Geisterangestellte beim Militär

Joel Estigarribia: Während 50 zivile Angestellte für gewisse Arbeiten in der miitärische Einheit bezahlt werden müssen die Soldaten all diese Aufgaben erledigen, da nur einer der 50 tatsächlich anwesend ist.

Unter den 49, die keiner kennt, sind unter anderem fünf Köche, Maurer, Maler und andere Handwerker aufgeführt. Doch die Arbeit des Kochens übernehmen die Soldaten selber. Der Zustand der Kaserne ist miserabel.

Der Umstand, dass der Staat Monat für Monat Geld hat 50 Funktionäre zu zahlen, die Mindestlohn oder mehr bekommen ohne dafür zu arbeiten aber die Soldaten ihr Essen vom eigenen Sold abziehen müssen, ist schon diesen Artikel wert.

Die erste Kavallerie Division in Joel Estigarribia, Chaco hat 50 Funktionäre gelistet, nur ein gewisser Marcos Castillo arbeitet da. Die anderen kennt keiner. Alle Aktivitäten innerhalb des militärischen Bereichs werden von Uniformierten ausgeführt. Aber auch da gibt es Widersprüche.

Obwohl der Ort für 78 Soldaten ausgelegt sei sind nur 40 offiziell da gemeldet. Von denen sind allerdings nur 27 vor Ort. Es wird davon ausgegangen, dass die fehlenden 13 gar nicht existieren aber ihr Sold abkassiert wird.

Diese Aussagen und der miserable Zustand der Einrichtung, die in Stücke zerfällt geben genug Handlungsbedarf für die Führung.

„Wir sind es leid jeden Tag Sojafleisch zu essen obwohl es offiziell Geld für Verpflegung gibt“, sagt ein Uniformierter. Leider existiert hier keine Kontrolle. Der Kommandant des Lagers ist Oberst Néstor Isasio Ramírez.

Im vergangenen Mai teilte der Präsident Fernando Lugo Verbesserungen in den Kasernen mit. Der Staatschef, begleitet vom Verteidigungsminister General a.D Cecilio Pérez Bordón und dem Kommandanten General Felipe Melgarejo verifizierte einen Konvoi der zum Reparieren der Kasernen in den Chaco loszog. Nach vier Monaten ist dieser noch nicht in Joel Estigarribia angekommen.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Geisterangestellte beim Militär

    1. Kann möglich sein, aber dazu fällt mir ein Spruch ein „Wenn man einen Sumpf trockenlegen will, soll man nicht die Frösche fragen“. Also wen ich mir das so betrachte will man nicht oder man fragt die Frösche.

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