Die Gefahr lauert in jeder Kurve

Itauguá: Kurz vor 10:00 Uhr am heutigen Morgen erfasste ein Sattelschlepper einen 24-jährigen Fahrradfahrer auf der Ruta II und verletzte ihn tödlich.

Auf Höhe von km 30 ereignete sich der Unfall, bei dem der erfahrene Radfahrer Lucas Manuel Oviedo Fernandez starb. Das Opfer stammt aus dem Ortsteil Florida von San Lorenzo und war auf der Ruta II in Richtung Inland auf dem Sattel seines Fahrrades unterwegs, als ihn ein Scania Lastkraftwagen erfasste und tötete.

Am Steuer des Lkw saß der 32-jährige Lorenzo Chavez Mármol aus Coronel Oviedo, der nun von der Staatsanwaltschaft festgehalten wird, bis klar ist, wie es zu dem Unfall kam.

Wochenblatt / Facebook

iOiO
CC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “Die Gefahr lauert in jeder Kurve

  1. Jeder Fahrrad- oder Motorradfahrer kann ein Lied davon singen: Ignoranz, Rücksichtslosigkeit, Unverschämtheit und keine Ahnung von Verkehrsregeln begegnen jedem Zweiradfahrer im Straßenverkehr, beinahe ununterbrochen. Es ist wahrlich kein Vergnügen mit einem Zweirad auf Paraguay´s Straßen unterwegs zu sein. Es sei denn, man ist lebensmüde. Was also bietet Paraguay sonst noch? Wandern scheidet aus, Fahrradtouren scheiden, Freizeitparks und sonstige Attraktivitäten scheiden aus. Bleibt nur Augen zu und durch. Am besten sich mit Alkohol oder Marihuana zudröhnen, damit man nicht mit den Realitäten dieses Landes so konfrontiert wird.

      1. Wieso wohnen Sie denn in Paraguay, wenn es nur auszuhalten ist, wenn man sich zudröhnt? Vielleicht gefällt Ihnen ja die Sonne, Ihr Haus, geringe Steuerlast, schönes Leben mit der Rente aus Deutschland. Das muss aber nicht heißen, dass Robin Hood nicht 100% recht hat.
        Des Weiteren hat er nicht behauptet, dass er Drogen nimmt. Man muss nicht alles wörtlich nehmen, wahrscheinlich hat Robin Hood das Bildsprachlich zu verstehen gegeben, damit auch alle nachkommen, was er mit seinem Kommentar zum Ausdruck bringen wollte.

    1. @Robin Hood
      Ganz so ist ja nicht,mit der Straßenverkehrsordnung und deren Einhaltung durch die Verkehrsteilnehmer ist es eine Sache für sich.Ob es Autofahrer/Fahrradfahrer/Motorradfahrer sind sie machen was sie wollen nicht sollen.Wer als Verkehrssteilnehmer nicht aufpasst hat die Arschkarte gezogen.TejuJagua schneidet das an.Der Autofahrer ist immer Schuld!
      lkw s sind Arbeitsmaschinen,wie oft fahren Zweiradfahrer im Totenwinkel dieser Fahrzeuge.Sie fahren vielfach ohne Helm,zu x. auf den Motorrad.Halten nicht mal sie Spur.Wenn etwas passiert ist das Geschrei groß.
      Wenn alles so schlecht,das man sich zudröhnt muss,da muss man sie wirklich Fragen:”Waren sie etwa zugedröhnt als sie nach Paraguay kamen.”

      1. Wer schon mal Fahrradfährer hier erlebt hat, weiß, dass sie Unfälle oft selbst provozieren. Die Straßen sind fast immer grottenschlecht, deshalb kann man ganz weit rechts kaum fahren. Aber heißt das, dass man in der Mitte der Straße fahren muss? Und sind zwei oder drei Radfahrer zusammen unterwegs (oft mit Sturzhelm und professionell gekleidet), fährt man ohnehin nebeneinander – sollen die anderen doch sehen, wie sie vorbeikommen.

  2. @Robin Hood
    und umgekehrt ist es nicht anders.
    Motofahrer, die ohne zu schauen aus den Einfahrtten und Seitenstraßen auf die Hauptverkehrsstraßen fahren.
    Und zwar mit hoher Geschwindigkeit.
    Motofahrer, die die Autos und LKWs rechts und links überholen, sich ohne Rücksicht auf Verluste überall durchdrängeln, die Bürgersteige zum Überholen benutzen und dabei die Fußgänger in Gefahr bringen.
    Kein Tag vergeht, wo man als Autofahrer nicht mindestens einmal eine Vollbremsung hinlegen muß, damit man nicht einen dieser Irren über den Haufen fährt.
    Denn passiert das, ist selbstverständlich der Autofahrer schuld.
    Da reibt sich dann die Familie des Verunglückten die Hände, weil sie schön abkassieren kann.
    Da kann es passieren, daß der stadtbekannte Trunkenbold plötzlich zum Ernährer einer 71köpfigen Familie mutiert, die der unglückliche Autofahrer den Rest seines Lebens ernähren muß.

  3. TejuJagua, Du hast Recht, Robin Hood, hat aber auch Recht, ich selber fahre ab und zu Moto, halte mich an Verkehrsregeln und werde fast von Bussen, LKW und sogar Pkw gerammt, wenn ich nicht jedesmal in den Rückspiegel sehe, und der Gefahr ausweiche, nur weil ich an einer roten Ampel anhalte, und nicht mit meinem Handy beschäftigt bin.

  4. Also wer hierher auszuwandern gedenkt, kann mal im Zoo Frankfurt im Affenkäfig Fahrräder verteilen und etwas zuschauen. Dann kann er sich vorstellen, wie das in Paraguay so abläuft, einfach noch mit Motor darunter.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.