Ein Bischof klagt an

Caacupé: Bischof Lucío Alfert hielt es für notwendig vor versammelter Menge über seine politischen Vorlieben und Abholzung zu sprechen. Dabei ging er mit einer Person besonders hart ins Gericht.

Während des Gottesdienstes, die vor dem 8. Dezember besonders viel Zulauf haben, forderte der Vorsitzende des Vikariats Pilcomayo Präsident Cartes auf zu kündigen, da er seinen eigentlichen Aufgaben nicht mehr nach geht. Sein Tagesablauf seit Wochen und bis April nächsten Jahres besteht einzig und allein aus Wahlkampf. “Er vergisst, dass er Präsident aller Paraguayer ist und nicht nur einer Partei”, so Alfert.

Während seiner Rede vor einer Vielzahl indigener Einwohner aus dem Chaco sprach er auch über das Dekret, was eine “verantwortungslose Abholzung“ erlaubt. Er bezeichnete es als “einen Skandal und eine Sünde“. Während Präsident Cartes einen Lapacho Baum im Vatikan pflanzte ließ er 2.000.000 Bäume auf seiner Estancia im Chaco abholzen.

Auf der anderen Seite hinterfragte er auch die Art und Weise, wie erneut schamlos Stimmen für Geld gekauft werden und staatliche Angestellte für den offiziellen Kandidaten wählen müssen, um ihren Arbeitsplatz zu sichern.

Der Bischof fragte sich zudem, “ob es Politiker gibt, die wirklich dem Volk helfen wollen und bereit sind sich dafür aufzuopfern“? Schlussendlich betonte er die Notwendigkeit der Hilfe für die Ureinwohner des Landes.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “Ein Bischof klagt an

  1. Das geht Cartes garantiert am A….vorbei. Er zahlt dann eben US $ 50.000,00 aus der Portokasse und bekommt dafür eine Audienz beim Papst. Weitere Dienstleistungen des Vatikans sind teurer, bis zur Heiligsprechung. Vielleicht schafft er das auch noch, oder zumindest seine Nachfahren.

  2. Seine Aussagen sind 100% korrekt auch wenn noch viel mehr zu sagen wäre.
    Geld und Machtgier in die Privatwirtschaft,
    Paraguay braucht einen Paraguayer Präsidenten der für sein Land mit Haut und Seele einsteht.
    Ob es sowas gibt in Paraguay weiss ich nicht.

  3. Das sehe ich als Aufgabe der Kirchen an zu mahnen und zu kritisieren wenn Unrecht an der Natur geschieht. Denke das der Bischof ruhig den Segen diesen Umweltbanditen verweigern sollte ,weil die Absolution nur bewirken würde das diese Banditen meinen Recht gehandelt zu haben und wenn nicht ist ihnen ja vergeben.Würde hier bei 90% Katholiken Eindruck machen. Vielleicht sogar zum Nachdenken verleiten. Einst vor der Wahl war ich für Cartes weil ich dachte ein Geschäftsmann kann PY eher nach vorne bringen an Wirtschafts Zuwachs aber als dieser Mann 2 Millionen Bäume fällen lies war er für mich nur ein Mann der Glück hatte im Leben aber nicht wirklich Großes verbringen kann.

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