Das wahre Ausmaß des Dengue-Fiebers

Asunción: Der Gesundheitsminister Julio Mazzoleni sagte soeben bei einer Pressekonferenz, dass seit in den ersten 24 Tagen des Jahres vier Menschen an Dengue Fieber starben.

Weitere 23 Todesfälle, so Mazzoleni, sind noch ungeklärt und werden aktuell auf Dengue als Ursache untersucht. Bestätigt gelten zudem 1.056 Fälle von Erkrankungen, von denen mehr als 90% aus Asunción und dem Departement Central stammen. Diese geografische Eingrenzung lässt Rückschlüsse auf die Sauberkeit, Brutplätze für Tigermücken und die hohe Bevölkerungsdichte zu. Trotz der Säuberungsaktionen ist von weiteren Erkrankungen und Todesfällen auszugehen. Besonders Schwangere leben gefährlich. Eine Dengue Erkrankung ruft überdurchschnittlich oft einen Abbruch hervor.

Wochenblatt / Gesundheitsministerium

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4 Kommentare zu “Das wahre Ausmaß des Dengue-Fiebers

  1. Dem fähigen Herrn auf dem Bild kann man es verdanken, dass in einem Bezirk Paragauys kein einziger Arzt, aber wirklich keinen, vorhanden ist – weil gerade in den Ferien – und man ab einem Bienenstich das Zeitliche segnet.
    So denke ich, dass die vier Toten innerhalb 24 Tagen (24.01.2020) und 1.056 Fälle von Erkrankungen geschätzte Zahlen sind, da man noch nicht einmal zur Fähigkeit gelangt ist das Personal zu disponieren. So als Gesundheitsmister muss man das auch nicht unbedingt können. Das Parteibuch und die Amigos sind wichtiger.
    Ja, aus der geographischen Lage kann man wirklich die Rückschlüsse ziehen und die Fähigkeiten hiesig Behörden entnehmen: Es bringt wenig bis nichts, wuchernde, unbewohnte Grundstücke mit Gift zu besprühen. Zwar werden ein paar Larven abgetötet, aber auch deren natürlichen Feinde. Und der Müll, denn die gscheiten Einheimischen dorthin tragen mangels funktionierender Müllabfuhr wird auch etwas steriler, aber die meisten sind eh zu faul, um ihren Müll dahin zu kippen und wischen ihn wenigstens zu einem Haufen und fackeln ihn an und ab. Trotz des wohlriechenden Gestanks – welcher zwar nicht zu Dengue, nur zu Krebs führt – verbrennen die leeren Bierbücksen und Weinflaschen nicht. Oh Wunder. Hat man gar nicht mit bekommen in täglich 7 bis 11 Uhr hiesig Pflicht(g)rundschule vielleicht abgeschlossen.
    Oder kann mir bitte einer der PY-Sonnenbrilly-Willys hier schreiben, was man mit Glas macht? Naja, die ganz fleißigen unter den Einheimischen – diejenigen, die sich ne Schaufel leisten können – vergraben ja Glas auf ihrem Grundstück. Und auch den Fifi, wenn er mal das Zeitliche gesegnet hat. Ansonsten behilft sich die gscheite – aus Großer Gral. Ströessners Zeiten zu Schweigen gewohnte Bevölkerung – mit Streichhölzern.
    PS. Ja, ich weiß, in jeder größeren Stadt gibt es diese vier 10 lt. Behälter wo draufsteht: Papel, Vidrio, Metal, Perro Muerto, die alle 10 Jahre mal geleert werden und man schief ange(sp/g)uckt wird, wenn man mehr als EINE Flasche Pommfritz dort entsorgen will.

      1. Ja. Mach ich auch so. Habe mir dafür extra noch ein Trakt angebaut. Dort bewahre ich meine Glasbehälter auf. Falls es hierzulande mal zu Wiederverwertung von Glas kommt. Dann werde ich alles zur Sammelstelle bringen und habe wieder ein Zimmer frei.

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