Der Biermarkt boomt

Asunción: Das Bier wird im Moment stark nachgefragt. Der Hauptgrund sind sicherlich die hohen Temperaturen im Land. Aber insgesamt gesehen ging der Trend auch schon 2016 deutlich nach oben.

8,8 Liter reiner Alkohol pro Kopf wurden 2016 nach Daten der BBC Mundo konsumiert, Paraguay liegt somit an vierter Stelle in Lateinamerika. Laut der Fabrik Cervepar würden monatlich 240.000 Hektoliter Bier produziert. In den heißen Sommermonaten gehen täglich 1,3 Millionen Liter in den Verkauf, eine Steigerung gegenüber anderen Monaten um fast 30%.

Maria Méndez besitzt eine Getränkehandlung in Asunción und ist zufrieden. „Normalerweise verkaufe ich so an die 100 Pakete von Büchsenbier im Monat, nun ist es die dreifache Menge“, erklärte Méndez.

Mittlerweile kommen immer mehr neue Sorten von Bier auf den Markt, die einheimischen bleiben aber bei den Verbrauchern am beliebtesten.

Quelle: 5dias

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9 Kommentare zu “Der Biermarkt boomt

  1. Wenn ich einem Paraguayer verrate, daß ich aus Bayern bin, dann folgt stets die gleiche Bemerkung: „Die trinken aber viel Bier“! Meine Entgegnung ist: „Aber die Paraguayer sind Weltmeister“! und das trotz der viel zu hohen Wucherpreise für Bier. Ein Rätsel für mich, wie und mit was die Paraguayer ihren hohen Bierkonsum finanzieren können, denn angeblich sind doch die meisten pobre. P.S. Die Biermarke „Polar“ kommt aus Venezuela, schmeckt ebenfalls gut und kostet nur halb so viel wie Pilsen oder Brama. Einfach mal probieren.

    1. Ich trink gelegentlich und in Maßen Bier (auch Polar kann man gut trinken), finde es aber extrem nervig, wenn bei gesellschaftlichen Anlässen die Paraguayer mich nerven, dass ich als Deutscher doch viel mehr trinken müsse. So in etwa bis zur Besinnungslosigkeit.

    2. Verstehe ich nicht. Bei 8,8 Liter – ich nehme an pro Jahr – handelt es sich gemessen am Bierkonsum der deutschen mit 106 Litern pro Jahr quasi um ein reines Getränk für Babys und Kleinkinder.

      1. Die Statistik aus Deutschland wurde nicht mit Zuhilfenahme der Finger ausgerechnet, sondern stammt aus Daten des Detailhandels. Hierzulande gibst dem eine Quittung, der danach fragt, wer nicht danach fragt – obwohl ab 20.000 gesetzlich vorgeschrieben – dem gibst halt keine. Ohne Quittungen und zehn Finger kann 8,8 Liter durchaus stimmen. Ob pro Tag oder Jahr, das ist doch egal. Den kleinen Unterschied nehmen vielleicht die Europäer genau, für den Paraguayer ist es wohl doch wichtiger, dass die Mathematik stimmt, diese kann hier im Ergebnis schon etwas mas o menos variieren.

  2. Bier ist teuer wie in Europa hier. Im Denner kriegst das auch zum Preis. Darum ist so ein Zuckerrohrschnaps (Caña) – dazu noch ein billiges Niko-Cola (3,5 Mil/2lt) – auch viel beliebter um den Schirm zu füllen, mit 33,333 Cents (2 Mill) pro 200cl unschlagbar.

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