Der Plan die alte San José Mühle von Encarnación zu retten

Encarnación: Die Mühle und das Silo des Unternehmens San José, welche heute den Strand in Encarnación einzigartig machen sind einsturz-gefährdet  Eine Kommission wurde gegründet um den Abriss zu umgehen.

Die Einsturzgefahr ergibt sich aus dem Wasserpegel des Rio Paraná. Die Gebäude aus den 40er Jahren sind historische Aushängeschilder für die Stadt. In ihnen wurde damals Weizen gemahlen.

Während das Silo mit etwas Aufwand so bleiben könnte wie es ist, muss die Mühle entweder abgetragen und mit besserem Fundament erneut errichtet werden oder man lässt es stehen und versucht es wenigstens für einen Zeitraum so zu stützen, damit es nicht in sich zusammenfällt.

Obwohl das zweistaatliche Wasserkraftwerk gewillt ist in diesem Thema Unterstützung zu leisten, kann es erst Projekte finanzieren, wenn die zuständige Behörde, die Stadt, grünes Licht gibt. Diese befindet sich noch im Entscheidungsfindungsprozess.

Falls die Mühle und das Silo demontiert oder zurückgebaut werden würde es etwa 12 Monate in Anspruch nehmen diese erneut zu errichten. Bei dieser Entscheidung muss man auch das touristische Wohl im Hinterkopf haben, die die Mehlmühle zur Wahrzeichen der Stadt und zum meistfotografierten Motiv machen.

Den Behörden liegt jedoch mehr als an den Touristen ihr Wohl am Herzen, weswegen aus Sicherheitsgründen die Gebäude stabilisiert werden müssen.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: IPP)

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3 Kommentare zu “Der Plan die alte San José Mühle von Encarnación zu retten

  1. Wäre schade um das Objekt.

    Warum sucht sich die Stadt keinen potenten (ausländischen) Touristik Investor für die Rettung und den anschließenden Betrieb mit einer Laufzeit von 25 Jahren?

    Aber dann könnte wohl keiner der Zuständigen die Finger halten.

    1. 1. Wer soll das denn erhalten – ist doch alles in einigen Jahren wieder defekt oder abmontiert.
      2. Lohnt denn das überhaupt. Ist doch nur ne Frage der Zeit, bis Encarnacion eine Ypacarisierung hinter sich hat – sei es durch geplante industrielle Großprojekte am Fluss oder durch die lieben Menschen selbst. Die Bahia in ASU war vor Jahren auch toll, bin gern dort gewesen. Und heute – alles verfällt.

  2. Encarnacion sollte nur ans andere Ufer schauen was Posadas an der Costanera getan hat.z.B.Renovation des alten Bahnhofes und dessen Nutzung.Dort hats regelmässig gute Veanstaltungen.Die Mühle kann nicht mehr renoviert werden.Auf das Gelände gehört etwas neues wie Freilichtbühne für Musik.

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