Fischer sperren Transchaco-Route

Mariano Roque Alonso: Eine Gruppe von Fischern und Fischverkäufern sperrte gestern die Transchaco-Route, auf der Höhe der Remanso-Brücke. Grund dafür ist das Ausbleiben der Zahlung eines Zuschusses für die Zeit des Fischereiverbots.

Die Demonstrantengruppe hatte den Behörden des Ministeriums für soziale Entwicklung (MDS) eine Frist für die Zahlung von Subventionen für das Fangverbot in Gewässern gegeben, die mit Brasilien und Argentinien geteilt werden. Die Forderung wurde jedoch nicht erfüllt wurde und so beschlossen sie, die Transchaco-Route zu sperren.

Die Fischer und Verkäufer der Region begannen am Montag mit den Demonstrationen und schlossen zuerst den Paraguay Fluss und jetzt die Route 9, Carlos Antonio Lopez, die als Transchaco bekannt ist. Die zeitweilige Schließung des Zugangswegs zur Remanso-Brücke wird so lange durchgeführt, bis die Betroffenen von den Behörden eine Antwort erhalten. Auch heute sollen die Proteste fortgesetzt werden.

Die Demonstranten, die in Flussgebieten leben und deren Haupteinnahmequelle die Vermarktung von Fischereierzeugnissen ist, behaupten, dass sie seitdem am 8. November begonnenen Fangverbot hungern müssen, weil sie überhaupt keine Zuschüsse bekommen würden. Für die Erhebung der Subvention wurden rund 6.000 Fischer gezählt.

Das vom Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) festgelegte Fangverbot für Fische läuft bis zum 14. Dezember in gemeinsamen Gewässern mit Argentinien und bis zum 31. Januar 2019 in mit Brasilien gemeinsam genutzten Flüssen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Fischer sperren Transchaco-Route

  1. Sig Kan, Wikinger

    Reply

    In Deutschland werden selbst in fast allen Supermärkten Fischkonserven immer seltener (können ja während der legalen Fangzeiten produziert werden) und keine Sau protestiert …

    Komisch. Alle glauben, für Papiergeld etwas kaufen/essen zu können. Ewig.

    Das muss schief gehen.

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