Containerscanner – nach wie vor Wunschdenken im Hafen der Hauptstadt

Asunción: „Die Mafia, die innerhalb der Zollbehörde seit Jahren agiert unterbindet de Habilitierung des Containerscanners im Hafen der Hauptstadt, der echt von Nöten ist. Der Chef der Zollbehörde, Eduardo de Gasperi wird umgehend in das Abgeordnetenhaus eingeladen, um Rede und Antwort zu stehen“, erklärte der Parlamentarier Gustavo Mussi (Unace).

„Aus unerklärlichen Gründen schaffen es Verantwortliche nicht einen seit sechs Jahren existierenden Containerscanner zu installieren. Währenddessen werden immer wieder juristische Unklarheiten angeführt mit der Firma die den Scanner aufbauen soll. Anscheinend gefällt niemand das legale Durchleuchten der Transportboxen“, referiert er weiter.

Tatsächlich hat das Hafengelände neben dem Zoll seine eigenen Gesetze und wird von mächtigen Beamten in den oberen Positionen aus gelenkt. Extragebühren für das Weglassen der Sichtkontrolle ist ebenso hoch wie das tatsächliche Kontrollieren, da vorhandenes Personal angemietet werden muss.

Mussi fragt demnach wie es möglich sein kann, dass die Angestellten des Zolls, die 2,6 Millionen Guaranies pro Monat verdienen neue Geländewagen fahren, die nicht einmal von seinem Gehalt, was zehnmal so hoch ist, bezahlt werden können?

Der Abgeordnete unterstreicht, dass mit der Implementierung des Scanners die Einnahmen des Zolls enorm ansteigen und versteht nicht warum dies immer weiter hinausgezögert wird.

Ein weiterer Vorteil des Scanners ist das Überprüfen des Exportgutes, wobei die argentinischen Behörden beruhigt werden könnte, da ihre Arbeit dann schon getan wäre.

(Wochenblatt / 970 AM)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Containerscanner – nach wie vor Wunschdenken im Hafen der Hauptstadt

  1. Bei den Angestellten handelt es sich sicherlich um sehr sparsame Beamte, die nicht sofort alles ausgeben, sondern ansparen und sich dann einen Geländewagen kaufen. Warum soll das nicht möglich sein.

    In der Regel wird man im Zoll immer korrekt behandelt. Man bezahlt seinen Obolus und alles geht problemlos. Es sind nur immer diese ewigen deutschen Meckerer, die alles umsonst haben wollen und um jeden Pfennig fuchsen und alles so wollen, wie es in Deutschland üblich ist.

    Da gibt es nur eines: Wieder nach Deutschland zurück gehen, dann bekommen sie es so wie sie es gerne mögen, nämlich korrekt bis ins kleinste Detail.

  2. bravo bravo bravo – gut gesprochen:
    „Es sind nur immer diese ewigen deutschen Meckerer, die alles umsonst haben wollen und um jeden Pfennig fuchsen und alles so wollen, wie es in Deutschland üblich ist.

    Da gibt es nur eines: Wieder nach Deutschland zurück gehen, dann bekommen sie es so wie sie es gerne mögen, nämlich korrekt bis ins kleinste Detail.“

    dem kann ich nur mehr als beipflichten!!!!!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.