Die Luftqualität in Asunción hat sich verschlechtert

Asuncion: Eine Analyse der Luftqualität in Asunción – durchgeführt vom Mario Molina Center in Chile – zeigt, dass in der Hauptstadt des Landes hohe Mengen an Calcium und Zink vorhanden sind.

Die Bedingungen haben sich 2018 gegenüber 2014 deutlich verschlechtert.

Ingenieurin Silvia Torres, Beamtin des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades), sagte, die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass sich die Luftqualität in Asunción in den letzten Jahren erheblich verschlechtert habe.

Torres fügte an, dass der Rauch der Fahrzeuge, das Verbrennen von Weiden und Müll die Qualität der Atemluft beeinflussen. Sie berichtete weiter, dass die Studie wegen der hohen Anzahl von Geburten von Kindern mit Allergien durchgeführt worden sei.

„Zu den in den Partikeln gefundenen Materialien gehören Calcium, Zink Ruß sowie weitere Schadstoffe“, sagte Torres.

Ariel Oviedo, Minister von der Behörde Mades, sagte, dass derzeit die Luftqualität eine wichtige Rolle für alle Lebewesen spiele, deshalb sei seit 2014 vereinbart worden, die Luftqualität zu überwachen und korrigierende Maßnahmen einzuleiten.

Das Umweltministerium berichtete, dass die tägliche durchschnittliche Konzentration von MP2,5 (Feinstaub) in Asunción nach offiziellen Angaben von 2018 um 50% höher ist als im Jahr 2014.

Bereits im Jahr 2010 wurde davor gewarnt, dass die Luftqualität der Hauptstadt von Paraguay mit einer hohen Umweltverschmutzung behaftet sei, die sogar über dem von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Tagesdurchschnitt liegt.

Zu den Auswirkungen der Situation zählen vorzeitige Todesfälle, Morbidität, Krankheiten der Atemwege, Reizung der Augen und der Nase sowie zelluläre Lungenschäden, Schleimhautbeschwerden und die Gefahr eines Lungenödems.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Die Luftqualität in Asunción hat sich verschlechtert

  1. ok, hab gelernt es gibt ein Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) in Paraguay.
    Machen die auch was? Was Produktives? was nicht mit Tere…Whats, oder Tind…anfängt?

    1. Naja, die machen noch zig andere lustige Studien, vor allem vom Ypacarai-See und des Grundwasserleiters Patino und stellen das dann alles der Presse vor damit die Leute auch erfahren, dass sie wirklich wirklich arbeiten.

      Demnächst erfahren wir dann aus einer 2-Millionen-Dollar-Studie, dass auch die Bodenqualität in Asuncion ganz schlimm ist, vor allem im Umkreis von Tankstellen.

      Und um die 4 Elemente zu komplettieren, müssen die auch noch die Feuerqualität (am besten beim Müll verbrennen) analysieren.

  2. Immer wieder die gleiche Leier.
    Würde man die bestehenden Gesetze durchsetzen, dann wäre schon viel erreicht.
    Bspw. das verbrennen von Müll oder das abbrennen von Weiden.
    Das interessiert leider keine Sau.
    Was macht eigentlich die Polizei den ganzen Tag, außer mit dem Auto den ganzen Tag irgendwo im Schatten stehen und auf das Ende der Schicht warten?

  3. „Die Luftqualität zu überwachen und korrigierende Maßnahmen einzuleiten.“
    Ja dann verbiedet doch einfach den Diesel kommun!
    Aber die Leute wissen ja nicht, was sie mit diesem „Treibstoff“ ihrem eigenen Auto antun.
    Letzte Woche vor mir ein BMW X6. Diesel kommun. Es war mehr als deutlich zu sehen und zu riechen.
    Dafür sind diese Motore nicht gebaut.
    X6 fahren, aber Diesel kommun tanken, sonst reichts nicht mehr für die Quotas.

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