“Eine Gruppe von Faulenzern und Schurken greift mein Kapital an“

Ypané: Eine Gruppe von kleinen Grundstückbesitzern befindet sich im Krieg gegen Eindringlinge, die ihnen ihr Hab und Gut wegnehmen wollen. Seit Wochen wehren sie sich gegen illegale Landbesetzer.

Mittlerweile haben die Betroffenen auf ihren Grundstücken kleine Zelte aufgestellt und halten Wache, dass kein Fremder eintreten kann.

Einer von ihnen ist Raimundo Spaini (77), der sagte, am vergangenen Sonntag habe eine Gruppe zum zweiten Mal sein vier Hektar großes Grundstück bei der Gegend Costa Alegre betreten, obwohl die Staatsanwaltschaft das Eindringen auf die Räumlichkeiten verboten habe. Mit Hilfe der Nachbarn gelang es ihnen, sie herauszuholen. Nun erwartete Spaini, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Landbesetzer erhebt.

„Wenn die zuständigen Behörden das Recht auf Privateigentum nicht geltend machen, könnten sie Vorfälle erzeugen, die in einer Tragödie enden“, warnte er.

Spaini sagte, er habe das Anwesen 1950 gekauft und sein ganzes Leben lang daran gearbeitet, seine Kinder zu erziehen, zu ernähren und ihnen ein gutes Leben zu bieten. Jetzt wolle “eine Gruppe von Faulenzern und Schurken“ mein einziges Kapital ergreifen, erklärte er.

Die Eindringlinge sagen, dass die von Horacio Ortiz (PLRA) verwaltete Gemeinde Ypané ihnen freie Hand gelassen habe, um die Grundstücke zu besetzen. Der Bürgermeister bestritt diese Version und wies darauf hin, dass es in diesem Bezirk nur acht illegale Besetzungen von privatem und öffentlichem Land gebe.

„Wir können unter diesen Bedingungen nicht fortfahren. Es sind Menschen, die aus anderen Gemeinden kommen und in unserer Stadt Angst erzeugen. Wir hoffen, dass die Staatsanwaltschaft sich der Sache annimmt“, sagte Ortiz.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu ““Eine Gruppe von Faulenzern und Schurken greift mein Kapital an“

  1. Wenn die Landbesetzer etwas illegales tun, dann sollte der Staat sie auch bestrafen und nicht bestenfalls einfach „raus holen“ und gehen lassen. So eine Woche im Tacumbu-Gefängnis würde ihnen vielleicht gut tun, um zu verstehen, dass sie es nicht mehr tun sollten, den nächstes mal gibt es einen Monat Tacumbu.
    So arm sie sie nun auch wieder nicht. Meist aus einer großen Familie, da können sie unterkommen, arbeiten und sich vielleicht mal etwas eigenes leisten.

  2. Paraguayer leisten selten was Eigenes, sie ziehen lieber andere Fleissige ab? Bekommen sie ja von ihren Politikern deutlich vorgemacht?

  3. Unerträglich…und wenn man einen Warnschuss abfeuert, hat man direkt eine Staatsanwältin am Hals. Aber Invasoren können tun und machen was sie wollen.

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