Feldküche für die Armen mit deutscher und europäischer Unterstützung

Mbocayaty: Eine Feldküche, die Essen für Arme im Raum Guairá zur Verfügung stellt und zum Großteil von Deutschen oder Europäern finanziert wird, hilft die Not vieler zu lindern, die von der Covid-19 Pandemie betroffen sind.

Das “Mama Guazú Team“, so der Name dieser Feldküche, besucht jeden Tag verschiedene Orte im Raum Guairá und trifft viele Familien, hört viele Geschichten und erlebt viele Realitäten. „Ich war von so vielen Dingen überrascht, eines davon ist, dass bei einer unsere Ausgabe ein Mann mit 11 Cedulas in den Händen kam und fragte, ob er das Essen abholen könne und ob er auf der Liste stehe. Ich war überrascht und sagte ihm, dass dies für alle gilt. Es gibt keine Liste, keine Partei, keine Religion“, berichtete Ruben Guerrero, der mit diesem Team fast jeden Tag unterwegs ist.

Er fügte an, dass keiner bei der Essenausgabe bevorzugt oder benachteiligt werde, jeder habe das Recht versorgt zu werden.

„Meine Herren, was wir tun, ist für alle und es ist dem Sponsoring der gesamten deutschen Gemeinschaft und dem Unternehmen Cargo Team unter der Leitung von Peter Kunzmann zu verdanken, dass wir uns dieser so schönen Sache anschließen und gemeinsam daran arbeiten, so viele Familien wie möglich zu erreichen. Jeden Tag füllen sowohl Team 1 als auch Team Mama Guazú unsere Töpfe, damit wir mehr Familien einen Teller mit Essen bringen können. Wir tun all dies von Herzen, ohne politische Ziele. Mein unendlicher Dank im Namen aller Bürger von Mbocayaty und der gesamten europäischen Gemeinschaft, alles ist möglich“, berichte Guerrero abschließend.

Wochenblatt

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14 Kommentare zu “Feldküche für die Armen mit deutscher und europäischer Unterstützung

  1. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Die famose „Gulaschkanone“, aka Feldkueche oder Heereskueche. Der Gulasch im Bild ist in der Tat der in Suedamerika bekannte „Guisso“, eine Variante des in Europa bekannten Nudelgulasch’s.
    Eine Standardspeise der Paraguayer.
    Wie mit der Chipa, reklamieren die paraguayer auch die Urheberrechte des „Gulasch“ denn man meint eben dass dieser in Paraguay erfunden wurde obzwar „Erfindungen“ oft lange Zeit vorher schon in Argentinien bekannt waren wie im Falle der Chipa.
    Der „Guisso“ oder „Gulasch“ duerfte schon bei den Hunnen, den Vorfahren der Magyaren (Ungarn) bekannt gewesen sein. Sogar im roemischen Heerwesen duerfte so eine Art von Gulasch bekannt gewesen sein als „Roemertopf“, nur eben ohne die heutigen industriellen Nudeln zumal man die Zutaten des Gulasch’s schon damals kannte wie Salz, Tomaten (oder was aehnlich rotes als Extrakt), Wasser, Zwiebeln/Knoblauch und eine rechte Portion deftigem Fleisches wo man die Nudeln dann durch was anderes wie Reis, Weizen, handhergestellte Nudeln (wie fuer die Nudelsuppe) ersetzt haben duerfte.
    Die anspruchsvollen Armen beschweren sich wohl hernach dieser ueppigen Speise darueber dass sie keinen Kaviar, Ritter Sport Schokolade, etc erhalten haben als „la comida preferida del nene (maleducado y exigentissimo)“ – „der praeferenzielle Fraass des (unerzogenen und anspruchsvollen) Sproesslings“.

  2. Ich bin stolz darauf mit meinem C-Team eine Sache ins Leben herufen zu haben die nun tagelich ca 500 Essen prodizieren kann.Im Einsatz zwei Gulaschkanonen….eine made in UDSSR. Und eine made in Germany.ich selsbt nin nur der Kopf und Organisatior des ganzen.der.dank gehoert dem.ganzen Team das die Arbeit an der Front macht.Danke auch den Spendern aus der ganzen Welt die ich mobil machen konnte….wir arbeiten hier Hand in Hand mit den Einwohnern;der Policia Nacional und der Gemeindeverwaltung.Nur so klappt das:ZUSAMMEN

  3. @Peter Kunzmann und Mithelfer: Wir finden euer Engagement schlichtweg grossartig. Könntet ihr vielleicht die Anlaufstelle veröffentlichen, wo gespendet werden kann? Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich sich um die notleidende Bevölkerung zu kümmern. Von den alles andere verachtenden Bibelverse zitiererenden Hobbypfaffen, ist ja nichts zu erwarten, ausser hohle Kommentare.
    Zieht eure Sache durch oder wie wir sagen würden: Hopp C-Team und Mithelfer

  4. Nicht nur Peter Kunzmann und sein Team unterstützt die Armen. Hagen Matthias Renye aus Piribebuy kocht jedes Wochenende für ca. 200 hungernde Paraguayer. Das sei am Rande erwähnt. Es gibt mehrere wohltätige Europäer, die jetzt selbstlos einspringen und den Paraguayern helfen.

  5. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Nein ich spende nichts.
    Denn man kennt ja die paraguayische Mentalitaet nur zu gut: hat der Mittelstaendler morgen am Hungerstrang zu beissen, so glaubt es ihm kein Mensch und er wird anstandslos hungern gelassen.
    So einfach ist das.
    Ich warte immer noch auf die Nhangareko Zahlung auf meinem Telefonanbieter Billetera. Nichts, nada, zero bis heute.
    Diejenigen die was geben sind solche „Nicks“ die vorher trainierte Koeter fuer 1000$ verkauft haben die eigentlich zwischen 1000$ und maximal 2000$ zu handeln waeren. Bei 2000$ muss der Koeter ein all-in-one sein, Drogenspuerhund, man tracer, Jagdhund, Wachhund, Kampfhund, Blindenhund, etc. Solche haben sich am „Volkskoerper“ der Armen fettgesogen und sollten daher jetzt was abgeben. Geschieht ihnen nur zu recht.
    Ich bezweifle stark dass die paraguayer „hungern“. Im Chaco hat es bis jetzt nie an Arbeitsangebot gefehlt aber Landser beklagen sich dass die Lateiner und Indianer in Scharen sich von ihrer sicheren Arbeit abmeldeten so schnell die Sozialhilfeprogramme Nhagareko (aehnlich Hartz4) und Pytivo (aehnlich Kurzarbeitergeld nur in Pauschalsummen) bekannt wurden.
    „Coco“ europeo versteht nicht wie die Lateiner gewickelt sind: sie haben eine Pauschlasumme im Kopf die sie monatlich erreichen muessen um ihre Ausgaben zu decken. Ist diese erreicht werden sie aufmuepfig, frech oder rebellisch, verlangen nach mehr Geld, saufen, machen schlechte Arbeit oder kommen gar nicht mehr zur Arbeit. Diese Summe ist mehr oder weniger 1 Million Guaranies denn damit decken sie den Monatsproviant (eben hauptsaechlich fuer den Gulasch), die Satellitenschuessel und das Telefon (Strom, Wasser und Behausung sind meist auf dem Lande umsonst).
    Viele leben sowieso von kleinen Schrebergaerten die ihren Proviant meist decken, so dass ihnen die Quarantaene praktisch nichts anhaben konnte.
    Nur eben der Vorwand „Quarantaene“ ist jetzt plausible und ein willkommener Anlass umsonst verproviantiert zu werden.
    Aber ja, „nur weiter so“ mit der Gulaschkanone – der Herrgott vergelt’s hoffentlich, denn morgen werden sie von diesen „Pfleglingen“ ausgeraubt denn diese meinen jetzt „loco europeo tiene mucho“ (da is was zu holen beim Europeo). Die Mentalitaet ist so dass diese meinen der Goldesel hat unendlich Gold zu holen wenn er „in der Krise“ noch „so dumm ist“ und anderen was gibt bzw geben kann.
    Ansonsten duerften die meisten Europaeer ja nicht besonders arm sein so dass sie jetzt nur zurueckgeben was sie vorher gesaugt haben.

        1. Pfaffo Ritter von Rantzsau

          Ein Kolping 2.0, wo zusaetzlich der Papst involviert wird, wollen wir ja nicht aus diesem Fall machen – um im freiherrlichen Stil andere „legal“ abzuziehen und auszurauben.
          Schaetze, ich muss mich mal selber an die Birne greifen wenn ich so viele Fehler mach. Eigentlich sonderbar, aber heute hatte ich Tastatur gewechselt.
          Ansonsten wird die Zensur ja immer haeufiger im WB.

      1. Ich empfehle Ihnen, ihre Texte vor Veröffentlichung separat in einer txt-Datei zu speichern. So haben Sie sie noch, falls Ihr Kommentar nicht eingestellt oder teilzenziert wird. So können Sie immer sehen, wo das Problem liegt.

  6. Ich denke der positivste Aspekt ist das Gemeinschaftsgefühl. Das ist mehr wert als die vielleicht eintreffenden 500.000 Guarani Hilfe der Regierung. Wenn sich dazu dann noch die Erkenntniss gesellt um wie viel besser man heute dar stünde , wenn jede Familie statt nach Guarani zu gieren einen Nutzgarten mit den Dingen, die man gerne isst angelegt haette.
    In diese Richtung läuft auch gerade ein Programm der Regierung Saemereien an Familien gratis abzugeben.
    Zumindest hier in SanBer läuft eine Werbekampangne dafür, obwohl hier die Armut nicht so gross ist.

  7. Also das muss ich schon schreiben: Tolle Aktion. 500 Essen pro Tag, nicht nur eine extrem logistische Herausforderung (da ja wie „neu organisiert“) eine Meisterleistung, sondern auch großzügig. Bravo. Solch Menschen wie euch braucht es jetzt hier, heute mehr den je.

  8. Irgendwo weiter oben lass ich in drm Beitrag eines Herrn Ritter von bla bla. Das er auf das staatliche Unterstuezungsgeld wartet….kapier ich nicht.steht dss geld nun auch an Auslaender bezahlt. Aso und egal was wir an Kritik bekommen?wir machen weiter!!

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