundeliebhaber ist: der Hund haelt bei diesen einen groesseren Stellenwert als ein Mensch. Die Zoophilie ist auch keine Unbekannte unter diesen beiden Bevoelkerungsgruppen – nur werden diese Ereignisse offensichtlich in letzter Zeit in der Presse zensiert.
    Dem Haushund was vernuenftiges zu fressen geben, daran denkt natuerlich niemand.
    Man sollte die Tiere exportieren als Fleisch so dass jeder aermste Haushalt auch so eine Einnahmequelle hat. Die Tiere aufkaufen, schlachten und als Gefrierfleisch nach Taiwan, Hong Kong, Vietnam, China verkaufen. Das gaebe eine gute Einnahmequelle fuer arme Haushalte wo jeder paraguayer sich was dazu verdienen kann da er ja kein Grossgrundbesitzer sein muss um 2 oder 3 Hunde zu maesten und dann zu verkaufen. Es gibt teures Geld in Vietnam dafuer.
    Somit wuerde zum ersten mal der Arme von der Fleischindustrie profitieren und nicht nur 1% der Bevoelkerung.
    Glauben sie mir, sofort wuerde sich jeder Arme schlucker der Hundezucht widmen so dass es durchaus Konkurrenz zur etablierten Rinderfleischindustrie gaebe.
    Ansonsten ist das humanste dem Koeter nur eine Kugel aus der Pistole zu verpassen.

  5. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @eggi et al.
    Rein technisch gesehen kann man Hunde und Katzen essen. Oder sind sie ploetzlich zum Adventisten geworden?
    Ob es jetzt gut ist den Hund zu verspeisen, ist eine andere Sache.
    Biblisch gesehen kommt man deswegen nicht in die Hoelle oder muss gesteinigt werden.
    Apostelgeschichte 10 V 9 ff.
    “9 Am folgenden Tag aber, als jene auf dem Weg waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus auf das Dach, um zu beten, etwa um die sechste Stunde[1]. 10 Da wurde er sehr hungrig und wollte essen. Während man aber etwas zubereitete, kam eine Verzückung[2] über ihn.
    11 Und er sah den Himmel geöffnet und ein Gefäß zu ihm herabkommen, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden gebunden war und auf die Erde niedergelassen wurde; 12 darin waren all die vierfüßigen Tiere der Erde und die Raubtiere und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels. 13 Und eine Stimme sprach zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iß!
    14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines[3] gegessen! 15 Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweitenmal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! 16 Dies geschah dreimal, und dann wurde das Gefäß wieder in den Himmel hinaufgezogen.
    17 Als aber Petrus bei sich selbst ganz ungewiß war, was das Gesicht bedeuten solle, das er gesehen hatte, siehe, da standen die von Kornelius abgesandten Männer, die das Haus Simons erfragt hatten, am Toreingang; 18 und sie riefen und erkundigten sich, ob Simon mit dem Beinamen Petrus hier zu Gast sei.
    19 Während nun Petrus über das Gesicht nachdachte, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich! 20 Darum steh auf, steige hinab und ziehe ohne Bedenken mit ihnen, denn ich habe sie gesandt!“.
    Man suendigt nicht isst man einen Hund oder die Katze nur soll alles Blut aus ihnen raus sein d.h. sie muessen in Form der Weideschlachtung geschlachtet werden (Adamitischer Bund). Dieses zeigt aber wieder sehr deutlich dass die Speisegebote im Gesetz Mose nur fuer Israeliten galten aber auch dann nur “Vorschatten kommender Ereignisse“ waren. Das Verbot des Blutverzehrs ist aber immer noch gueltig.

    1. Kuno, rein technisch gesehen, kann man alles essen was irgendwie aus Fleisch besteht. Rein vom Verstand der Menschen, sind eben nur Hühner, Kühe und Schweine da. Vor allem anderen haben Menschen eine Abneigung. So werden zb. in Thailand frisch geröstete Kakalaken oder Heuschrecken serviert, in Frankreich Froschschenkel usw. In DE in einigen Restaurantes wird Karnickel verkauft, obwohl es Katze ( Dachhase) ist. Solange man nicht weiß, was wirklich auf dem Teller ist, es schmeckt, ist es jedem egal.

  6. Das Verbot des blutverzehr soll eher davor bewahren verendete Tiere zu essen, die ggf bereits vewesen. Daher die Schaechtung, wo das Tier noch so vital sein muss, daß das Herz schlägt und das Blut herauspumpt.

  7. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @heinz
    Das auch aber nur als Nebensache. Das soll dir den Weg zu Jesus zeigen. Wie eben da bei Petrus.
    Eigentlich galten die Heiden als Goetzendiener (also Goyim) fuer die Israeliten als unrein. Man aass und speiste nicht mit denen als Jude und besuchte sie auch niemals. Das hebt der auferstandene Jesus da mit dem petrischen Tuch auf. Die Heiden sind ab da nicht mehr unrein – auch nicht fuer Juden. Sondern das Heil sollte fuer alle gelten.
    Es war der noachitische Bund das mit dem Blutverbot. Der adamitische Bund war der dass der der jemand anders toetet auch getoetet werden soll. Ich hatte mich in den Buenden geirrt.
    1. Mose 9 V 1 ff.
    „Gottes Bund mit Noah
    1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde! 2 Furcht und Schrecken vor euch soll über alle Tiere der Erde kommen und über alle Vögel des Himmels, über alles, was sich regt auf dem Erdboden, und über alle Fische im Meer; in eure Hand sind sie gegeben! 3 Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.
    4 Nur dürft ihr das Fleisch nicht essen, während sein Leben[1], sein Blut, noch in ihm ist! 5 Jedoch euer eigenes Blut will ich fordern, von der Hand aller Tiere will ich es fordern und von der Hand des Menschen, von der Hand seines Bruders will ich das Leben des Menschen fordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn im Bild Gottes hat Er den Menschen gemacht. 7 Ihr aber, seid fruchtbar und mehrt euch und breitet euch aus auf der Erde, daß ihr zahlreich werdet darauf!
    8 Und Gott redete zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm und sprach: 9 Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit eurem Samen[2], der nach euch kommt, 10 auch mit allen lebendigen Wesen bei euch, mit Vögeln, Vieh und allen Tieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gegangen sind, was für Tiere es seien auf der Erde. 11 Und ich will meinen Bund mit euch aufrichten, daß künftig nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sintflut ausgerottet wird, und daß auch keine Sintflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben.“
    Eigentlich war es so gedacht dass es nie Schlachthaeuser geben sollte sondern jeder sollte sein eigenes Tier schlachten und dabei zusehen was es kostet dass der Mensch Fleisch isst. Der Mensch sollte selber das rausstroemende Blut, welches das Leben ist, mitansehen wenn er Fleisch essen will. Die Idee dabei ist dass es ihm jammert und er nach dem Messias lechzt der dem Blutvergiessen endlich ein Ende bereitet. Das ist einer der Hintergruende denn Aass fasste man sowieso nicht an – die Menschen waren damals klueger als wir (lies nur mal Flavius Josephus – man beobachtet da eine markante Differenz in Sachen des Intellekts zu unserer Zeit).
    Es kostet das Leben des Tieren das man rausstroemen sieht damit der Mensch Fleisch essen kann – das zu beobachten war u.a. der Sinn der Sache. Das Gebot war geistlich und nicht krankheitsvorbeugend.
    Gerade der noachitische Bund zeigt dass grosse Schlachthaeuser nie so recht nach Gottes Willen sind denn die Leute beobachten das ausstroemende Blut nicht und toeten das Tier nicht mehr selber. Du musst das sterbende Tier und ausfliessende Blut (Leben) sehen wenn du Fleisch essen willst. Das weist auf Christus hin. Damit wird das Blut teuer und man wirft kein Fleisch mehr weg. Auch solche die selber schlachten (und schaechten) duerften Jesu Blut am Kreuz als teuer ansehen wo andere linke Zeitgenossen die kein Blut sehen koennen das als billig betrachten.
    Wenn du essen kannst musste ein Tier dafuer sein Leben lassen – das sollte der Mensch beobachten um den Stellvertretertod Jesu als „zukuenftiges Werk“ zu begreifen.
    Hast du den genetischen Code (DNA) des Tieres dem gerade sein Blut rausstroemt geschaffen? So kannst du das Tier auch unwiederbringlich nie wiederbringen – damit du essen kannst.

  8. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @eggi
    Das Tier bringt der Paraguayer am Vortag in das Korral. Am naechsten Tag rufen sie mich an wenn’s fertig sind zum schlachten. Ich tanz dann an mit „la pistola“ oder „el revolver“ und schiess das Tier in den Kopf. Es faellt in die Knie wie ein haerener Sack. Gleich drauf kommt der Paraguayer mit nem Messer und schneidet die Hauptarterie am Hals durch. Das Blut pumpt aus. Dann wird das Tier mit nem Strang und Trekker aus dem Korral gezogen auf ein paar Meter entferntes Stueck Rasen oder Gras. Da beginnen die Paraguayer das Tier dann abzuhaeuten, und die Organe zu entnehmen waehrend ich Terere trinke und die Leute bewache mit „pistola“.
    Das Tier wird da grob zerstueckelt: 4 Schinken, 2 Rippenhaelften und der Rueckenstrang. Die Teile werden dann auf die Trekkerschupe gelegt (Plastikplane unten) und zu meinem Schlachtraum wo die Fleischsaege ist draussen an den Balken aufgehaengt. Da tropft es ab waherend es abhaengt. Dann zersaegen die paraguayer alle Teile in etwa 2 – 3 Kg Teile und wir tueten es ein. Dann sofort ab in den Tieffrierer wo es tiefgefroren wird. Das verkauf ich dann fuer unter 20.000 Gs/Kg an die Arbeiter. Sie haben so immer Frischfleisch. Die Innereien sammelt der Arbeiter dann auf und gebraucht was er brauchen kann fuer sich. Den Darm fuer die Suppe sowie den Magen, Herz, etc. Kopf und Leder werden weggeschmissen. Das ganze ist dann innerhalb von einem Monat zersetzt ausser die Knocken des Kopfes die ja aus Kalzium sind.
    Das nennt man Weideschlachtung. Das Tier wird etwa 100 Meter mit dem Traktor fachgerecht gefahren wenn es auf der Weide schon zerlegt ist. Ganz einfach.

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