Der Einfluss der EPP in den Provinzen San Pedro und Concepción

Tacuatí: Wer Rinder in einen der zwei Provinzen züchtet oder in irgendeiner Form der Landwirtschaft nachgeht bekam es seit dem Entstehen der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee (EPP) bestimmt schon einmal mit einer finanziellen Forderung zu tun. Dieses Schutzgeld müssen die Eigentümer zahlen, um nicht attackiert zu werden. Des Weiteren gibt es Regeln, die ebenso befolgt werden sollten, um nicht unnötig die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Die Revolutionssteuer beginnt bei 1.000 US-Dollar und hört bei 20.000 auf. Rinder werden ebenso als Zahlungsmittel akzeptiert.

Mit dieser Taktik und dem Einschüchtern der einfachen Bevölkerung gelingt es ihnen seit Jahren unbehelligt in der Zone zwischen Concepción, Yby Yaú und General Resquín zu agieren. Wenn die Polizei auch einige ihrer Kämpfer dingfest machen konnte liegt die höhere Opferzahl auf der Seite der einfachen Bevölkerung, die weder was von Politik noch von Waffen versteht.

Anscheinend hat die EPP auch ihre Hände im Drogenhandel, was ihr zusammen mit den einflussreichen Männern aus dem Milieu noch mehr Macht und Geld bringt.

Um die Polizisten zu unterstützen wurden 70 Polizisten nach in den Norden von San Pedro verlegt, um in kleinen Gruppen die EPP Soldaten aufzuspüren. Internationale Hilfe wurde bis jetzt abgelehnt, da dies ein klares Zeichen wäre, dass man machtlos ist. Zu Beginn einer neuen Amtszeit nicht das effektivste Mittel.

(Wochenblatt / La Nación)

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8 Kommentare zu “Der Einfluss der EPP in den Provinzen San Pedro und Concepción

  1. Also doch nur linke Banditen.Nun wird es Zeit mit allen Mittel des Gesetzes da gegen vor zu gehen.Der neu ernannte Polizeikommandant kann nun beweisen das er sein Amt versteht und nicht von den Freimauren auf das Schild gehoben wurde.Sollte er scheitern wegen Inkompetenz dann ist klar das er aus Gefälligkeit ins Amt kam.Sollte die Politik Ihm ins Handwerk reden, sollte er den Charakter haben und vom Amt zurück treten , dabei aber die Politiker beim Namen nennen.Paraguay kann es sich auf Dauer nicht erlauben diese linken Banditen ohne Gnade zu verfolgen und Dingfest machen.Das würde potenzielle Investoren abschrecken,oder wer bezahlt schon gerne in einen Rechtsstaat Schutzgelder nur damit er wirtschaften kann.

    1. Die meisten potentiellen Investoren werden wohl eher von der Korruption hier abgeschreckt und der Rechtsunsicherheit. Aber auch die EPP trägt nicht gerade zur Sicherheit bei. Deshalb sollte Cartes schon hiesige Spezieleinheiten einsetzen, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Soweit die Theorie. Und die Praxis? Keiner weiß wirklich, wer in die Drogengeschäfte mit involviert ist. Ist die EPP vielleicht teilweise eine Schutztruppe für die Drogenanbaufelder? Dann kann man es vermutlich vergessen, dass von „oben“ wirkungsvoll dagegen vorgegangen wird. Gibt es da vielleicht sogar Milliardenschwere (nicht PYG) Auftraggeber für die EPP im In- und Ausland.
      Immer die Frage nicht aus den Augen lassen Asgard: Wem nützt es?

  2. Das dort Politiker mit im Spiel sind war, schon klar als Lugo im Amt seine göttlichen Hände schützend über die EEP gehalten hat.
    Es sollte möglichst schnell mit solch einer Bande aufgeräumt werden. Wenn der neue Innenminister sein Amt ernst und ehrlich mit aller Konsequenz ausübt, dann werden die Tage der EEP gezählt sein.
    Die Möglichkeiten hat Er jetzt.

  3. Mit einer Polizei die von EPP-Agenten durchfiltert und obendrein korrupt bis hinter beide Ohren ist, wird es schwer sein die Terroristenorganisation EPP zu bekämpfen. Hinweise aus dem Volk gibt es so gut wie keine, da jeder weiß, dass der Informant durch die undichten Stellen in der Polizei dem Tod geweiht ist.

    Dieses Problem kann nur noch durch ausländische Spezialisten gelöst werden. Cartes und sein Innenminister wissen das und haben keine Wahl mehr. Da es bereits seit Jahren in San Pedro Gebiete gibt wo die EPP das Sagen hat und die Staatsgewalt nicht mehr präsent ist, gibt es nur noch zwei Möglichkeiten. So weiter tun wie es die bisherigen Regierungen getan haben, nämlich nichts tun und sich damit abfinden, oder mit der Organisation aufzuräumen.

    1. @Asuncioner,ja da wäre ja mein vorschlag gewesen,“richtige ausländische „jägerkommandos“!,hier in die büsche senden,und ordentlich durchgreifen!
      leider kann ich alle meine vorschläge da nicht schreiben,weil erstes geheul,von einigen hier hindert mich
      schon!
      ein ansatz ist scheinbar schon gemacht,-militär-!,hinauf,-ja das kann was werden,vielleicht ist man doch schon soweit,nicht mehr mit
      polizei,“bremsenden unterstützern“!,wie man dies unglaubliche erfahren musste dieser herrschaften da oben herr zu werden!

      gute nacht
      mit grüßen
      Penicillin

      1. Na, das ist doch kein Geheul – das sind Fakten aus der Vergangenheit. Söldner sind Söldner und schon das Wort sagt alles. Sie verkaufen sich für Geld. Und wenn die EPP oder deren Unterstützer ihnen mehr Geld bieten als Cartes, dann nehmen sie vermutlich das Geld von beiden und machen überhaupt nichts. Und das WIE, wie Söldner vorgehen, das wissen wir wohl alle. Alles was sich bewegt wird umgemäht – so war das bisher immer. Und uns zuliebe würde man sich kaum ändern. Und holt man Elitetruppen der USA ins Land, dann verkauft man erst recht seine Seele.

  4. Als wenn ich nicht geahnt hätte. Die Regierung möchte das Gesetz ändern für Einsätze im inneren, so wie in DE.

    http://m.pedrojuandigital.com/leer.php?id=7737

    Da hat die Anwort aber nicht lange auf sich warten lassen, ich habe so unlängst Verdächtigt. Das bedeutet, daß bei Unruhen dann auch das Militär eingesetzt werden kann. Das ist das Ziel und die EPP Mittel zum Zweck.

    Mir ist schlecht.

    LG

    PS. In DE gibt es übrigens wieder die Todesstrafe.

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