“Der goldene Regen“: Ein Paradies im Chaco

Filadelfia: Wenige Kilometer von der Stadt Filadelfia entfernt befindet sich die Herberge “Lluvia de oro”, ein goldener Regen übersetzt und verstecktes Paradies für Naturliebhaber.

Der Ort ist ein hervorragendes ökotouristisches Angebot, das einen Milchviehbetrieb mit einem Mini-Zoo mit den verschiedensten Tierarten, Vögeln und Wildtieren kombiniert.

„Wir haben den Hof 2004 gekauft, es gab hier nichts. Wir begannen, einige Verbesserungen vorzunehmen und Milchkühe zu kaufen, aber in kleinem Rahmen und nach und nach kamen auch Wildtiere hinzu. Vorher war der Ort nicht für die Öffentlichkeit zugänglich”, sagte Rodney Derksen, der Eigentümer des Anwesens.

Die Idee, ihn für Besucher zu öffnen, entstand 2016 während einer Reise nach Deutschland, wo sie ähnliche Modelle von Menschen sahen, die eine Herberge oder einen Bauernhof hatten, sodass sie die Idee auf ihrem Familienbetrieb mit sehr guter Akzeptanz nachahmten.

Auf dem Gelände können Naturliebhaber einen Tag auf dem Lande verbringen und mit Tieren auf dem Bauernhof und im Stall in Kontakt kommen. Genießen Sie die frische Luft des zentralen Chacos und das Zwitschern der Vögel, während Sie die gastronomischen Köstlichkeiten des Bauernhofs, die hauptsächlich aus reiner Kuhmilch bestehen, probieren können.

Enten, Hühner, Pumas, Rehe und die Holländerkühe sind nur einige der Tiere, die auf dem Gelände leben und sehr gut versorgt werden.

Derksen stellt klar, dass es sich nicht um ein spezialisiertes Refugium handelt, sondern sie derzeit mehr als tausend Tiere beherbergen und eventuell einige in Not geratene aufziehen, ohne sie aus ihrem natürlichen Lebensraum zu entfernen.

Alle Tierarten haben ausreichend Platz, Wasser, Futter und das Personal, das die Anlagen und den Melkstand betreut, besteht aus etwa zehn Personen. Die Haupttätigkeit des Betriebs ist die Milcherzeugung, wobei täglich mehr als 3.000 Liter gemolken werden.

„Am Samstag- und Sonntagnachmittag haben wir die Kantine geöffnet, um die Familien einzuladen, die Stadt zu verlassen und das Land zu genießen. Es gibt Kuchen, Eis, Kaffee und hausgemachte Köstlichkeiten”, fügte Derksen hinzu.

Die Kosten für den Besuch des Ortes liegen für Erwachsene bei 20.000 Guaranies, für Kinder bei 15.000 Guaranies, unter 2 Jahren ist der Eintritt frei. Es gibt spezielle Preise für Schulgruppen. Die Einrichtung befindet sich etwa 450 km von Asunción entfernt in Aldea Orloff, an der Nordgrenze des Chacos.

Für Leute, die aus anderen Teilen des Landes kommen und ein paar Tage auf dem Gelände verbringen wollen, gibt es die Übernachtungsmöglichkeit in einem Bungalow, nicht auf dem Hof, aber Reservierungen können unter (0981) 814884 vorgenommen werden.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet. Übertrieben rohe, geistlose oder beleidigende Postings werden gelöscht. Auch unterschwellige Formen der Beleidigungen werden nicht toleriert. Das Setzen zu externen Links ist nicht erwünscht, diese werden gelöscht. Bitte bedenke, dass die Kommentarfunktion keine bedingungslose und dauerhafte Dienstleistung darstellt. Eine Garantie für das dauerhafte Vorhalten von Kommentaren und Artikeln kann nicht gegeben werden. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung und/oder der Speicherung von Kommentaren. Die Löschung oder Sperrung von Kommentaren liegt im Ermessen des Betreibers dieses Dienstes.

1 Kommentare zu ““Der goldene Regen“: Ein Paradies im Chaco

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Ja die Milchkuehe als Zootiere bringen mehr Geld ein als als eigentliche Milchlieferanten. Genau die Realitaet erfasst.
    Der Tourismus bringt ihnen also mehr ein als das Gemelk. Es geht also Richtung Deutschland wo man was mit Oeko macht da das im Trend liegt.
    Eis macht man dann nicht mehr aus Kuhmilch sondern aus Soyamilch.
    Hauptberuflich duerfte die halbe Sippschaft der Derksens in der ASCIM Indianermission angestellt sein mit dessen monstroesem Gehalt man dann das Gemelk ueber Wasser haelt. Oder man tummelt sich in manigfaltigen Komitees und Posten in Gesellschaft und Kirche um so den Betrieb zu subventionieren. Viele machen es genau so.
    Vor allem ist man nach Auslaender als Touristen auf der Pirsch denn die haben das Geld – lokale Indianer aus dem nahen Uchlez la woz sieht man da wohl kaum gerne als Touristen.

Kommentar hinzufügen