Die Arroganz der Zöllner

Der Zoll, egal in Paraguay oder wo immer auf der Welt, hat eine Machtstellung inne. Sie kann leicht zu Missbrauch aber vor allem auch zu Arroganz führen. In Deutschland kann man das noch besser beobachten.

Wer vom Flughafen Silvio Pettirossi abflog, bemerkte in den letzten Jahren eine wachsende Verstärkung der Sicherheitskontrollen. Zumindest aber Feuerzeuge sind im Handgepäck wieder erlaubt, vor Jahren wurden diese noch konfisziert und in großen Behältern gesammelt. Was dann mit ihnen passierte sei dahin gestellt.

Jedoch ließ die Freundlichkeit des Sicherheitspersonals oder die von den Beamten an der Passkontrolle nicht zu wünschen übrig.

Wie schaut es nun bei der Ankunft oder Abreise aus Deutschland aus?

Sicherlich, die folgenden Beispiele sind nur einzelne Segmente eines gesamten Behördenapparates, aber vielleicht können sie als richtungsweisende Parameter dienen.

Wer in Frankfurt ankommt muss, zumindest mit einem paraguayischen Pass, sich auf einige Fragen gefasst machen. Obwohl das Dokument noch über ein halbes Jahr gültig ist wurde nach dem Rückreiseticket verlangt. Eigentlich ist doch eine Einreise von 90 Tagen ohne Wenn und Aber nach der BRD möglich. Der junge Zöllner wollte sich wohl etwas profilieren. Aber auch der deutsche Pass schützt einen nicht davor, näher unter die Lupe genommen zu werden. Noch dazu wenn er von der Botschaft in Asunción ausgestellt wurde. Der Grund der Einreise in die BRD wurde ebenfalls abgefragt.

Es gibt aber auch positive Erlebnisse. Vielleicht liegt es daran, dass in München die Welt noch in Ordnung ist. Ein bayerisch sprechender Zollbeamter fragte eine Dame bei ihrer Abreise nach Paraguay auf Englisch wie es ihr denn so gefallen hätte. Als sie ihm in Deutsch antwortete entwickelt sich ein lebhaftes Gespräch.

Es kann auch anders laufen. Trotzdem läuft das Zollprozedere in Paraguay etwas herzlicher ab und verringert den Abstand zwischen Ordnungsmacht und Mensch.

Quellen: Wochenblatt, ABC Color

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7 Kommentare zu “Die Arroganz der Zöllner

    1. Und auch noch schlecht Rescher-schiert.
      Die Fluggesellschaften geben vor was man im Handgepäck oder am Mann/Frau mit in den Flieger nehmen darf.
      Da sind bei Copa Airlines und früher auch bei American Airlines Feuerzeuge VERBOTEN.

      Aber im allgemeinen machen es die Zöllner nach ihren Gusto und gerade bei der Einreise in Py gibt es auch noch ……
      wills nicht Ausschreiben.

  1. Mein Pass ist von der deutschen Botschaft in Asuncion ausgestellt. Probleme gab es noch nie. Auch in anderen Städten Europas nicht. Der deutsche Paßbeamte fragt manchmal recht leise: „Wie geht’s?“ Sicher will er wissen, ob man wirklich ein Deutscher ist. Auf komische Vögel trifft man hingegen etwa in Chile, Bolivien und sonstwo. Die meinen, Deutschland sei eine Bananenrepublik.

  2. Siegi
    In Frankfurt- Flughafen sind Sie von einem Zöllner danach gefragt worden? SICHER??? Der Zöllner fragt doch eher nach dem Inhalt von Gepäckstücken oder sonstigem Mitgebrachten: „Bitte, was haben Sie anzumelden?“ Das auch nur, wenn Sie durch den roten Ausgang gehen. Gehen Sie durch grün, werden lediglich Stichprobenkontrollen fällig. Alles andere ist nicht Aufgabe des Zolls, jedenfalls nicht an einem so großen Einreiseort.

  3. Dieser Artikel ist in mehrfacher Hinsicht irgendwie wohl nur ein „Paltzfüller“.
    Denn wie bereits von Manni bemerkt, er führt zu keinen Erkenntnissen, im Gegenteil, er vermittelt, wenn überhaupt, auch noch Falsches.
    Anfang August wurde mir bei der Abreise nach Deutschland in Asu sowohl das Feuerzeug als auch eine kleine Parfümflasche abgenommen. Ebenso interessierte sich die Zollbeamtin sehr intensiv für meine elektrische Zahnbürste. Erst als ein hinzugezogener Kollege sie als ungefährlich einstufte, durfte ich meinen Flug antreten. In Frankfurt angekommen, nutze ich das neue Easypass-System.
    http://www.t-online.de/reisen/flugreisen/id_69891186/easypass-so-funktioniert-die-automatische-grenzkontrolle.html
    Ich hatte nur kurzen Augenkontakt zu einer freundlich lächelnden Beamtin und schon begann mein Deutschlandurlaub!

  4. Ich hatte bei meinem letzten Flug nach De im Dezember letzten Jahres hier in PY keine Probleme, in Frankfurt wurde ich auseinander genommen, weil ich 2 Laptops mit mir führte einer Privat der andere geschäftlich, die Zollbeamten vermuteten einen Anschlag und einer der Laptops ist mit Plastik Sprengstoff über zogen oder löst eine Bombe aus. Nach 3 Stunden ( mein Flieger nach Hamburg war weg) haben Sie dann eingesehen, das ich kein Terrorist bin. Ich durfte die nächste Maschine nehmen, die am nächsten Tag flog, wieder eine Nacht auf nem Flughafen.

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