Die Suche nach Erdöl

Die Suche nach dem schwarzen Gold schreitet anscheinend zügig voran, jedoch bleibt die Betonung, wie schon bei früheren Verlautbarungen, auf Suche, nicht auf Förderung. Die britische Firma President Energy hat 80% der Rechte, die restlichen 20% ein paraguayisches Unternehmen. Der stellvertretende Minister für Bergbau und Energie, Mauricio Bejarano, besuchte nun die Gegend in Hernandarias und gab in einer Presseerklärung bekannt, dass die Arbeiten, trotz der Regenfälle in letzter Zeit, positiv voran schreiten.

„Die Suche nach Erdöl geht vorwärts mit der Erwartung fündig zu werden“, sagte der stellvertretende Minister und fügte an, erste Bodenproben werden durch die amerikanische Firma Global Geophysical ausgewertet, sie hat ihren Firmensitz und ein geologisches Labor in Houston, Texas.

Insgesamt sind 140 Personen bei den seismologischen Untersuchungen involviert, 75% davon sind Paraguayer. Die Arbeiten bestehen vorwiegend aus Simulationswellenschwingungen, mit denen mögliche Standorte für Bohrungen lokalisiert werden sollen.

Im März gab das Unternehmen bekannt, dieses Jahr 4 Millionen US$ zu investieren, vorrangig werden erst einmal Bodenuntersuchungen durchgeführt.

Bezüglich weiterer Bohrungen äußerte sich die Firma vorsichtig, zwei wurden schon durchgeführt, dazu wolle man erst die genauen Ergebnisse der Gesteinsproben abwarten, sagte ein Unternehmenssprecher. Er erwähnte aber, Öl sei vorhanden.

Erwähnenswert ist dabei, dass 80% der Rechte aber auch Pflichten bei dem ausländischen Unternehmen liegen, 20% bleiben in einheimischer Hand, egal was wirklich jemals gefunden oder gefördert werden sollte.

Quelle: La Nación

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