Das “weiße Gold“ der Mennoniten

Loma Plata: Der Expansionsdrang von den mennonitischen Kolonien im Chaco ist ungebrochen. Die Kooperative Chortizer, in Loma Plata, nahm eine neue Milchpulverfabrik in Betrieb. Das “weiße Gold“ dürfte reißenden Absatz finden.

Laut dem Präsidenten der Genossenschaft, Gustavo Sawatzky, seien mehr als 15 Millionen US Dollar in die neue Anlage investiert worden. Vor der Inbetriebnahme kam es zu Probeläufen, bei denen zuerst 12.000 Liter Milch und dann 18.000 l Milch verarbeitet wurden. Nachdem beide Tests positiv abgeschlossen sind begann man mit der weiteren Verfeinerung bei der Produktion.

Sawatzky berichtete, die neue Anlage habe eine Trockenkapazität von etwa 250.000 Liter Milch am Tag. „Wir haben die ersten Tests durchgeführt und waren sehr zufrieden. Es handelt sich um eine supermoderne Fabrik und wir hoffen, spätestens das Produkt Anfang 2018 kommerziell auf den Markt bringen zu können“, sagte Sawatzky. Im weiteren Verlauf ist auch ein Export von Milchpulver angedacht. Dabei stehen die Länder Brasilien, Bolivien und Argentinien ganz oben auf der Wunschliste.

In erster Linie soll aber das Produkt am Anfang in Paraguay angeboten werden.

Orie Toews, kaufmännischer Leiter von Chortizer, erklärte, die Verarbeitungsanlage für das Milchpulver habe eine Grundfläche von 1.600 m² und eine Höhe von 30 Metern. In einem weiteren Arbeitsschritt wird das Pulver in Säcken zu je 25 Kilogramm verpackt und in der Halle bis zu endgültigen Verkauf gelagert.

Schon vor Jahren begann Chortizer mit dem Export von Butter, Käse und weiteren Produkten, vor allem nach Senegal und in weitere afrikanische und asiatische Länder.

Wochenblatt / La Nación

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12 Kommentare zu “Das “weiße Gold“ der Mennoniten

  1. Das ist keine gute Nachricht für den Verbraucher!! Am Weltmarkt gibt es eine sehr stark wachsende Nachfrage, hauptsächlich aus China, nach Milchpulver. Da die Nachfrage den Preis bestimmt, ist mit weiterhin steigenden Preisen für sämtliche Milchprodukte in Paraguay zu rechnen, Preise, die schon heute teilweise höher als in Europa liegen. So ist das: Des einen Freud, des anderen Leid. Die Mennoniten können sich über steigende Gewinne freuen, die Verbraucher in Paraguay müssen mit steigenden Lebenshaltungskosten rechnen oder den Verbrauch von Milchprodukten reduzieren, was aber im Hinblick auf die Volksgesundheit abträglich wäre. Wenn die Mennoniten eine soziale Vorbildfunktion übernehmen möchten, dann wäre es angeraten für den paraguayischen Markt ein festes Kontigent von Milchprodukten zu einem für Paraguayer erschwinglichen Preis am Markt anzubieten und nicht nur nach ökonomischen Gesichtspunkten zu handeln.

    1. Dies ist nun wirklich einmal ein sehr positiver, konstruktiver Kommentar, der die Gesellschaft Paraguays nachhaltig verändern wird.

      1. Können Sie eigentlich außer gotteslästerlichen, Christen lächerlich machenden und hämischen, persönlich angreifenden und destruktiven Beiträgen nicht mal zur Abwechslung etwas POSITIVES in der Kommentarspalte beitragen?

        1. Das tun Sie doch schon für alle! Herzlichen Dank. Wie kann man Gott lästern wenn es ihn/es/sie allem Anschein nicht gibt?
          Wer aber etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt.
          Matthäus 12 (32b)
          Wo nur mag diese zukünftige Welt sein?
          Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf! soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr! soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
          Matthäus 5 (22)
          Wo nur mag dieses Feuer der Hölle sein?

    2. Ja damit hat du ein Herz für Paraguay es ist richtig was die Preise an geht.
      Das die Preise teilweise höher als in Europa liegen stimmt auch!
      Was keiner der fromen Christen in Europa /Loma Plata schreibt ist eine ganz andere dunkle christliche Seite.
      Schon vor Jahren begann Chortizer mit dem Export von Butter, Käse und weiteren Produkten, vor allem nach Senegal und in weitere Afrikanische und Asiatische Länder. Heute bekommst du in Afrika z.b. es von Zott billiger als Einheimische Produktion,Chortizer ist auch nicht besserMilch brauht man dort aus Magermilchpulver und Butter vor Ort zusammen.
      Panscher unter Afrikanern nehmen Magermilchpulver das Kokodsfett angereichert ist(Ersatzmilch für Kälber) für einiges andere. In Afirka und Indien läuft es so!
      Damit machten sie tausende kleine Bauern platt, davon stehen nicht wenige bei Frau Merkel in D von Dir heiß geliebt auf der Platte!

  2. Das Einzige was mir dazu einfällt: Steigen die Preise für Milchprodukte, kaufen die Leute weniger und müssen dann wahrscheinlich auch weniger oft zum Arzt gehen. Milch, und das ist zwischenzeitlich wissenschaftlich bewiesen, ist alles andere als gesund und daher hat „Colestorol“ in seinem Kommentar recht.

  3. Mein letzter Kommentar, gewidmet dem Christenhasser Caligula: Wer ständig seine Namen hier wechselt wird vermutlich seine Gründe haben und muß sich verstecken. Wer aber seine Mitmenschen korrekt und anständig behandelt hat keine Gründe sich zu verstecken. Es ist traurig erleben zu müssen, daß es Menschen gibt, die in ihrem puren Haß auf andere bzw. Andersgläubige aufgehen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, seine Mitmenschen bzw. deren Glauben in primitivster Weise zu verunglimpfen. Offensichtlich benötigen sie das, wie der Fisch das Wasser. Etwas Gutes hat es dennoch an sich. Caligula wurde gezwungen sich mit der Bibel, die er ansonsten verabscheut, auseinander zu setzen und darin zu lesen. Leider nicht in positiver Weise. Caligula versteht weder den Inhalt noch den Sinn der Bibel. Dazu sagte schon Jesus: „SIE HABEN AUGEN UND SEHEN NICHT, SIE HABEN OHREN UND HÖREN NICHT“ Statt dessen reißt er Bibelstellen in unlauterer Absicht total aus dem Zusammenhang oder agiert mit Halbwahrheiten und findet sich dabei vermutlich total großartig. Da er beständig mit Bibelstellen um sich wirft ohne sie zu verstehen, will ich ihm als Schlußsatz ebenfalls mit einer unmißverständlichen Antwort von Jesus gem. Matth. 7, 6 antworten: „IHR SOLLT DAS HEILIGE (Gottes Wort) NICHT DEN HUNDEN GEBEN UND EURE PERLEN (eigene Erfahrungen und Erkenntnisse über die Existenz Gottes) SOLLT IHR NICHT VOR DIE SÄUE WERFEN, DAMIT DIE SIE NICHT ZERTRETEN MIT IHREN FÜSSEN UND SICH UMWENDEN UND EUCH ZERREISSEN“ Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

    1. Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit des Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine taten verdienen.
      Matthäus 16 (27)

      Also war Jesus ein Menschensohn wie es auch Augstein in senem Werk: Jesus Christus Menschensohn beschrieb. Und nichts anderes. dasran können auch Laienprediger nichts ändern, ganz gleich, wie sie mich betitulieren. Was soll der dauernde Vorwurf bez. angeblicher Änderung des Pseudonyms? Klar, die Laienprediger und der FSB sind hinter mir her!

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