Deutscher zeigte Schweizerin wegen zwei Cannabispflanzen an

Kolonie Independencia: Eine 62-jährige Schweizern wurde vorgestern verhaftet und verbrachte die Nacht in der Zelle einer Polizeiwache wegen des Besitzes von zwei Cannabispflanzen in zwei Töpfen und 33 Gramm Marihuana, die ihrer Meinung nach für medizinische Zwecke bestimmt waren.

Die Bilder von der Verhaftung der Frau gingen viral und lösten Fragen aus, unter anderem bei der Organisation Mamá Cultiva Paraguay.

„Wir drücken unseren entschiedenen Widerstand gegen die Kriminalisierung des Cannabisanbaus für medizinische Zwecke aus. Es ist zwingend erforderlich, dass der paraguayische Staat die Achtung und den Schutz der Menschenrechte aller medizinischen Cannabiskonsumenten in unserem Land garantiert, wie etwa das Grundrecht auf ein würdiges Leben ohne Schmerzen, auf Gesundheit und Wohlbefinden“, heißt es in einer veröffentlichten Erklärung im sozialen Netzwerk X, der Gruppe, die Mütter zusammenbringt, die für den medizinischen Einsatz von Cannabis bei anhaltenden Beschwerden kämpfen.

Der Rechtsanwalt von Horacio Cartes, Ricardo Preda, äußerte sich seinerseits: Der Fall eröffnet die Debatte über die Strafpolitik Paraguays in Bezug auf Marihuana, und er forderte eine dringende Überprüfung, um “völlig irrationale Situationen wie diese” zu vermeiden. “Nehmen wir an, man würde argumentieren, dass der Konsum von Marihuana gesundheitliche Schäden verursacht. Wenn die Dame Marihuana für ihren eigenen Konsum im Haus hat, schadet sie höchstens sich selbst”, sagte er. In diesem Sinne führte er als Beispiel an, dass das paraguayische Strafsystem eine Person, die Alkohol konsumiert, um sich selbst zu schaden, nicht bestraft. „Es besteht dringender Bedarf, die Gesetzgebung in Bezug auf Marihuana in unserem Land zu überprüfen. Sowohl durch primäre als auch sekundäre Kriminalisierung. Es ist absurd, einer Person einzusperren, die zwei Pflanzen nur für den eigenen Konsum besitzt.“

Der Minister des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (Senad), Jalil Rachid, stellte klar, dass diese Operation nicht seiner Institution entspreche, und fragte sich, was die Einsatzkräfte in dem Fall gedacht hätten, diese Operation durchzuführen.

„Ich würde so etwas gar nicht umsetzen. Wenn ich Staatsanwalt wäre und sie mir solche Fälle vorlegen würden, würde ich sie ins Gefängnis stecken. Als höchste Autorität der Behörde Senad würde ich ein Disziplinarverfahren einleiten“, sagte er.

Die Staatsanwaltschaft der Einheit zur Bekämpfung des Drogenhandels führte über Hernán Burgos und Juan José López zusammen mit der Drogenbekämpfungspolizei eine Razzia in einem Haus im IPS-Viertel der Kolonie Independencia durch, wo sie die Frau festnahmen. Ihr wird der Besitz unerlaubter Substanzen und der Anbau von Marihuana zur Last gelegt. Das Gericht wurde aufgefordert, Untersuchungshaft anzuwenden. Angezeigt wurde sie von einem Deutschen, meldete SNT.

Richterin Marcela Mallorquín entschied gestern Nachmittag um 15:30, dass die Schweizerin Hausarrest bekommt und gab somit dem Antrag des Staatsanwalts nichts statt.

Kampf gegen Drogen: Polizei macht “fette Beute” in Independencia

Das Gesetz Nr. 1340/88 spricht in Artikel 27 vom unerlaubten Besitz von Drogen. Von dort aus, so Rachid, müssten neben dem Konsum auch die Schwere des Vorfalls und der Grad der Verantwortung aus rechtlicher Sicht analysiert werden.

In dem genannten Artikel heißt es: „Wer unerlaubt Betäubungsmittel, gefährliche Drogen oder Produkte, die diese enthalten, in seinem Besitz hat, wird mit fünf bis fünfzehn Jahren Gefängnis, Beschlagnahme der Ware und einer Geldstrafe in Höhe des Vierfachen ihres Wertes bestraft.“

Dann heißt es in Artikel 30: „Wer die in diesem Gesetz genannten Stoffe in seinem Besitz hat, die ihm der Arzt verschrieben hat, oder wer sie ausschließlich für den persönlichen Gebrauch hat, ist von der Strafe befreit. Liegt die Menge jedoch über dem vorgeschriebenen oder für den persönlichen Bedarf notwendigen Betrag, wird die Person mit einer Freiheitsstrafe von zwei bis vier Jahren bestraft“.

„Der Besitz einer für den täglichen Gebrauch ausreichenden Substanz gilt als ausschließlicher persönlicher Konsum des Drogenabhängigen, wobei die Menge jeweils von einem Allgemeinmediziner, Fachärzten vom Ministerium für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge sowie von einem weiteren Arzt, den der Betroffenen auswählen kann, wenn dieser dies verlangt, auf seine Kosten, festgelegt wird. Im Fall von Marihuana darf die Menge zehn Gramm und im Fall von Kokain, Heroin und anderen Opiaten zwei Gramm nicht überschreiten“, heißt es in demselben Artikel weiter.

Wochenblatt / La Nación / X / Beitragsbild Archiv

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12 Kommentare zu “Deutscher zeigte Schweizerin wegen zwei Cannabispflanzen an

  1. Ja, so ist das eben, wenn nicht mit den oftmals total bescheuerten, oftmals ständig besoffen und oftmals total verblödeten und dazu oftmals total eingebildeten ehemaligen HarzVI-Empfängern (nicht alle. Abe immer aller), die seit dem Ausstieg aus dem Flugi am Petit Grosi zum Dipl. Ingenieur aufgestiegen sind, ständig im Vollsuff ihre Geschichtchen abnicken tust, dann “Deutscher zeigte Schweizerin wegen zwei Cannabispflanzen an”.
    Solch Deutsch-Prachtsexemplare getrauen sich ja ned die reichen Eingeborenen anzuzeigen, dazu fehlen die Eier, abe wenn dat Opfer ihnen unter ihrer Großkotzwürde vorkommt, dann habens die Eier doch.
    Erstaunlich, dat hierzulande eine Anzeige fruchtet. Was habe ich meine eingeborenen Nachbarn und DDR schon angezeigt. Vielleicht dauert es nur etwas länger (ein paar Jahre bis Jahrzehnte, bis da mal einer den Finger zum Grasgesöff rausi nimmt) oder ich müsste Plata liegen lassen.

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  2. Es ist richtig so daß man die Leute anzeigt die Marihuana Zuhause horten oder gar diese Pflanzen aufziehen.
    Das gehört sich nicht selbst wenn es legal wäre.
    Scheint als ob die DACHLer eine Bande von Althippies sind die hierhin kamen um zu kiffen. Garantiert hielten diese sich in Deutschland auch massenweise Pflanzen im Keller.
    Seit wann denn verschreibt ein Arzt Marihuana als Allheilmittel gegen alles. Genausogut könnte er ja Bier empfehlen gegen die Leberzirrhose oder gegen den Krebs.
    Sicherlich wollte diese Olle nicht “Hanfseile” flechten auf der Reeperbahn – sicherlich kommt ein Dümmling nun mit dieser Ausrede. Für die Takelage des 50 Kanonen Segelschiffes dieser Ollen, oder was… Käpt’n Flint, Schatzinsel & Co. nehme ich an.
    Mein Arzt verschreibt mir demnächst einen Keller voll Marihuanapflanzen zu ziehen um die alle zu rauchen. Rezept auf Dauer. Um meine Handysucht zu kurieren.
    Bei diesen Garangenmedizinunis kann man heute kaum Korrelation und Kausalität unterscheiden.
    Die Leute fühlen sich ja nur wichtig wenn sie gegen das Gesetz verstoßen können und meinen nun frei zu sein. Der Alkohol und die Häufig Wechselnden Geschlechtspartner taten es nicht mehr also sucht man nun nach was stärkerem.
    Die Frau vertritt mit ihrem Tun hier die Drogenszene und heißt sowas damit gut. Das nennt man geistige Komplizenschaft (Sympathisanten und Verdunkeler einer Straftat) und die werden ganauso wie die direkten Täter bestraft.
    Findet man etwas Marihuana bei dir oder gar eine Pflanze so bist du dafür und ein Krimineller.
    Auch nur die kleinste Sünde wird mit der Hölle bestraft. Jeder ist verloren und muß in die Hölle auch wenn er nur die kleinste Sünde begangen hat (die Ursünde Adams). Und das ist das Prinzip wie man das Gesetz interpretieren muß.
    (gekürzt)

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    1. Ja habe nix Anderes von Steirische Harmonika erwartet!! Ein Mensch der Denunziantentum gut heißt. Ein Mensch der neben Gott sitzt und über Engel richtet, der meint sein Gott würde Lieder singen wenn Moslems Abgeschlachtet werden.
      Ja mein Lieber Steirische Harmonika die Droge die Du nimmst in dem du Fanatisch wie ein Hexenjäger deine Ansicht zum Christentum vertritts ist gefährlicher als jede Droge. Nix was du je von dir gegeben hast an Fanatismus ist so nieder geschrieben oder je gesagt worden von deinen Gott. Doch Jesus warnt vor solchen Pharisäern .Dein Vorfahre im Geistlichen Sinne ist Judas Ischariot ein Denunziant der Jesus für 30 Silberlinge verriet. ” Mk 14,21 ” damit sind Denunzianten gemeint nicht der oder Die die Gottes Sohn verraten haben sondern Die deren Verrat an Allen Menschen ist.
      Lese die Briefe Plinius an Kaiser Trajan und dessen Antwort (Briefe X 96f) Mit welchen Fanatismus und Eigenverleugnung Taten sind geschehen wie Folter und Mord.
      Nein Steirische Harmonika du hast kein Recht neben Gott zu sitzen und zu Richten du hast kein Recht darüber zu entscheiden ob Anders Gläubige gemeuchelt werden
      und Gott fröhliche Lieder dann singt.
      Auch spreche ich dir das Wissen ab ob Cannabis Medizinisch gut oder schlecht ist.
      Der größte Lump im ganzen Land ist der Denunziant!!

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      1. Ich sehe hier nichts besonderes im Brief des Plinius an Kaiser Trajan im Liber X Epistulae 96.
        Ganz offensichtlich bangten die Ganaderos da um ihren Fleischverkauf und die Götzenpriester saßen auf einmal hundseelenallein im Tempel denn niemand kam mehr. Mehr als ärgerlich für die Heiden, kann ich mir vorstellen.
        Denunzianten sind schon Ok so denn sie sind gesetzesverbundene Bürger die nur ihrer Bürgerpflicht nachkommen – immer dann wenn das Gesetz auch richtig ist. Ich hätte die Frau auch angezeigt und dich auch weil du offensichtlich ein Förderer und Sympathisant mit illegalen Straftatbeständen bist.
        Das hat wenig mit Judas Ischariot zu tun von dem die Bibel ja sagte daß der Teufel in sein Herz fuhr. Bei ihm geht es nur darum daß er den Heiland verriet – der ja nichts illegales getan hatte und auch nie gesündigt.
        Diese Schweizerin hat allerdings was illegales getan und auch vor Gott gesündigt da diese hier die Volksvergiftung (Drogenkonsum) promoviert durch ihr Vorbild.
        Wenn Asgard säuft bedeutet es noch lange nicht daß Kuno auch saufen darf. Ich kann mich nicht mit den Verbrechen anderer entschuldigen und meinerseits dann dieselbe oder andere Sünden begehen. Nein wir sind nicht gleich und wir sind nicht demokratisch.
        Gesetz ist was Gott setzt als Gesetz.
        Ah, auf einmal plötzlich gab es den Jesus und auf einmal ist die Geschichte mit den 30 Silberlingen wahr für die Gottlosen. Interessant. Da kramt man sich hervor was einem im Moment paßt und gesteht Jesus sogar eine Existenz zu wenns gerade paßt. Hic, hic, Ürrää!
        Plinius ist in dem Brief kaum fanatisch oder eigenverlogen. Er tut nur was von ihm als Regierungsbeamter erwartet wurde. Jesus sagte niemals daß der Christ nicht Märtyrer sein würde. Und nein in der Bibel finde ich kein “Kleingedrucktes”. In der Welt findet der Christ eher den Tod als Märtyrer als als reicher Wanst heranzukratzen.
        Nun du wirst schon merken ob Marihuana unschädlich ist wenn erst der erste Airbus vom Himmel fällt weil ein paar Kiffer den zusammengeschraubt haben (siehe Probleme bei Boeing die alle mit bekifften Arbeitern auf der Arbeitsstelle zu tun haben).
        “Gemeint” ist in der Bibel das was da steht. Du versuchst da den Worten des Heilandes was unterzujubeln. Was für einen Stuß hast du dir da wieder zusammengebraut: ” damit sind Denunzianten gemeint nicht der oder Die die Gottes Sohn verraten haben sondern Die deren Verrat an Allen Menschen ist.”
        “Gemeint” ist Ischariot der den Sohn Gottes verriet. Was ist da schwer an zu verstehen. Verraten kann er ja gerne. Nur eben nicht Jesus den Messias. Die Zeloten zu verraten an die Römer wenn sie da sich versammeln um Revoluzzo zu machen, ginge ganz in ordnung für Jesus. Nur eben Jesus als Person zu verraten ging nicht da der Teufel damit versuchte das Heil der Welt zu sabotieren.
        Diese Schweizerin ist wohl kaum die Mutter Gottes die hier nun den Heiland mittels Marihuanabekiffung versucht zur Welt zu bringen, oder?! Diese an das Gesetz auszuliefern geht ganz in Ordnung für Gott und die Welt. Geheimtipp: Nur die Kiffer und Marihuaneros haben was dagegen wenn sie verpfiffen werden. Und das sind 63 der Leser meines Kommentars hier und nur 6 sind rechtschaffene gesetzestreue Bürger wenn nicht gar Christen.
        Totale Daumen = 69
        Totale Daumen runter = 63 (rund 92%)
        Totale Daumen hoch = 6 (rund 8%)
        Das deckt meine Vermutung daß 92% der Deutschen gottlos sind und etwa 8% nur Christen und damit auch gesetzestreue Bürger. Da haben sie’s statistisch bewiesen sie Arsch.
        Liber X Epistulae 96.
        “An Kaiser Traian
        Es ist mir sehr wichtig, Herr, alles, was mir zweifelhaft ist, Dir vorzutragen. Wer könnte mich in meiner Unentschlossenheit führen, mir in meiner Unwissenheit raten? An Verhandlungen gegen Christen war ich früher nie beteiligt; daher weiß ich nicht, was und wie weit man zu strafen oder zu untersuchen pflegt. Ich war auch ganz unschlüssig, ob nicht das Lebensalter einen Unterschied machen soll, ob sich nicht einmal die ganz Jungen von den Älteren unterscheiden sollen, ob bei Reue Verzeihung gewährt werden soll oder ob es dem, der ganz und gar Christ gewesen ist, nichts helfen soll, sich abgekehrt zu haben; ob nicht der Name allein, auch wenn keine Verstöße vorliegen, oder nur Verstöße im Zusammenhang mit der Namensführung bestraft werden sollen. Einstweilen bin ich mit denen, die mir als Christen gemeldet wurden, folgendermaßen verfahren: Ich habe sie gefragt, ob sie Christen seien. Die das zugaben, habe ich ein weiteres und ein drittes Mal unter Androhung von Strafe gefragt; die dabei verharrten, befahl ich abzuführen. Denn ich hatte keine Zweifel: Was es auch sein mochte, das sie bekannten, es mußte sicher als Starrsinn und unbeugsame Widersetzlichkeit bestraft werden. Es gab auch welche von gleicher Verblendung, die ich, da sie römische Bürger waren, zur Überstellung nach Rom vorgesehen habe. Während der Beschäftigung damit ergaben sich, wie es oft geschieht, in dem Maße, wie sich das Vergehen ausbreitete, mehrere Arten von Fällen. Mir wurde eine Schrift ohne Verfassernamen vorgelegt, die viele Namen enthielt. Diejenigen, die bestritten, daß sie Christen seien oder gewesen seien, glaubte ich außer Verfolgung setze,n zu müssen, da sie nach meinem Beispiel die Götter anriefen und vor Deinem Bilde, das ich zu diesem Zweck mit den Götterbildern hatte bringen lassen, mit Weihrauch und Wein opferten, außerdem Christus schmähten, wozu wirkliche Christen angeblich nicht gezwungen werden können. Andere, die der Angeber genannt hatte, bekannten sich erst als Christen und bestritten es dann wieder; sie seien es zwar gewesen, hätten dann aber davon abgelassen, manche vor drei Jahren, manche vor noch mehr Jahren, einzelne sogar vor zwanzig Jahren. Alle diese bezeigten Deinem Bilde und den Götterbildern ihre Verehrung und schmähten Christus. Sie versicherten übrigens, ihre ganze Schuld oder Verfehlung habe darin bestanden, daß sie immer an einem festgesetzten Tag vor Sonnenaufgang zusammenkamen, Christus wie einem Gott ein Lied darbrachten, im Wechselgesang, und sich eidlich verpflichteten -nicht etwa zu irgendeinem Verbrechen, sondern dazu, keinen Diebstahl, keine Räuberei keinen Ehebruch zu begehen, nicht wortbrüchig zu werden, anvertrautes Gut auf Mahnung nicht zu verweigern. Nach dieser Handlung sei es ihr Brauch gewesen, sich zu trennen und dann wieder zusammenzukommen, um Speise zu sich zu nehmen, jedoch übliche und unschädliche; aber davon hätten sie Abstand genommen, nach meinem Erlaß, durch den ich gemäß Deiner Anordnung Geheimbünde verboten hatte. Um so mehr hielt ich es für nötig, aus zwei Mägden, die Helferinnen genannt werden, herauszubekommen, was wahr sei, und zwar unter der Folter. Nichts anderes fand ich als verschrobenen, maßlosen Aberglauben. Darum habe ich die Ermittlung vertagt und beeile mich, Deinen Rat einzuholen. Die Sache scheint mir nämlich einer Anfrage wert zu sein, vor allem wegen der großen Zahl der Gefährdeten; denn viele jeden Alters, jeden Ranges, auch beiderlei Geschlechts sind der Gefahr ausgesetzt und werden es künftig sein. Nicht nur über die Städte, sondern auch über die Dörfer und das flache Land hat sich die Seuche dieses Aberglaubens ausgebreitet; mir scheint, sie könnte zum Stillstand gebracht und geheilt werden. Es ist wohl ziemlich sicher, daß die fast verlassenen Tempel bald wieder zahlreicher besucht, daß die lange eingestellten feierlichen Opfer wieder aufgenommen werden, daß wieder überall Fleisch von Opfertieren verkauft wird, für das kaum noch ein Käufer zu finden war. Daraus kann man leicht ermessen, welche Menge Menschen gebessert werden kann, wenn es Gelegenheit zu reuiger Umkehr gibt.”

  3. So, so, ein Deutscher hat diese arme, ältere Dame wegen lächerlich geringem Besitz von Marihuana für den Eigengebrauch angezeigt, besser DENUNZIERT! Gut zu wissen, was für tolle Charakteure von Landsleuten sich in Paraguay herum treiben. Nachdem die deutsche links-grüne Gesinnungsregierung bereits vor Monaten das verdammte DENUNZIANTENTUM installiert hat wie einst die Nazis oder danach die Stasi, dafür unsinnige Geldbeträge bereit stellt und für gut hält im Rahmen ihres “GUTMENSCHENTUMS” muß man sich ja nicht mehr wundern, wenn sich ach so liebe Landsleute selbst im Ausland schon berufen fühlen, andere zu denunzieren. Was für eine schändliche Tat, was für miese Charakteure müssen das sein, die sich als Denunziant berufen fühlen. Nichts gegen Anzeigen, wenn es sich um wirklich kriminelle Akte handelt, aber eine älter Frau wegen Pipifax anzuzeigen, das ist ja nun wirklich das ALLERLETZTE. Soll dieser verdammte Denunziant doch bitteschön Paraguay wieder ganz schnell verlassen und sich bei den GRÜNEN in Deutschland melden. Da kann er sich dann einen Orden und Anerkennung für seine Miesetaten erwerben. Hier braucht ihn kein Mensch.

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  4. wo fängt ein Gesetz ( Verbot) an und wo hört es auf? einer älteren Dame mit 62 wird der Anbau und Konsum erlaubt? hier geht es doch nicht darum wie viel Pflanzen es waren und wie viel Gramm….es geht darum, dass es gesetzlich verboten ist. Der nächste hat 3 oder 4 Pflanzen usw usw.. Das überfallen von Banken ist auch verboten ob ich jetzt 5 Euro erbeutet oder 100.000 Euro der Tatbestand ist der gleiche und ich werde verhaftet und verurteilt. Wenn ein Gesetz besteht dann ist das so und man sollte sich daran halten. Genauso wird der wo es angezeigt hat durch den Kakao gezogen…solche Aktionen führen dazu, dass jeder bei allem wegschaut. Ist meine persönliche Meinung zu dieser Geschichte hier. Es werden hier genügend Gesetze missachtet der Drogenkonsum und Verkauf hat in den letzten Jahren erschreckende Ausmasse angenommen…es fängt oft im kleinen an.

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    1. Schwacher Beitrag, Petra. Wie Sie sagen, hier wird oft genug das Gesetz missachtet – genau deswegen muss die Polizei oder diese Senad Prioritäten setzen. Wo sind diese Leute, wenn Tonnen von Kokain aus dem Land geschmuggelt werden? Oder dieses synthetische Crackzeug, was in den Armenvierteln massenhaft zirkuliert?
      In diesem Fall wird die Verhältnismäßigkeit ins Absurde getrieben, wenn eine Frau ein Naturprodukt für den Eigengebrauch pflanzt. Wussten Sie, dass selbst im überregulierten Deutschland der Besitz von Marihuana schon seit langem legal ist? Seit dem 1.4. übrigens auch der Verkauf.
      Wenn man Marihuana verbietet, müsste man konsequenterweise Zigaretten und Alkohol auch verbieten – sind ja alles Rauschmittel.
      Aber dieses Verbot von Marihuana besteht in Paraguay nur, weil man so schön die kleinen Fische schnappen kann und (politische) Rivalen schaden kann. Nur deswegen.

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      1. Zuerst einmal muss ich Petra Recht geben. Der Besitz und Anbau von Drogen sind illegal und da spielt es keine Rolle wie viel es ist. Und Deine Aussage, dass der Besitz von Marihuana in Deutschland legal gewesen wäre, ist nicht wah, bis zur Gesetzänderung in diesem April.
        Zuvor war der Besitz von Marihuana und anderen Drogen illegal. Es gab lediglich eine Bagatellgrenze, unterhalb welcher die Straftat rechtlich nicht weiter verfolgt wurde. Das ist ein großer Unterschied.
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        Alkohol zu verbieten ist nicht vergleichbar, denn Alkohol ist seit tausenden von Jahren ein Konservierungs- und Desinfektionsmittel gewesen, insbesondere um Getränke haltbarer zu machen und krankheitserregende Keime im Trinkwasser abzutöten.
        Das heißt in Maßen war Alkohol sogar gesundheitsfördernd, denn die Menschen mussten nicht das mit Bakterien verseuchte und krank machende Wasser trinken.
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        Außerdem ist Alkohol ein verzehrbares Lösungsmittel, was besonders wichtig in der Medizin ist.
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        Es ist richtig, dass Alkohol großes Suchtpotential hat. Es gibt aber auch genügend Beispiele von Menschen, die ihr Leben lang Alkohl getrunken haben und trotzdem, nie süchtig geworden sind. Ich z.B. genieße gerne Wein, zum Essen oder als Sundowner. Aber nicht täglich und nie mehr als 2 oder maximal 3 Gläser, wobei ich im Durchschnitt nicht einmal eine Flasche pro Woche trinke. Meistens bleibt bei der Wochenflasche am Ende etwas übrig. Deshalb nenne ich es auch nicht trinken, sondern ich genieße den Wein.
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        Wie hoch die Suchtgefahr bei Marihuana ist, kann ich nicht beurteilen.
        Aber ich denke, dass die Beschaffungskriminalität bei Marihuana deutlich höher ist. Ich kenne die Preise ncht, aber laut google kostet in Deutschland ein Gramm etwa 10 Euro, also etwa 3 Euro pro Joint + Tabak+Papier.
        Ein teurer Spaß und das Geld für diese Sucht beschaffen sich die Abhängigen wie und wo?

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        1. Du tust ja so, als ob Marihuana hochgradig gefährlich wäre. In Deutschland ist in den letzten Jahren der (illegale) Verkauf stark gestiegen und demzufolge der (legale) Konsum in den eigenen vier Wänden.
          Und wenn du schon von Bagatellgrenzen sprichst, darsft du nicht verschweigen, dass auch mit der (Teil-)Legalisierung des Marihuanas in Deutschland Grenzen gesetzt wurden – maximal 3 Pflanzen kann man anbauen und maximal 50 g trockenes Gras pro Monat kaufen.
          Wenn du so erschreckend naiv schreibst “Der Besitz und Anbau von Drogen sind illegal und da spielt es keine Rolle wie viel es ist.” sage ich ganz klar dass Alkohol auch eine Droge ist, weil es süchtig machen KANN, die Gesundheit beeinträchtigen KANN und anderen gefährlich sein KANN, wenn man mit hoher Promillezahl Auto fährt.
          Insofern muss es nach deiner Logik auch verboten werden. Egal, ob es vor 1000 Jahren schon Alkohol als Konservierungsmittel genutzt wurde oder als Brandbeschleuniger.
          Und stell dir vor, die meisten Marihuanakonsumenten ziehen sich auch nicht einen Joint nach dem anderen rein, sondern genießen es zum runterkommen, ebenso wie du deinen Wein.
          Aber wir driften hier in Grundsatzdiskussionen ab. Fakt ist, man könnte eine Haft irgendwie noch “rechtfertigen”, wenn die Frau im großen Stil das Kraut an jedermann verkauft hätte.
          Hat sie aber nicht, sie hat es nur für sich selbst angebaut und erfreut sich sicher einer schmerzfreien Gesundheit. Da wirkt deine “Der Anbau und Eigentum von Droooogen sind verboten”-Einstellung wie die eines Cabeza cuadrada-Klischee-Deutschen.

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          1. Zitat von Dir: “Du tust ja so, als ob Marihuana hochgradig gefährlich wäre. ”
            Was habe ich tatsächlich über Marihuana gesagt? Mein Zitat: “Wie hoch die Suchtgefahr bei Marihuana ist, kann ich nicht beurteilen.”
            Ich habe das Gefühl, du kiffst zu viel!
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            Zitat: “der (legale) Konsum”
            Nochmal, es hat keinen legalen Konsum gegeben, nur einen Konsum, der unterhalb der Bagatellgrenze war. Aber ich habe das Gefühl, den Unterschied verstehst Du nicht.
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            Zitat: “darsft du nicht verschweigen,”
            Ich habe nichts verschwiegen. Denn es ging darum, um der Konsum legal war, wie Du behauptet hast oder nicht und das war er nicht.
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            Zitat: “Wenn du so erschreckend naiv schreibst “Der Besitz und Anbau von Drogen sind illegal und da spielt es keine Rolle wie viel es ist.””
            Du scheinst erscheckend dumm zu sein, dass Du nicht verstehst, dass das keine Naivität von mir war, sondern faktisch die aktuelle Gesetzeslage in Paraguay und nicht nur in Paraguay.
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            ZItat: “sage ich ganz klar dass Alkohol auch eine Droge ist, weil es süchtig machen KANN,”
            Kannst Du nicht lesen. Das habe ich doch auch selber geschrieben.
            Zitat von mir: “Es ist richtig, dass Alkohol großes Suchtpotential hat.”
            Aber es ist nicht verboten. Das ist der Unterschied.
            Und was wirklich naiv ist, ist wenn man als Deutscher, also Ausländer in Paraguay oder ein anderes Land als Gast ist und die dortige Gesetzeslage missachtet und illegale Drogen konsumiert und sich hinterher auch noch aufregt, wenn man erwischt wird und die Konsequenzen tragen muss.
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            Zitat: “Insofern muss es nach deiner Logik auch verboten werden. ”
            Du tust Dich sehr schwer mit Logik.
            Du kapierst den Unterschied nicht zwischen einer Forderung etwas zu verbieten, was ich nicht gemacht habe und der Forderung, dass man sich an bestehende Gesetze hält, insbesondere dann, wenn man Gast in einem Land ist.
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            Zitat: “sondern genießen es zum runterkommen, ebenso wie du deinen Wein.”
            Nein, ich genieße Wein nicht, weil ich psychische Probleme habe und von irgendwas runterkommen muss. Wenn Du von etwas runter kommen musst und dir deshalb mit Drogen die Birne zudröhnen musst, dann läuft beiDir gewaltig was schief. Ich genieße Wein aufgrund seines außerordentlich schönen und vielseitigen Geschmacks. Und ich trinke auch nicht genug, dass ich irgendeinen berauschenden Effekt verspüren würde. Wenn ich ein Glas (100ml) zum Mittagessen trinke, ein Glas zum Abendessen und dann gegen 10 Uhr Abends noch einen am Pool, dann ist das das Maximum, was ich für gewöhnlich an einem Tag trinke und das bei einem Körpergewicht von fast 100 Kilo. Und da in einer Flasche nur 700ml sind, also 7 Gläser, verteilt auf eine ganze Woche, dann kannst Du Dir ausrechnen, dass das nicht reicht, um sich einen Schwips anzutrinken oder um von etwas herunter oder wieder rauf zu kommen. Es geht nur um den Genuss. Wein ist für mich einer der wenigen Luxus (klingt blöd, aber es gibt keinen Plural), den ich mir gönne.
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            Zitat: “Fakt ist, man könnte eine Haft irgendwie noch “rechtfertigen”, wenn die Frau im großen Stil das Kraut an jedermann verkauft hätte.”
            Sie hat eine Straftat begangen, das ist fakt. Mit dem Strafmaß kann man bei den geringen Mengen Milde walten lassen. Da bin ich der gleichen Meinung.
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            ZItat: “Da wirkt deine Einstellung wie die eines Cabeza cuadrada-Klischee-Deutschen.”
            Quatsch. Nicht ich habe die Gesetze gemacht, sondern die Paraguayer.
            Wer als Ausländer und Gast in einem fernen Land die bestehenden Gesetze missachtet, wie z.B. die Basketballerin Griner in Russland und dann auch so blöde ist sich erwischen zu lassen, der darf sich hinterher nicht beschweren, wenn er weggesperrt wird. Es gibt jede Menge Länder, wie z.B. auch Thailand, die Drogendelikte sehr ernst nehmen. In manchen Ländern steht darauf sogar die Todesstrafe. Das kann man nun gut heißen oder verabscheuen, aber es ist nun einmal die dortige Gesetzeslage und als Eingereister ist man nicht nur naiv, sondern strunzdumm, wenn man das für einen bescheuerten Trip aufs Spiel setzt.

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  5. Ja, die Deutschen… meckern den ganzen Tag, denunzieren, machen gleich einen Aufstand und gönnen einem nicht die Bohne. Es ist wirklich schade um das Volk. Und in Deutschland haben sie den Mund nicht aufgekriegt, als die Regierung so durchgedreht ist, aber in Paraguay lassen sie es richtig krachen. Typisch.

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