Ein “seltener Mangel“ an Ersatzteilen führt zu längeren Stromausfällen

Asunción: Eine “Störung“ im Umspannwerk von Lambaré führte dazu, dass ein großer Teil der Metropolregion ohne Energie war. Zwar soll sich die Situation “normalisiert“ haben, aber es gibt immer noch Reklamationen von Betroffenen.

Jorge Gamarra, Vertriebsleiter des staatlichen Stromversorgers ANDE, musste die massiven Einschnitte bei der Energieversorgung heute Nacht und in der Früh in mehreren Städten vom Departement Central und Asunción erklären. Er sagte, dass es einen “seltenen“ Mangel an Ersatzteilen gegeben habe und deshalb es zu Problemen bei der Reparatur an der Umspannstation in Lambaré gekommne sei. Aufgrund dessen musste eine Energieumverteilung vorgenommen werden, von der nicht alle Kunden profitiert hätten.

„Wir hatten Probleme bei der Station in Lambaré, die einen großen Teil von Lambaré, Fernando de la Mora und Asunción versorgt. Acht Zubringer fielen aus, weil ein Leistungstransformator defekt war. Jetzt hat sich alles normalisiert, aber vereinzelt kann es noch Reklamationen geben“, erklärte Gamarra.

Er betonte weiter, dass es nichts mit der starken Hitze zu tun habe, dass Probleme aufgetaucht seien. Die Energielast habe nicht “nahe“ an dem Höchststand vom 15. Dezember gelegen.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “Ein “seltener Mangel“ an Ersatzteilen führt zu längeren Stromausfällen

  1. seltene Mängel? wow, so dezent hab ich das noch nie gehört, bin gespannt wielang es dauert, bis der Ande ihr zu Tode gespartes Stromnetz um die Ohren fliegt, und dann?
    Schulterzucken, alles dunkel, denn was kaum Jemand weiss:
    wegen Überlastung geschrottete Transformatoren kann man nicht einfach von der Halde kaufen, diese müssen in monatelanger Arbeit speziell gewickelt werden, sind also erstmal nicht gleich verfügbar, das sind dann echt „seltene Mängel“?

  2. Damit hast du vollkommen Recht Transformatoren gibt es nicht von der Stange.Die müssen bestellt werden, dann kommt die Wartezeit in der sie geplant und gebaut werden.Das dauertr oft Monate bis sie geliefert werden.
    Da haben selbst die Großkonzere ihre Probleme.Die pflegen ihre Transformatoren und wissen auch warum.

    1. „Das dauertr oft Monate bis sie geliefert werden“, das weiß @Wolfgang, und er ist kein Jefe der ANDE mit geschätzten 30.000 US-Dollar Monatsgehalt.
      Aber vielleicht sollte @Wolfgang mal dem Jefe der ANDE mitteilen, dass man auch etwas früher bestellen könnte. Da wird er vielleicht Augen machen, sollte er diese Idee gut finden und @Wolfgang sicher sehr dankbar sein um dieses Wissen erlangt zu haben 😉

  3. Obwohl ich von meiner Frau ein Monatsgehalt von 30.000 US-Dollar erhalte – und das ist viel für das Paragu-Eierland, ich aber manchmal unsere Einkäufe nicht gut genug plane (obwohl ich ein Planungsspezialist bin, darum die 30.000 US-Dollar), entsteht manchmal ein “seltener“ Mangel an Kaffee und Zahnpasta, so dass ich von ihr eins auf den Deckel bekomme, sie mir aber zum Glück nicht das Gehalt kürzt.
    Glücklicherweise versteht sie mich, wenn ich ihr erkläre, dass nicht ich daran Schuld habe, sondern Borkenkäfer, BSE, Waldsterben, Klimawandel, AIDS, Ozonloch, La oder el Niño/a (weiß gar nicht welchen Grund ich ihr beim nächsten Mal auftischen kann, Vorschläge?). Ja, trotz “seltener“ Mängel sind wir immer noch glücklich zusammen.

  4. Im Rahmen des neuen QM90.2030 wurde ein neues, logistikorientiertes, dezentralens Organisations- und Steuerungskonzept, welches die Materialver- und -entsorgung für eine Produktion auf Abruf zum Ziel hat, durch das paraguaysche JaT (Just-after-Time) ersetzt, welches demjenigen Produktionsverfahren JiT (Just-in-Time) der Japaner bei weitem überlegen sein soll.
    Das Produktionsverfahren muss allerdings noch vollständig auf den Sektor der Energieerzeugung adaptiert und mittels in Paraguay häufig angewandter Lernform learning-by-doing noch etwas angepasst und verfeinert werden.

    1. Haha, JaT kommt in den besten Familien vor und ist keine paraguayische Erfindung. Unterm Mangobaum sind die Perspektiven doch recht eingeschränkt als das von dort solche komplizierten Konzepte überhaupt bewußt wahrgenommen, geschweige denn festgehalten bzw. dokumentiert und ausgearbeitet werden könnten.
      Apropos „unterm Mangobaum“…Burnout ist mein Vorschlag als Ausrede für ihre Frau. Man kann so ziemlich alles burnouten, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

  5. Es wahre super wenn sie die schwarzanzapfer in griff bekommen wuerden dann gaebe es auch weniger stoerung denn die sind nur mit haecken angedockt und die Stromableser sagen machen tun auch nichts

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