Ein sehr mysteriöser Vermisstenfall

Emboscada: Juliettes angebliches Verschwinden wurde noch mysteriöser. Die Eltern “schweigen sich gegenüber den Behörden aus“ und behinderten sogar die Ermittlungen.

Staatsanwalt Carlos Maldonado erklärte, dass die Mutter, Liliana Zapata, nicht mehr an der Suche teilnimmt. „Dienstag war das letzte Mal, dass die Mutter die Suche begleitete. Seit Mittwoch hat die Familie das Haus nicht mehr verlassen. Die Suche wurde von einem Experten begleitet, der behauptet, ihr Vertreter zu sein“, so Staatsanwalt Maldonado.

Auffällig ist dagegen die Haltung des deutschen Stiefvaters, der die Uniformierten bei der Arbeit behinderte.

„Wir haben eine seltsame Haltung des Stiefvaters Reiner Oberüber festgestellt, als wir das Grundstück betreten durften. Er rief seinen Anwalt an und erst danach konnten wir es betreten und die Suche starten“, sagte Maldonado weiter.

Noch “seltsamer“ ist, dass die Polizei von dem Verschwinden erfuhr, bevor die Mutter es meldete. „Der Direktor einer Schule in der Gegend war derjenige, der die 6. Kommissariat benachrichtigt hat. Dann gingen Beamte zum Grundstück, um mit der Mutter zu sprechen. Sie erklärte, das Mädchen sei vor 24 Stunden verschwunden“, sagte der Staatsanwalt.

Juliette Le Droumaget Zapata ist 7 Jahre alt. Sie leidet an geistiger Behinderung und hat Schwierigkeiten beim Gehen und Sprechen. Der leibliche Vater lebt in Frankreich und wird auf dem Laufenden gehalten.

Wurde sie misshandelt?

Der Anwalt Pablo Jara, Aktivist von der Organisation Desaparecidos, legte der Staatsanwaltschaft einen Bericht über den Fall Juliette alias Yuyu vor.

Der Mann erhielt sehr wichtige Daten für die Untersuchung von einer anonymen Person, die ihm eine Audionachricht sendete, die von einer ehemaligen Angestellten von Yuyus Mutter aufgenommen wurde. In der Gesprächsnachricht wird berichtet, dass sie Zeuge von emotionalen Missbrauchs der Verschwundenen durch den deutsche Stiefvater wurde. Ein Mädchen mit körperlichen und geistigen Problemen darf man so nicht behandeln. Außerdem soll er die Kontrolle über Yuyus Mutter ausüben. Bisher ist der einzige aus der Familie, der sie ununterbrochen sucht, ihr Großvater mütterlicherseits.

Wochenblatt / Extra

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13 Kommentare zu “Ein sehr mysteriöser Vermisstenfall

  1. Die Eltern beteiligen sich nicht mehr an der Suche? Ich denke die dürfen doch gar nicht mehr raus! Wie link ist das denn ihnen dass dann vorzuwefen? Behinderung der Ermittlungen sagen die da. Solln mal lieber fakten dazu sagen. Ich finde das alles sehr einsieitig. Mich würd mal intressiern was die Eltern dazu sagen.

    1. Mira acar: Quelle: https://www.lanacion.com.py/pais/2020/04/26/padres-de-nina-desaparecida-denuncia-que-fiscalia-los-quiere-inculpar/

      Traducción de Google:
      „Staatsanwalt Maldonado sagt, dass die Eltern nicht mit ihnen zusammenarbeiten wollen. Das stimmt nicht “, sagte Rechtsanwalt Max Narváez, gesetzlicher Vertreter der Eltern des Mädchens Juliette, das seit dem 15. April vermisst wird.

In einer Mitteilung an La Nación erklärte der Fachmann, dass zusätzlich zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, von der Anwaltskanzlei Narváez & Narváez Asociados auch Ermittlungen durchgeführt werden, aus denen hervorgeht, wo sich das Mädchen vermutlich befunden hat, ein kleiner Weg hinter einer Ziege.

“Sie wollten sie für das Verschwinden des Mädchens verantwortlich machen“, sagte der Anwalt, während er erwähnte, dass ein mutmaßlicher Anwalt der Staatsanwaltschaft die andere Tochter des Paares für mehr als zwei Stunden einsperrte und forderte, dass sie sagte, was sie sei Eltern mit ihrer Schwester.

Er fügte hinzu, dass das Paar praktisch in Abgeschiedenheit bei sich zu Hause lebt, ohne gehen zu können, wenn sie nicht die Erlaubnis der Behörden haben. Narváez sagte, dass diese Situation unregelmäßig sei, da es keine restriktive gerichtliche Maßnahme gebe. Es gebe jedoch immer ein Polizeifahrzeug, das nicht nur den Ein- und Ausgang des Grundstücks, sondern auch die Besuche des Paares beobachte.

In einer öffentlichen Stellungnahme der Narváez & Narváez Asociados versichern gesetzliche Vertreter von Liliana Zapata und Reiner Helmut Oberüber, dass den Ermittlern stets jede mögliche Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt wurde.

Sie versichern, dass sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Polizei immer Zugang zum gesamten Eigentum ihres Wohnsitzes hatten, einschließlich des Hauses, wie z. B. eines Schlafzimmers, eines Wohnzimmers, eines Badezimmers, eines Esszimmers, eines Büros usw. Ebenso hatten die Ermittler mit ausdrücklicher Genehmigung von Herrn Reiner Helmut Oberüber Zugang zu den anderen privaten Räumlichkeiten des Grundstücks, wie aus den jeweils von der Staatsanwaltschaft erstellten Aufzeichnungen hervorgeht.

Darüber hinaus erklärten sie, dass die intervenierenden Staatsanwälte die Handys von Frau Liliana Zapata und Herrn Reiner Helmut Oberüber beschlagnahmt und ohne Kontakt zur Außenwelt zurückgelassen hätten. Ebenso behaupten sie, dass ihre Fahrzeuge beschlagnahmt wurden und sie weder das Haus verlassen noch Besuche von anderen Personen als ihren Verwandten dürfen.

      Druck

Andererseits prangern sie an, dass das Paar angeblich unter Druck gesetzt wurde, Schuld für das angebliche Verschwinden und den Tod des Mädchens zu bekennen. Mit dem Ziel der Widersprüche wurden sie in getrennte Räume gebracht.

Am schwerwiegendsten ist jedoch die angebliche psychologische Folter der anderen Tochter in der Familie, die anscheinend zwei Stunden lang von einer Psychologin eingesperrt war, der sie jederzeit bat, zu enthüllen, was mit ihrer Schwester geschehen war. „Sie wurde von einer Frau psychisch und emotional gefoltert, die sich als Psychologin für die Staatsanwaltschaft präsentierte. Sie trennte die Minderjährige (10) für fast zwei Stunden, die dann unter Panikattacken litt und eine ganze Nacht weinte. Sie berichtete, dass die Frau die ganze Zeit darauf bestand, damit sie sagen konnte, was ihre Mutter und Mr. Deutsch mit dem Vermissten, wenn das Mädchen nicht zählen würde, was passiert ist, würde ihre Mutter für 10 oder 13 Jahre ins Gefängnis gehen. Zu diesem Zeitpunkt und aus den oben genannten Gründen beschlossen sie, die Dienste von professionellen Anwälten in Anspruch zu nehmen „, heißt es in der Erklärung.

Sie stellen auch klar, dass die Beschwerde über das Verschwinden des Mädchens von den Eltern und nicht von Dritten eingereicht wurde, und weisen darauf hin, dass sich die Polizeifahrzeuge der Nationalpolizei bis heute auf dem Grundstück vor dem Haus befinden.

    2. Da kann ich Ihrer Fragestellung nur folgen: Wie kann man nach draußen, um sein vermisstes Kind zu suchen, wenn man lediglich einkaufen fahren darf? In einem Land mit gemäß Statistik Durchschnitts-IQ von sagenhaften 82 und einer Leistung der Schüler, die in den Pisastudien bei Kambodscha, Senegal und Sambia und es die Behörden dank guten Amigos trotzdem noch zu solchen Jöbchen schaffen, ist nicht viel mehr zu erwarten.
      Alle drei Monate wird wieder einmal ein Ausländer verhaftet, eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wegen irgend einem unbeweisbaren Schmarrn, welche Anschuldigungen dann wieder fallen gelassen werden müssen.
      Aber es sind ja die Einzigen, bei denen man Plata holen kann, die ganze Korruptionsmafia hat ja keines oder wird vom Mafiaboss und Expräsidenten geschützt.
      Liest man den Kommentar von @Julio Fernandez wird einem vieles klarer zum aktuellen Fall, so klar, wie er im Vorhinein war.
      Ein Volk von halbwilden Nachfahren netter Sizilianer, Basken und Nigerianern gepaart mit Indianerinnenblut, die schon zufrieden sind um ihren selbst angezündeten Müll zu Bierbücks und Kleinkind zu tanzen, aber sonst aber auch gar nix auf die Reihe kriegen, aber trotzdem eine 1×2 Meter Paragauy-Fahne in ihrer Feldhütte aufhängen als Stolz, für einzig die 7 bis 11 Uhr täglich Grundschul vielleicht abgeschlossen, die ihnen ihr Land mitgegeben hat.
      Jedenfalls ist bis heute noch nichts im Geringsten bekannt geworden, dass diese Eltern in krimineller Art und Weise in den Fall involviert sein müssen.
      Aber zu blöd (Studium der Rechtswissenschaften im Paragauy vielleicht abgeschlossen sagt schon alles), zu faul (muss man nicht beweisen, der Beweis ist der Eingeborene selbst), vermutlich beides und dazu noch stänig Platageil, kann auch nicht dazu führen, allen Spuren und Szenarien nachzugehen. Aber Daumen * Pi stimmt das für die Eingeborenen schon.

  2. Nun ist die Geschichte aus paraguayische Sicht auch auf deutsch veröffentlicht.
    Wer nun die Fakten zusammenzieht erhält einen Extranjero, der 30ha Land besitzt, ein lukratives Geschaeft aufbaut und finanziell probemlos eine behinderte Stieftochter grossziehen kann. Auf der anderen Seite sind paraguayische Behörden Mitarbeiter bei denen sich sicher der eine oder andere gerne diese Besitztümer aneignen wuerde?
    Der Umstand, daß beim ersten Polizeikontakt bereits ein Anwalt befragt wurde belegt, daß es schon vorher Probleme mit den Behörden gab.
    Das eine Suche nach dem Mädchen allenfalls zu einem Leichenfund fuehrt egal wie sie verschwunden ist duerfte jedem Realisten klar sein.
    Die Schilderung aus der Sicht der betroffenen Familie duerfte daher sehr interessant sein.

    1. @ Robin Hood einfach einmal die Ursache der genannten Krankheit googeln. Da steht für Suedamerika ganz vorne der Zirka Virus. Wer den wie und wozu in Umlauf gebracht hat ist hinreichend bekannt. I

  3. ob behindert oder nicht . mir scheint sie ist (war) ein
    lebendiges inteligentes mädchen . wirklich schade
    um diesen kleinen schatz , der die welt bereichert hätte !
    die welt ist ärmer geworden !

  4. wenn Nicht-Paraguayer mit dem Gesetz in Konflikt kommen (ob zu Recht oder Unrecht) solle immer ein Anwalt hinzu gezogen werden. Und auch da möglichst einen den man kennt. Vertrauen kann man auf das Wetter oder Gott, alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

  5. Alle Spekulationen verbieten sich. Wir sollten abwarten, was die polizeilichen Ermittlungen ergeben. Auf jeden Fall tut mir das kleine, unschuldige Mädchen von ganzem Herz leid. Da wird ein kleines Kindchen ungefragt in diese verdammte und mitunter lebensfeindliche Welt hinein geboren, von zwei erwachsenen Menschen die womöglich nicht in der Lage sind ihrer Rolle als Vater und Mutter nachzukommen. Deren verdammte Pflicht und Schuldigkeit darin besteht, ihr aus Lust und Laune heraus gezeugtes Kind solange zu begleiten und zu beschützen, bis aus diesem Kind eine Person heran gereift ist, die selbst in der Lage ist für sich zu sorgen. Da der Alkoholismus in Paraguay sehr weit verbreitet ist, kann davon ausgegangen werden, daß leider sehr viele Kinder dank dem Alkoholgenuß der Eltern; oder eines Elternteils, zeitlebens mit einer Behinderung leben müssen. Wer sich dieser Verantwortung entzieht oder einfach verdrängt, der sei verdammt in alle Ewigkeit.

    1. Du schreibst „Alle Spekulationen verbieten sich“ und spekulierst dann munter drauflos. Was Du dann über die Verantwortung von Eltern und so schreibst ist ja grundsätzlcih richtig. Aber man denkt dann das diese Eltern Alkoholiker sind und ihr Kind vernachlässigt haben und da gibt es aber null Hinweise drauf. Die sehn auch nicht nach Alkis aus.
      Ich meine Spekulationen sind okay. aber nur wenn sie helfen die kleine zu finden.

    2. „abwarten, was die polizeilichen Ermittlungen ergeben.“, das ist wieder einmal typisch deutsches Denken. Ja, in Deutschland könnte man das durchaus tun, aber im Land der alleskönnender Linker, Betrüger, Feuerchenmacher bringt das eher wie immer, das was wir seit Jahren kennen: Null Ergebnisse.
      „Auf jeden Fall tut mir das kleine, unschuldige Mädchen von ganzem Herz leid.“ das geht mir ebenso.
      Ich denke halt immer noch – wie ich gestern in einem Kommentar geschrieben habe, der allerdings nicht veröffentlicht wurde – dass, das Mädchen auch von einer Schlage gebissen worden oder in einen Schlucht gefallen sein könnte. Von richtigen Indianern könnte man meinen, dass sie Fährten lesen können, doch diese Fähigkeiten scheint zugunsten des Müllabfackelns und Biersaufens hiesig Eingeborenen verloren gegangen worden zu sein 🙂

  6. Es gibt Hinweise auf einen Pedofilen in der Naehe des Gebietes wo die kleine Verschwunden ist mehrere Nachbarn haben sich seltsam vernohmen waere vielleicht gut wenn die Staatsanwaltschaft auch diese untersuchen wuerde.. Aber es liegt nach mehreren Aussagen ja ein grosse Interésse am Wert des Projektes vor, von Seiten der Ermittler.
    Es wurde wertvolle Zeit verloren weil sich die Staatsanwaltschaft nur auf die Eltern und Geschaeftspartner konzentrieren.
    Waehrend die kleine Juliette irgendwo da draussen verloren oder etwas schlimmeren ausgesetzt ist oder war.

  7. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Ja sehr sonderbar das mit dem Maedchen. Ein unschuldiges Kind, aber es scheint mir doch etwas zu froehlich zu sein im Video beim Ziegenfuettern. Zudem ist das Kind eher aermlich gekleidet und der Ziegenstall sieht eher aermlich aus. Man bedenke es ist Ostparaguay wo man die Ziegen drinnen im Stall haben muss sonst sind sie sofort gestohlen.*

    *gekürzt

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