Gehaltskürzungen: Beamte wollen Itaipú lahmlegen

Asunción: Itaipú-Angestellte lehnen die Absichten der Regierung, ihre Gehälter zu kürzen, ab. Sie behaupten unter anderem, dass sie mit der Maßnahme Geld im Land verlieren werden. Sie warnen sogar davor, dass sie das Wasserkraftwerke lahmlegen werden.

Die verschiedenen Gewerkschaften der zweistaatlichen Körperschaft schickten ein Schreiben an den paraguayischen Itaipú Vorsitzenden Ernst Bergen und betonten ihre Ablehnung der Kürzungen und Begrenzungen der Vergütungen.

Sie betonten, dass sie als Vertreter der Angestellten die Verletzung dessen, was im Tarifvertrag festgelegt ist, nicht zulassen werden, sie alle Rechtsmittel einlegen und gegebenenfalls sogar das Wasserkraftwerk lahmlegen werden, um ihre Rechte einzufordern.

„Da die Politiker der Meinung sind, dass die Instandhaltung und der Erhalt eines Kraftwerks von jedem gemacht werden kann, wenn sie so mutig sind, warum bieten sie nicht an, einfach zuzusehen, wie eine Turbine stillsteht und sie werden wissen, wie wichtig ein Mitarbeiter des Wasserkraftwerks ist“, unterstreichen sie in der Notiz.

Laut dem Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, wird in Itaipú und Yacyretá niemand mehr verdienen können als er – 37 Millionen Guaranies – für einen Zeitraum von drei Monaten. Um einen Parameter zu nennen, haben alle Direktoren dieser Körperschaften Gehälter, die bei etwa 100.000.000 Gs. liegen.

Yacyretá-Beamte hingegen riefen zum Schweigen auf und schlossen sich zwar der Strategie von Itaipú an, ohne jedoch ihre Meinung gegenüber der Presse zu äußern.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Gehaltskürzungen: Beamte wollen Itaipú lahmlegen

  1. Rein vom Prinzip her, wäre ich auch nicht einverstanden, dass dieser von der Regierung irrsinnige Maßnahmenplan von meinem Geld bezahlt wird.
    Aber da es jetzt wohl hundertausende Paraguayer noch viel härter trifft, würde ich solidarisch sein – allerdings würde ich lieber das Geld persönlich verteilen, nicht über diese Drecksregierung.
    Sollen Sie doch das Kraftwerk lahmlegen – wäre die Kirsche in diesem Chaos.

  2. Diese Maden würd ich schlicht durch richtige Arbeiter ersetzen und deren Gehälter auch passend zur Leistung gestalten. Planillieros alle rausschmeissen, gute Gelegenheit?

  3. Da wackelt der Schwanz mit dem Hund. Niemand, der dort mehr als 37 mio./mensual bekommt (verdient kann ich nicht schreiben) weiss wie die Technik funktioniert. Warum brauchen BEAMTE eine Gewerkschaft? ALLE mit administrativer „arbeit“ kündigen und neu besetzen. Die Brasilianer helfen sicher gerne aus

  4. Zuerst beklauen sie das paraguayische Volk ohne jede Scham und dann folgt noch die Erpressung. Diese hinterhältigen Banditen gehören in den Knast! Paraguayer wacht endlich auf!

  5. Das geht nicht diesen das Gehalt zu kürzen. Was denkt denn der Präsident dieses Landes, was diese Leute im Land in welchem 60% der Bevölkerung nicht einmal 300 Euro monatlich nach Hause bringen, für Verpflichtungen haben. Ihre Kinder besuchen die besten Schulen des Landes und diverse Luxusautos, Luxusimmobilien und sonstige Luxusgüter haben auch ihren Preis und müssen noch abbezahlt werden, auch wenn sie den Job ohne Ausschreibung bekommen haben aufgrund Amigos, Parteibuch und Family-Clan.
    Dennoch sind 37 Millionen Gs monatlich auch nicht schlecht. Es dürften noch etwa 1000 Sonderzulagen und Spesen hinzu kommen.
    Also meine Unterstützung hat dieser Präsident. Auch wenn er wohl etwas lebensmüde scheint die heilige Kuh (Gehälter, Plata) dieser korrupten Bande anzutatschen.

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