Gemeinsame Einsatzkräfte wollen Friedensmarsch unterbinden

Santa Rosa de Aguaray: Mitglieder der gemeinsamen Einsatzkräfte (FTC) besuchen die Mennoniten um sie von der geplanten Teilnahme am Friedensmarsch abzubringen. Die Entführungen sind Grund für den Marsch.

Der Pastor der Gemeinde Santa Roa de Aguaray, Cristian Paiva, plant unter anderem für den morgigen Dienstag einen Friedensmarsch, um mehr Sicherheit in der Zone zu fordern. Man nimmt an, dass der Marsch groß wird und viele Teilenehmer kommen. Den Mennoniten erzählen die Soldaten der FTC, dass es sich um eine politische Veranstaltung handelt und die Mennoniten nur dafür missbraucht werden. Der Hauptgrund der Demonstration ist die Forderung zur Freilassung der fünf Gefangenen.

„Nur weil man auf das ein oder andere hinweist ist man keiner politischen Gruppe zugehörig. Wir leben in Angst und Misstrauen, Grund weswegen auch wirtschaftlich alles ins Stocken gerät. Anstatt das es besser wird, wird es schlechter“, so Paiva.

Trotz der religiösen Diffenzen mit den Mennoniten sind sie nicht nur im Dialog sondern auch vereint als Gemeinschaft, die die Zone nicht ohne weiteres verlassen möchte. Es wird keiner gezwungen etwas zu säen oder zu ernten in dieser ungewissen Zeit.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Gemeinsame Einsatzkräfte wollen Friedensmarsch unterbinden

  1. Anstatt sie vom Friedensmarsch abzubringen, sollte die FTC beim Marsch mitmachen oder wenigstens die Entführten suchen.
    Da sie gegen denn Marsch sind hat es den Anschein als wollten sie gar nicht das die Entführten freigelassen werden..

  2. Wäre ein Interesse an der Freilassung, dann hätte der Präsident dies an der UNO Versammlung erwähnt, nun wird zusätzlich versucht keine Internationale Aufmerksamkeit zu erzeugen. 2 und 2 gibt 4 auch in Paraguay

  3. „Es wird keiner gezwungen etwas zu säen oder zu ernten in dieser ungewissen Zeit.“
    Zynischer geht es ja nun wirklich nicht mehr!

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