Taiwan greift bei der Kultur unter die Arme

Villarrica: Taiwan sorgt für etwas mehr Kultur in der Hauptstadt von Guairá und greift bei dem Unterfangen, das Stadttheater zu renovieren, unter die Arme. Diese Woche hat der Umbau schon begonnen.

Taiwan stellt dafür 1,2 Millionen USD zur Verfügung. Nach mehr als ungefähr 10 Jahren Wartezeit kann die Renovierung des städtischen Theaters endlich Realität werden. Am Freitag letzte Woche fand die Unterzeichnung des Protokolls der ersten Auszahlung für den Umbau statt.

Die Zeremonie wurde im Außenministerium durchgeführt.

Der Bürgermeister von Villarrica, Gustavo Navarro, erklärte, dass die erste Auszahlung ungefähr 48% betragen wird und der verbleibende Prozentsatz in zwei weiteren Abschnitten über das Finanzministerium erfolgt.

Navarro sagte weiter, dass die Arbeiten im Laufe der Woche beginnen würden und gab an, dass die elektrischen Installationen bereits für die Arbeiten durchgeführt worden seien.

Er fügte an, dass das Theater in Anlehnung an ähnliche Einrichtungen in Europa gestaltet werde und es in diesem Sinne über erstklassige Technologien verfüge, darunter Klimaanlagen, bequeme Sitze, Umkleidekabinen, Licht und Ton andere.

„Es ist ein wahr gewordener Traum. Villarrica ist bekannt für seine Kultur und dies ist ein sehr wichtiger Fortschritt. Dies wird ein modernes Theater sein, das in ungefähr 8 Monaten für alle seine Türen öffnen wird“, sagte der Navarro.

Neben dem Bürgermeister nahmen auch der Außenminister, Botschafter Antonio Rivas Palacios, der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Taiwan Diego Lin Chou sowie andere Mitglieder der Botschaft von Taiwan und Stadtratsmitglieder von Villarrica an der Veranstaltung teil.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Taiwan greift bei der Kultur unter die Arme

  1. Ich mag Theater sehr. Leider ist mein Spanisch zu schlecht, um bei der Akustik in Theatern etwas zu verstehen. Deshalb besuche ich wenn dann nur Ballettaufführungen und da wird man hierzulande, besonders in der Provinz, leider viel zu oft mit dem volkloristischen Ballett konfrontiert, das ungefähr so aussieht: die Damen, in häßlichen Kleidern, stellen sich Töpfe auf den Kopf und laufen steif im Kreis.
    Wenn ich Glück hatte und bei meinen seltenen Asu-Besuchen fanden zufällig auch traditionelle Ballettaufführungen statt, habe ich mir die immer gerne angesehen. Man darf kein Weltklasseballett erwarten, aber sich trotzdem ein paar Stunden von der zierlichen Weiblichkeit und Grazie der Damen verzaubern lassen.
    Absolut empfehlenswert!
    Wenn Villarrica hin und wieder künstlerisch hochwertige Aufführungen, nicht dieses moderne, spastische Gehampel, anbieten sollte, werde ich es mir sicher auch gerne angucken kommen. Liegt es doch bedeutend näher.
    Ist mir sowieso ein Rätsel, warum Encarnacion als Touristenstadt kein vernünftiges Theater hat.

  2. Nina Hagen von und zu Kosima Sheba

    Das ist doch schön: Für 1,2 Millionen U$ können sich eine Handvoll hiesig Politiker für wieder einmal auf die Schulter und Brieftasche kloppen, wenn der Rückfluss der Taiwanischen Spenden vom Tio, Hermano, Cuñado, Amigo erfolgt ist, noch 14 Tage oder dem ersten Regen – je nachdem was zuerst eintrifft, – bevor die neu renovierte Decke einstürzen wird. Wieder ein dringendes und wichtiges Problemchen gelöst im Paragauy. Während im Paragauy noch ein paar tausend Menschen darauf warten, dass nach 8 Monaten endlich ein Tropfen Wasser aus dem Wasserhahn tropft, wo doch die Bevölkerung aufgefordert ist sich STÄNDIG die Hände zu waschen wegen diesem neuen Virus SARS-V2.0, welcher sooo ansteckend ist und keine chronisch-langjährige Krankheit auslöst, sondern zum sofortigen Tode führt, weshalb die Menschheit zuhause am Mitfiebern ist.
    https://wochenblatt.cc/wasser-ist-ein-menschenrecht/

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