Finanzierung für neue Brücke in den Chaco steht

Asunción: Der langersehnte Bau der zweiten Brücke über den Rio Paraguay nimmt nicht nur Formen an, sondern schlägt auch eine klare Richtung bei der Finanzierung ein. Eine Ausschreibung steht nichts mehr im Weg.

Der Minister für öffentliche Bauten ließ über den Verkehrsdirektor Hugo Arce mitteilen, dass man sich für die Finanzierung mittels Staatsanleihen entscheiden habe, da dies die günstigste aller Arten ist. Zuerst wollte man eine schlüsselfertigen Bau in Auftrag geben, wo sich das Bauunternehmen um einen Bankkredit bemühen muss.

Anscheinend ist ausreichend Geld aus dem Topf der Staatsanleihen übrig, sodass dieses Projekt tatsächlich angegangen werden kann. “Spätestens im Juli oder August 2019 soll die Ausschreibung dazu beginnen“, erklärte Arce gestern.

Obwohl die Arbeiten von paraguayischen Firmen ausgeführt werden sollen, will man in den Voraussetzungen eine Klausel einbauen, die eine vertragliche Verpflichtung von ausländischen Firmen vorschreibt, die ausreichend Erfahrung mit dem Bau solcher Brücken haben. Es ist damit zu rechnen, dass der Bau in den ersten Monaten des kommenden Jahres beginnt. Die Baukosten sollen laut Schätzungen 180 Millionen US-Dollar betragen.

Zuerst wägte man ab, an welcher Stelle die Brücke den Rio Paraguay überqueren soll. Im Gespräch waren zwei Stellen auf der Banco San Miguel, einer Landzunge im Rio Paraguay. Da dies jedoch wegen zahlreicher Zugvögel ein Naturschutzgebiet ist, verlagerte man das Projekt an das Ende der Costanera Norte, wo der Botanische Garten mit einem weiteren Viadukt beste Anschlussmöglichkeiten gibt.

Wochenblatt

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