EPP: “20% der Immobilien stehen zum Verkauf“

San Pedro: Viele Landwirte haben beschlossen, ihre Ländereien in Concepción zu verkaufen. Der Grund dafür sind die jahrelangen Angriffe der EPP. Das Vorhaben könnte weitreichende Folgen haben.

Marta Bareiro de Mena, die regionale Präsidentin der ländlichen Vereinigung von San Pedro (ARP), beklagte die Ineffizienz der Regierung bei dem Vorgehen gegen die kriminelle Vereinigung im Departement Concepción.

Sie erklärte, Pedro Galli, der Forderungen der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP erfüllt hätte weil er erpresst wurde, werde von der Joint Task Force (FTC) nicht mehr bewacht. Im März lieferte Galli Rinder an indigene Kolonien, damit er nicht ein Opfer der EPP wird.

Bareiro betonte aber, die Aussagen der EPP dürfe man nicht ernst nehmen. Sie würden über Leben und Tod bestimmen, keiner könne dies verhindern.

Aufgrund der Erpressungen und die dadurch zugefügten Leiden der Landwirte und Arbeiter haben sich viele entschieden Concepción zu verlassen. Bareiro betonte, ausländische und inländische Investoren seien fest entschlossen, ihre Liegenschaften zu verkaufen und in den Chaco zu migrieren.

Quelle: Paraguay.com

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “EPP: “20% der Immobilien stehen zum Verkauf“

  1. Nach dem Verkauf, wird da Ruhe sein.
    Plötzlich taucht die EPP an einem andren Ort auf, und das gleiche geht wieder von vorne an.

  2. Man müßte schon sehr naiv sein, um die Zusammenhänge von EPP, Erpressung, Mord und Totschlag und Landvertreibung nicht zu erkennen. Es ist schon sehr interessant, weder die Regierung, noch die sie tragende Partei, noch die Opposition regen sich darüber besonders auf. Auch die katholische Mehrheitskirche nimmt sich diesem Thema nicht sonderlich an. Offensichtlich gibt es so etwas wie eine „nationale Übereinstimmung“. Bis zum heutigen Tag ist die Bekämpfung der EPP nicht zur „vordringlichen nationalen Aufgabe“ erklärt worden. Damit ist eigentlich schon alles gesagt!

    1. Die77%Land die 1% der Bevölkerung haben sind sehr alte Daten, das sind heut zu Tage wesendlich mehr als 77% sein

  3. dann hat die EPP ja ihren eigentlichen Zweck erfüllt, freie Fahrt für korrupte Politiker und Drogenbarone

  4. Das Ziel ist erreicht, die EPP ihren Zweck erfüllt.Der Weg ist frei für die Geldwäsche korrupter Politiker und Drogenbarone.
    Wer glaubt das nach den dieser Zweck erfüllt ist Ruhe ist, der Täuscht sich, Ds geht flott weiter.
    Nicht vor um sonst wurde die ACA schnell ausgeschaltet
    Es wenig glaubhaft das so eine Landreform erfolgt für Landlose Bauern. Da reichen auch kleinere Flächen aus, hier geht es um die Geldwäsche der besseren Gesellschaft.
    Als Brasilien im Kampf gege die EPP seine Hilfe anbot, Der EPP Zirkus wäre ruck zuck zu Ende. Es wurde abgelehnt.Leider bekommt man an die Daten der Agência Brasileira de Inteligência nicht so ran,
    Wer sich die Schriftsatze der EPP angesehen hat,merkt ganz schnell das dass keine Kommunisten sind. Ihre Taten stehen im Widerspruch seht zu Marx, Engel,Lenin,Trotzki, Stalin ua.Selbst mit Mao und Polpot kommt man nicht hin.
    Die Segeln unter falsche Flage!

  5. Ziel Menoniten auspressen und vertreiben
    Dann kommt aber das grosse Problem mit dem erpressten Land…. um grosse Gewinne zu erzielen braucht es Fleiss und Ausdauer und daran werden die arbeitsscheuen Vordenker scheitern, denn Arbeit ist nicht ihr Hobby

Kommentar hinzufügen