Fischer aus dem Chaco seit 12 Tagen vermisst

Puerto Casado: Am 3. Juli verließ Antolin Esteban Gómez Torres (42) sein Haus, um seiner Tätigkeit als Berufsfischer auf dem Paraguay-Fluss durchzuführen. Er kam jedoch nicht zurück. Bis heute fehlt jede Spur von ihm.

Seine Kollegen suchten im Hafen und flussabwärts nach ihm, doch 12 Tage nach seinem Verschwinden gibt es leider keine Hinweise auf seinen Verbleib.
Durch eine Spendenaktion sammelten die Bewohner Geld für Brennstoff, um die Suche, die in kleinen Booten durchgeführt wird, überhaupt durchführen zu können.

Es wird vermutet, dass Torres an den Fluss gefallen wäre, weil der Vermisste nach Angaben der Angehörigen an Epilepsie leidet und es praktisch seit zwei Wochen keine Neuigkeiten mehr gibt.

Die Behörden ihrerseits haben bereits die Entsendung von Rettungskräften angefordert, um die Suche zu intensivieren, aber sie haben das Gebiet in Puerto Casado, Alto Paraguay, bisher nicht erreicht.

Die Familie des Fischers ist verzweifelt, seine Mutter wurde sogar krank und die Situation bringt Erinnerungen an eine ähnliche Erfahrung zurück. Ein Bruder ertrank beim Versuch, den Fluss zu überqueren, auf der Höhe von Vallemi.

Nur das Boot, das Torres sich ausgeliehen hatte, wurde gefunden. Darin befanden sich seine Netze und Essensreste, die er zum Fischen vorbereitet hatte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Fischer aus dem Chaco seit 12 Tagen vermisst

  1. Geschrieben hat man es ja schon 1000 mal. Wenn nicht einmal Fischer, die quasi jeden Tag am und auf dem Wasser sind schwimmen können, dann erübrigen sich die Infos von Epilepsie und nicht kommenden Rettungskräften oder Berichte, dass es dem Bruder auch passiert sei.
    Meiner Meinung nach müsste es möglich sein schwimmen zu lernen, wenn man so aufwächst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort weit und breit niemand ist, der es kann oder dass man Generationen schon dort lebt und es nie jemand gelernt hat. Wie machen das denn die Indios im Amazonasgebiet?

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