Covid-19 Verstorbener: Keine Einäscherung erforderlich

Asunción: Das Gesundheitsministerium gab erstmals eine Erklärung heraus, wie mit Covid-19 Verstorbenen zu verfahren ist, wenn sie beerdigt werden müssen. Zugleich gab man eine Stellungnahme ab, ob die jetzige Quarantäne verlängert werden könnte oder nicht.

Das Thema mit einer Beerdigung von Covid-19 infizierten Verstorbenen hat schon viele Stellen in Paraguay beschäftigt, vor allem Bestattungsinstitute. Der Leiter des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und soziale Wohlfahrt, Julio Mazzoleni, erklärte am Donnerstag, dass im Falle des Todes eines Patienten aufgrund des Coronavirus im Land die Einäscherung des Körpers nicht erforderlich sein werde.

Er fügte jedoch hinzu, dass die Behandlung der sterblichen Überreste eines an Cornavirus-Erkrankten einige Unterschiede in Bezug auf die in unserer Kultur geltenden Gepflogenheiten erfahren müsse.

„Bestimmte Verfahren bei der Beerdigung werden empfohlen. Covid-19 ist keine Ebola, Pest oder ähnliches, aber der Sarg muss geschlossen sein (vor der Bestattung) und die Anzahl der Familienmitglieder, die an der Beerdigung teilnehmen, sollte begrenzt sein. Eine Einäscherung ist aber nicht erforderlich“, fügte er hinzu.

Bereits in Bezug auf die Quarantäne, die bis nächste Woche läuft, erwähnte Mazzoleni, dass er und sein Gesundheitsstab in Zusammenarbeit mit der Regierung analysieren werden, ob sie sie verlängern oder nicht.

„Wahrscheinlich ein paar Tage bevor die Quarantäne abläuft werden wir in der Lage sein, eine Schlussfolgerung zu ziehen und dann eine Entscheidung darüber treffen zu können“, erklärte Mazzoleni.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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6 Kommentare zu “Covid-19 Verstorbener: Keine Einäscherung erforderlich

  1. Julio Mazzoleni: „Covid-19 Verstorbener: Keine Einäscherung erforderlich“, man o man, dümmer geht’s nümmer. Jedenfalls sehr beruhigende Mitteilung des hiesig Mysteriums für Gesundheit.
    Wie geht man eigentlich bei Bienenstich-Verstorbenen um, als unter Gesundheitsmister Julio Mazzoleni der einzige Arzt eines Distrikts gerade in den Ferien war? Einäschern oder vergraben?

  2. Wird die Menschheit bezüglich „Viren“ belogen?
    Die sogenannte „Corona-Pandemie“ stürzt die Welt mittlerweile in einen Zustand, der schon fast einem globalen Krieg gleichkommt. Nur diesmal fallen keine Bomben, jedoch können die Folgen noch verheerender sein. Der offizielle Auslöser davon ist etwas, dem man den Namen „Virus“ (Gift) gegeben hat inkl. einer Theorie darüber, für die es bis zum heutigen Tag keinen echten wissenschaftlichen Beweis gibt
    Achtung: sicher eine Falschmeldung: Bestimmt stecken böse Nazis dahinter oder sogar Putin

  3. Das Virus soll soll leben: in Luft drei Stunden, auf Holz und Glas 4 Stunden usw. Da ist es merkwürdig, dass keine Verbrennungen angeordnet werden, zumal das in Italien so gehandhabt wurde. Quelle: Wie lange hält das Covid-19-Virus auf jeder Oberfläche an? https://www.ultimahora.com/cuanto-tiempo-dura-el-virus-del-covid-19-cada-superficie-n2875725.html

  4. Ich denke, der Winter kommt erst noch im Paragauy. Und zwar in drei Monaten. Dann ist es nicht nur kühler, es dürfte mehr Menschen geben die normale Grippe haben und Infizierte mit SARS-V2.0. Und bis in drei Monaten dürfte sich die Zahl der SARS-V2.0-Infizierten erheblich multizipliert haben.
    Will damit sagen, dass vermutlich (weil ich kein Experte) das Viru dann besser (und länger, im Winter) überlebensfähig, wenn erstens alles vollgeschnuddert ist von den Kranken (zB. im Supermarkt die Stangen der Einkaufswagen oder weil die Paragauys erst an der Kasse die Ware bezahlen, die sie ausgerechnet bekommen haben, der Rest kommt zurück ins Regal) und zweitens die Viren nicht gleich vertrocknen bei 40°C am Schatten, sondern noch ein paar Tage an den zurück ins Regal gestellten Ware klebt.

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