Ein Brunnenbohrunternehmen wohl auf Abwegen

Paraguarí: Es kam zu einer verwirrenden Situation, als ein Brunnenbohrunternehmen auf ein Grundstück in der Gegend von Ñuatí eindrang. Nur mithilfe von einem Rechtsanwalt konnte der Besitzer für Ordnung sorgen.

Daniel Ramirez López heißt der betroffene Eigentümer von dem Grundstück. Dort drang, anscheinend unrechtmäßig, das Brunnenbohrunternehmen Noesis ein. Der Besitzer von der Firma ist Javier Diaz Mallorquin.

Die Sache war erst einmal für alle Beteiligten relativ verwirrend. López berichtete, dass die vier Angestellten mit einer Machete auf sein Grundstück eingedrungen seien. Dann hätten sie begonnen, Ausrüstungsgegenstände, wie Rohre und Kabel aus dem artesischen Brunnen zu entfernen.

Es gibt einen Hintergrund zu der Brunnengeschichte. Das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) hatte schon Anfang des Jahres einen Brunnen für landwirtschaftliche Produzenten in der Gegend bohren lassen. Jedoch kam es nicht zu dem erwarteten Wasserfluss, sodass keine weitere Installation erfolgte.

Luis Ortiz, Angestellter von Noesis, erklärte, er und seine Kollegen hätten nur ausmessen wollen wie viele Meter Rohre und Kabel sie noch kaufen müssen um den Brunnen in Betrieb nehmen zu können. Jedoch müssten die Produzenten noch den Wassertank aufstellen. Ortiz versicherte, dass keine Ausrüstung aus dem Grundstück von López hätte entfernt werden sollen. Alles sei nur ein Missverständnis.

Der Anwalt von López, Emilio Giménez, schlug nun seinem Klienten vor, ein Protokoll auf dem örtlichen Polizeirevier anfertigen zu lassen und die Arbeiter der Firma gehen zu lassen. Es gab nämlich keine Beweise dafür, dass sie wirklich die Absicht hatten, Ausrüstungsgegenstände von dem Brunnen zu entfernen.

Wochenblatt / ABC Color

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