Es gibt viel zu tun, packen wir’s an

Asunción: Um einen gewissen Moralen Schein zu bewahren müssten die Senatoren der Nation zuerst einmal Dionisio Amarilla und Salyn Buzarquis suspendieren, so wie sie es mit Paraguayo Cubas getan haben, ehe sie verfassungsgemäß drei Nachfolger laut Liste einsetzen.

Sollte dies tatsächlich geschehen kann man sich in der PLRA Dingen wie María Eugenia Bajac de Penner widmen oder die Zerteilung in zwei Flügel, die seit Jahren die Partei ausbremst, da sich der Llano Flügel frei zu Cartes bekennt.

Des Weiteren gibt es das Amtsenthebungsverfahren gegen den Generalkontrolleur der Nation, Enrique García, was diese Woche eingeleitet wird. Ob er dabei abgesetzt wird, hängt von den vielen Mauscheleien ab, die seit Wochen mit den Gesetzgebern stattfinden.

Die Colorados hingegen müssen sehen wie sie dem 25. April gegenüber stehen, in dem ein nationaler Streik samt Demonstration stattfinden soll um offene Wahllisten durch beide Kammern zu bekommen. Es bleibt der Verdacht, dass die Gesetzesprojekt so modifiziert werden, dass sie schlussendlich nicht in der Praxis angewendet werden können bzw. erst 2028 zum Einsatz kommen.

Wochenblatt / Última Hora

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8 Kommentare zu “Es gibt viel zu tun, packen wir’s an

  1. Was machen die Damen und Herren im Parlament eigentlich so die Jahre hindurch außer ein europäisches Gehalt mit europäischen Spesenabrechnung zu beziehen? In all den Jahren ein paar Gesetze und Großprojekte ausgearbeitet, in Kraft gesetzt und wieder für nichtig erklärt, aber diese paar Gesetzte und Großprojekte, die heute auf dem Stand sind wie vor der Behandlung im Parlament, sind an einer Hand abzuzählen und erklären nicht, was die die ganzen Jahre eigentlich tun. Außer Gras zum Trinken trinken meine ich jetzt.

  2. Südamerika ist die Brutstätte der Koruption, aber Paraguay beherrscht diese Disziplin besonders gut, daher auch der gute Ruf um Umfeld. Wenn hier nochmal ein Staatsmann antreten würde, den das stört, wäre Paraguay innerhalb einer Legislaturperiode führendes Land in SA.

  3. Man kann es nicht mehr hören und sehen! Alles ein absurdes Verhalten von erwachsenen Menschen, die eher ungezogenen, verwöhnten, dummen Kindern gleichen. Leider geht alles auf Kosten des Volkes! Wehe, wenn dieses Volk einmal aufwacht!

  4. Kuno Gansz von Otsberg

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    Warum werden die Senatoren suspendiert? Ich verstehs nicht. Was haben sie denn anderes getan als alle anderen?
    Bezeichnenderweise werden nur unliebsame Senatoren suspendiert die etwas unkonventionell sind. Keiner von denen scheint der ANR anzugehoeren. Das riecht nach einer weiteren Saeuberungswelle um jegliche Opposition auszuschalten.
    Abdo & Co. (gewisse Minoritaeten aus dem Chaco) als Vorreiter des Antichristen?!
    Was idiotischeres als Wege aufschuetten (also Dammbildung im gesamten Chaco) ohne jeden 3. Kilometer eine Bruecke reinzulegen um die zunehmenden Sinntfluten im Chaco (wegen Abholzungen) zu verhindern, gibts wohl nicht. Die hochaufgeschuetteten Wege fungieren als Daemme die eben dann den Chaco zunehment versumpfen und versalzen, ganz zu schweigen von der Ruinierung von Bauernhoefen wegen Wasserstau. Anstatt das Problem zu loesen ohne viele Kosten, baut man lieber Prunkbauten und schanzt den Sportvereinen Geld zu deren Vorstaende meist hohe Kooperativsfunktionaere (Betriebsleiter) sind.
    In diese Richtung scheinen die Mennoniten auch abzudriften:
    Die Juden – Volk zwischen göttlicher Berufung und menschlicher Verachtung – Pastor Jakob Tscharntke https://www.youtube.com/watch?v=p9SkQ64iO2U

    1. Kuno Gansz von Otzberg

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      Dieser Kommentar wurde so zensiert so dass er allen Sinn verloren hat. Politische Bestrebungen koennen nun mal nicht ohne Namensnennung aufgedeckt werden. Das nimmt dem „Whistleblower“ allen Wind aus den Segeln. Kuerzen sie meinetwegen die Namen als Initialien aber zerlegen sie nicht den Kommentar an fuer sich.

  5. Ich habe mir die beiden Köpfe der beiden Senatoren nun schon mehrmals genau angesehen, weil ich zunächst eher dachte, es würde sich um Kontrahenten einer Catcher-Veranstaltung handeln. Aber ich muß mich doch gründlich getäuscht haben. So also sehen vertrauenswürdige, hoch gebildete Politiker des Landes aus, in deren Händen das Schicksal von Millionen Bürgern liegen. Man lernt eben nie aus.

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