“Es wäre schlimmer zu verhungern, als krank zu sein“

Salto del Guairá: Der Bürgermeister von Salto del Guairá, Carlos César Haitter, erklärte gestern, “es wäre schlimmer zu verhungern als krank zu sein“. Seine Reaktion hat damit zu tun, die Geschäftstätigkeit in der Region einzustellen und die Grenze zu Brasilien zu schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Der Bürgermeister von Salto del Guairá, Carlos César Haitter, erwähnte, dass alle kommerziellen Aktivitäten eingestellt und die Einreise von Personen aus Brasilien verhindert worden sei. In der Hauptstadt Canindeyú wurde die vollständige Schließung der Grenze angeordnet, um den Vormarsch von Covid-19 zu mildern.

„Alle Geschäfte haben bereits geschlossen und die Tätigkeit eingestellt. Es wäre schlimmer, zu verhungern als krank zu werden“, sagte der Bürgermeister in Kontakt mit Radio Monumental 1080 AM.

Die Stadtverwaltung ordnete ab diesem Mittwoch die vollständige Schließung der Grenze zu Brasilien an. In diesem Zusammenhang erwähnte Haitter, dass es auf brasilianischer Seite nur 100 Kilometer von der Stadt entfernt positive Fälle von Coronavirus gebe.

„Aus diesem Grund haben wir beschlossen, die Grenzen zu schließen. Außerdem wurde von der Öffentlichkeit viel Druck ausgeübt“, sagte er und fügte hinzu, dass alle Maßnahmen nach der Kampagne #QuedateEnCasa ergriffen werden und somit im Einklang der Regierung stünden.

An einem anderen Punkt im Interview sagte Haitter, dass vor diesen Maßnahmen mindestens 3.000 Menschen von brasilianischer Seite nach Salto del Guairá eingereist seien, eine Zahl, die erheblich reduziert worden sei.

Mit der Resolution 433/2020 erklärte die Stadtverwaltung Salto del Guairá den Distriktnotstand mit der vollständigen Schließung der Grenzübergänge sowie dem ausdrücklichen Verbot der Ein- und Ausreise von Personen und Kraftfahrzeugen.

Ebenso das vollständige und absolute Verbot der Zirkulation von Personen, Fahrzeugen und Versammlungen im öffentlichen Raum auf dem Gebiet von Salto del Guairá .

Brasilien registriert bereits vier Todesfälle durch Coronavirus. Gestern jedoch hat auch die Regierung beschlossen, alle Grenzübergänge zu schließen, außer nach Uruguay.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu ““Es wäre schlimmer zu verhungern, als krank zu sein“

  1. „Ebenso das vollständige und absolute Verbot der Zirkulation von Personen, Fahrzeugen…“ (Empfehlung 2 hiesig Behörden), dann bleibt einem wohl nur noch zu verhungern, sollte man nicht genügend Gurken und Karotten neben dem Bett vorfinden. Jedenfalls wird man beim vollständigen und absoluten Verbot der Zirkulation sich das Virus nicht einfangen. Top Idee. Wie will man bei vollständigem und absoluten Verbot der Zirkulation noch „ständig“ die Hände waschen (Empfehlung 1 hiesig Behörden). Wetten, bald wird empfohlen nicht mehr zu atmen.

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