Ein sinnvoller Schritt

Pedro Juan Caballero: Wenn es die paraguayischen Behörden nicht interessiert, wie viel Drogenflugzeuge tagtäglich in Paraguay abheben um illegale Waren nach Brasilien zu bringen, muss Brasilien eben etwas unternehmen.

Bisher gab es gewisse blinde Bereiche, wo weder Paraguay noch Brasilien erkennen konnte was in gewissen Höhen passiert. Dies wurde gnadenlos von Drogen- und Waffenschmugglern ausgenutzt.

Jetzt werden drei Radare in Brasilien installiert, die die Grenze mit Paraguay und Bolivien lückenlos überwachen und bei Luftraumverletzungen direkt eingreifen können. Der finanzielle Aufwand dafür beträgt 36 Millionen US-Dollar, so die Staatsanwaltschaft, die der brasilianischen Luftwaffe finanziell unter die Arme greift. Präsident Bolsonaro (Beitragsbild) ordnete dies an.

„Ab jetzt reduzieren wir die Möglichkeit auf ein Minimum, dass auf dem Luftweg Waffen und Drogen in unsere Städte kommen, die Angst ansteigt sowie die Gewalt in den Banden der kriminellen Viertel“, erklärte Sicherheitsminister Raúl Jungmann.

„Die Überwachung der blinden Flecken wird derzeit mit Flugzeugen übernommen, dessen Wartung und Inbetriebnahme jährlich 36 Millionen US-Dollar kostet. Für den gleichen Betrag bekommen wir drei Radare, die die gleiche Arbeit erledigen ohne materiellen Aufwand. Es gibt fünf Länder aus denen Drogen nach Brasilien kommen, die Gewalt in Tragödien verwandeln“, so der Minister.

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5 Kommentare zu “Ein sinnvoller Schritt

  1. Einfach genial. Die Idee es mit Radargeräten zu versuchen. Das nicht ich schon vor Jahren darauf gekommen bin?!
    So hätte man anstatt in etwa so viele Millionen für neue Turnschuhe und neue Sonnenbrillen für den Hobbysoldatenverein FTC im Kampf gegen die EPP Terroristen dieses Beträgchen besser in drei Radargeräte gesteckt. Ob es schon Radargeräte für Köche und Lageristen (die zwei EPP Terroristen) gibt, kann ich aber nicht sagen. Aber vielleicht erfinden die Ermittler des Hobbysoldatenvereins FTC des ja noch.

  2. Ist wie mit den Amerikanern, wer kauft denn all das Kokain, welches die USA so verdammt und bekämpft?
    Wer kauft denn all das Mariuhana, welches der Brasilianer so furchtbar findet? Brasilien!

  3. Da braucht man sich keine Gedanken zu machen.Sie finden immer einen Weg.
    Entweder Unterfliegen sie das Radar oder ändere ihre Transportwege.
    Solange der Markt im Ausland die Gewinne abwirft machen sie weiter!

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