Coronakrise: Weitere Pleitewelle für 2021 im Restaurantsektor erwartet

Asunción: Juan Galeano Grassi, eine der wichtigsten Referenzen im Restaurantsektor, versichert, dass die Verluste der Gastronomie im Jahr 2021 anhalten und weitere Betriebe von einer Pleitewelle betroffen seien.

Wie Galeano Grassi erklärte, “wird es im nächsten Jahr keine Erholung geben” und die Aussichten seien noch viel düsterer.

„2021 wird ein sehr hartes Jahr. Wir glauben, dass es in dieser Saison bisher keine Erholung geben wird. Wir verstehen, dass dies bereits ein verlorenes Jahr ist”, sagte er.

Grassi fügte an, dass “es viel Angst vor dem Virus und eine übertriebene Präventionspolitik gibt, die nicht hilft, aber leider wurde dies so entschieden”.

Er warnt davor, dass sich der Umsatz nicht erholen werde. „Die Menschen gehen nicht als Familie essen. Viel weniger werden sie die Kinder mitnehmen”, sagte Grassi.

Er betonte zwar, dass in dieser Situation der Lieferservice vorherrsche, was die Bestellung näher an das Haus bringe, aber dies den Interessen der Besitzer von Bars und Restaurants widerspreche.

Grassi erklärte auch, dass diejenigen, die sich in diesen Bereich wagen, angesichts der Verpflichtung, sich neu zu erfinden, an die Informalität appellieren, was den Wettbewerb verschärfe, jedoch auf unfaire Weise gegenüber denen, die formell agieren.

„Wir zahlen Steuern. Die reduzierten Kosten, die sie von zu Hause aus anbieten, stellen für uns einen unlauteren Wettbewerb dar. Sie sind Anker, die uns auf den Grund schicken”, sagte er.

Grassi spricht von einer 35% igen Schließung von Bars und Restaurants. Das wären nach Schätzung des Geschäftsmannes vier von zehn Betrieben. „Es nimmt unsere Moral und es kostet viel, weil sie uns in diesem Land nicht viel helfen”, beklagte er sich.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Coronakrise: Weitere Pleitewelle für 2021 im Restaurantsektor erwartet

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Der Gastronomiesektor existiert ja eigentlich nur wegen sozialer Verwerfungen. Die Frauen wollen nicht mehr kochen, man froent seiner Eitelkeit indem man seine “Humanidad” im Restaurant von anderen sehen lassen will und man schwelgt darin seinen Sozialstatus aufzubauen indem man “big men” spielt und den reiche Latz raushaengt indem man zum Restaurant geht.
    Die Gastronomie war ja die ureigenste Aufgabe der Hausfrau.
    Auseinanderbrechende Familienstrukturen machten die Gastronomie zum Hauptprofiteur dieses ungluecklichen Zustandes.
    Saufbuden, Spelunken und Fressbuden maesteten sich ja bis heute daran dass die Leute immer gottloser werden, Familien auseinanderbrechen und die Individualisten demnach einen verschwenderischen und exhibitionistischen Lebensstiel nachgingen.
    Dieses Gewerbe ist genauso noetig wie der Kropf und entsteht genauso aus Mangel an etwas wie der Kropf aus Jodmangel.
    Ausgehbuden gingen nur zu rechtfertigen wegen Junggesellen die ja zuhause nicht eine “Koechin” haben. Dasselbe fuer Friseure, etc die ja eigentlich die Aufgaben der Hausfrau ersetzen.
    Diese unnoetigen Gewerbe brechen jetzt weg.
    Die Grundlage der Gastronomie ist diese: auseinanderbrechende Familien, Ehescheidungen, Snobismus, Hochmut, Abwesenheit der Hausfrau, Feminismus, absackendes Christentum, Lastertum und Individualismus.
    Es ist so wie wenn ein Bierhaendler auf einmal “zu Jesus findet” – rein theoretisch muesste er dann seinen Job schmeissen und was anderes tun als anderer Leute Laster noch nachzuhelfen.
    Mein Mitleid haelt sich in engen Grenzen.

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