Die Facebook Falle

Santa Rita: In der Hoffnung eine Arbeitsstelle zu finden, reiste eine Frau nach Santa Rita, wo das Schlimmste passierte. Hier erwartete sie ein Mann, den sie über das soziale Netzwerk Facebook kennengelernt hatte und lange Zeit Nachrichten austauschte.

Er bot ihr einen Job an. Jedoch kam alles ganz anders. Der Mann sperrte die Frau ein und missbrauchte sie sexuell. Die Frau konnte fliehen, dann den Notruf 911 wählen und wurde so aus den Fängen des Peinigers befreit.

Im Nachhinein suchten Polizeibeamte den Taort auf und nahmen den mutmaßlichen Vergewaltiger fest, der als Ronald Villalba Cubilla identifiziert wurde.

Der Staatsanwalt aus Santa Rita, Édgar Benítez (Beitragsbild), ordnete die ärztliche Untersuchung der Frau an. Fernando Moreira, Gerichtsmediziner, bestätigte, dass das Opfer mehrere Verletzungen an verschiedenen Körperteilen aufgewiesen habe.

Nach dem ärztlichen Befund und der Aussagen des Opfers wird Benítez Villalba wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung angeklagt. Richter Bernardo Silva Vera ordnete Untersuchungshaft an.

Gemäß den Unterlagen der Staatsanwaltschaft traf das Opfer den mutmaßlichen Vergewaltiger über Facebook. Angeblich hätte Villalba der Frau in Santa Rita, Alto Paraná, eine Arbeit angeboten, deren Gehalt höher war als in San Pedro del Paraná, Itapúa, wo sie in einer Pizzeria arbeitete.

Das Opfer nahm den Vorschlag an und reiste am 17. Februar nach Santa Rita. Dort wartete Villalba an einer Bushaltestelle auf sie und brachte sie auf einem Motorrad zu sich nach Hause. Er ließ sie an Ort und Stelle und bat sie, auf weitere Details zu warten, weil er zu seiner Arbeit zurückkehren musste.

Der Täter kehrte um 23:00 Uhr, vermutlich unter Alkoholeinfluss, zurück, und laut Angaben des Opfers habe er begonnen, sie grundlos zu beschimpfen und unsittlich zu berühren.

Die Frau wehrte sich und leistete Widerstand. Villalba zerrte sie in ein Zimmer und vergewaltigte das Opfer. Danach ging der Täter in das Badezimmer. Die betroffene Frau nutzte die Gelegenheit, um zu fliehen und die Polizei über den Notruf zu alarmieren.

Wochenblatt / La Nación

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