Generalstaatsanwältin unterstützt Streik der Staatsanwaltschaft: Die Sklaverei ist längst vorbei

Asunción: Seit Montag gibt es einen Generalstreik der Staatsanwaltschaft gegen die Haushaltskürzungen. Der ganze Apparat in dem Sektor ist lahmgelegt, denn die Vertreter der Anklage und alle Angestellten aus dem Sektor haben die Arbeit niedergelegt, nur dringende Fälle werden bearbeitet.

Generalstaatsanwältin Sandra Quiñónez drückte allen Beamten in dem Bereich ihre uneingeschränkte Unterstützung aus.

Sie argumentierte, dass Kongressabgeordnete wissen müssen, dass jeder in der Staatsanwaltschaft, von der einfachen Putzfrau bis in die obersten Einkommensstufen, es verdiene, seine Krankenversicherung und Rente zu erhalten sowie später einen Stuhl zum Ausruhen. „Die Sklaverei ist längst vorbei“, sagte sie.

„Ich bin dankbar, dass sich die Beschäftigten einig sind und auf friedliche Weise demonstrieren, das ist sehr wichtig, denn was wir von den Mitgliedern des Nationalen Kongresses fordern, ist nur Gerechtigkeit für unsere tägliche Arbeit, da nur wir wissen, wie sehr wir darunter leiden. Wir haben keine Tinte, kein Papier, keine Psychologen und Forensiker“, sagte Quiñónez

Sie betonte, dass nur die Beamten selbst über die Situationen Bescheid wissen, die sie durchmachen müssen, wenn sie zum Beispiel schwierige Prozeduren zum Überqueren von Flüssen mit Ruderbooten vornehmen müssen oder Fahrzeuge einfach liegengeblieben seien, ohne dass ein Ersatz zur Verfügung stehe.

Die Generalstaatsanwältin behauptete, dass man nur etwas Gerechtes fordere, da sie die Gesellschaft repräsentieren.

„Viele Beamte und Staatsanwälte rufen mich an und erzählen mir von den Situationen, in denen sie sich befinden und meine Antwort lautet, dass sie der Person, die zum Büro der Staatsanwaltschaft kommt, Hilfe leisten müssen. Aber wie sollen wir das machen, wenn uns dazu die notwendige Ausrüstung fehlt? Das fängt schon bei den Büromaterialien an“, erklärte Quiñónez.

La Fiscal Gral del Estado, Sandra Quiñonez exhortó a los funcionarios y agentes fiscales "a no abandonar a las víctimas, en especial aquel que no conoce sus derechos, que viene en zapatillas, son compatriotas que vienen a pedir justicia, vienen a pedir a la institución que les representa".

Gepostet von Ministerio Público – Fiscalía General de la República del Paraguay am Dienstag, 12. November 2019

Auf der anderen Seite gab sie an, dass es nicht bis zur Schließung der Staatsanwaltschaften käme, aber man es tun müsse, wenn die Erhöhung nicht genehmigt werde, weil sie nicht zulasse, dass die Beamten Sklaven seien, denn auch sie haben ein Recht, in Würde zu arbeiten.

„Wir arbeiten nicht rund um die Uhr, wir arbeiten 48 bis 72 Stunden hintereinander. Sie wissen genau, dass, wenn es Ermittlungen gibt, die dort nicht enden, sondern auch Anklage erheben, Haft anordnen oder andere Besorgungen erledigt werden müssen. Wir können das nicht in einer Minute machen, das braucht Zeit“, sagte Quiñónez.

Wochenblatt / La Nación

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13 Kommentare zu “Generalstaatsanwältin unterstützt Streik der Staatsanwaltschaft: Die Sklaverei ist längst vorbei

  1. Jup, richten ein Spendenkonto ein, die schaut auch schon ganz eingefallen aus? Was für ein Dünkel…
    Genau wie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Bundestag? Politiker halt…

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Scheint als ob Paraguay sich den Justizapparat nicht mehr leisten kann mit 75% des Budgets is halt nicht mehr viel uebrig fuer neue Informatikartikel, Brennstoff oder ueberteuerte Reparaturen. Die Oberschicht drueckt sich um die Steuern herum und die Staatsbediensteten reissen sich den Loewenanteil als Lohn unter dem Nagel.
    Die Justiz um 50% kuerzen und die Gesetze informatisieren – so spukt der PC das Urteil aus und der Richter kann nach Hause gehen.
    Praesentieren Sie mir die Faelle und Sie haben morgen schon ein Urteil – ich koennte als Richter fungieren. Beide Seiten praesentieren die Tatbestaende innerhalb eines Monats mit Resumee und in einer Woche hat man das Urteil (Zeit muss ja sein um die Dossiers durchzugehen). Gesetzeslage ist relativ simpel – was die Dinge kompliziert ist die Korruption, das Haendchenaufhalten und Koefferchen unter den Tisch rueberreichen. Diese Dinge verschlingen gerade die unmengen an „Zeit“.

  3. „„Wir arbeiten nicht rund um die Uhr, wir arbeiten 48 bis 72 Stunden hintereinander.“ also an einem Tag könnte man es verstehen, Wenn es aber auf einen Monat oder Jahr umrechnet, haben die mehr Urlaub als zu arbeiten, was die sowieso nur tun, wenn genügend Geld geflossen ist. Übrigens ich weiß, der Tag hat nur 24 Stunden, aber wie sagte doch die eine “ Assistentin“ eines Politikers vor 2 oder 3 Jahren, und ihr Chef gleichermaßen, das Sie das Geld verdiene, weil sie arbeitet 48 Stunden am Tag, und dafür muss Sie das Geld bekommen und war aber nur einmal im Monat auf Arbeit um Ihr Gehalt abzuholen bzw den Chef zwecks “ Arbeit“.

  4. Pyler lügen wenn sie den Mund aufmachen, wenn sie ihn wieder schließen ohne etwas zu sagen haben sie das 2 mal gelogen. Ich bezahle fast jeden Monat einen Anwalt, aber nicht Bestechung, sondern für einen Fall, jedes mal höre ich, liegt bei der Staatsanwaltschaft und wir bleiben dran, das schon seit nunmehr 2 Jahren. Meine Lebensgefährtin hat einen Anwalt seit über 7 Jahren, da Ihre Tochter von dem Ex missbraucht wurde, er kein Unterhalt für seine 2 Söhne bezahlt, hat über 20 Mio bezahlt für den Anwalt, ok die letzten 5 Jahre hab ich bezahlt, da Sie keine Kohle hat. Jetzt vor 4 Monaten, sagte der Anwalt, Ihr Ex lebt in Argentinien und da könne er nichts mehr machen. Soviel zu diesen “ sauberen“ Staatsanwälten und Ihrer Arbeit, Auf dem Handy sind sie alle schnell sonst dreht sich nichts. Die wollen noch mehr “ reguläre Kohle“. Erschießen und enteignen das ganze Pack.

  5. @eggi, wer ist da der gescheite? der bezahlt, oder das Geld bekommt?
    Pyler sind nur von 7 bis 11 in die Schule gegangen. Wie lange waren sie in die Schule, und was hat er Ihnen genützt?

    1. ganz einfach Rolf, ich weiß was ich mache, ich weiß auch was ich nächste Woche mache oder machen muss, Wovon Du “ dummer Unterkommentare“ Schreiber keine Ahnung hast wie von allem hier und wie alle hier oder siehst Du nichs? Hauptsache Du hast Dich wieder einmal eingebracht ohne wirklich etwas zu sagen. Außer alles schönreden und hindrehen wie man es braucht. Aber Du hast Recht, die Leute die mit Arbeit hier Ihr Geld verdienen, sind dümmer als die unbelehrbaren Alleskönner hier in diesem Land, die auf Raub und Klau setzen. Aber für dich ist das ok. Rolf, Du solltest mit dem Trinken aufhören, schön trinken hilft hier nicht mehr.

    2. Ach Rolf, was vergessen habe, Du verwechselt mich mit einem anderen Kommentator, ich habe nie etwas von 7-11Uhr Grundschule geschrieben, aber egal in Deinem Zustand kann man schon mal etwas durcheinander bringen.

      1. Eggi! Der Typ (Rolf) hat schon mehrmals darauf hingewiesen Paragauyer zu sein. Demnach hat er entweder selbst 7 bis 11 Uhr Grundschule besucht – mehr Stunden täglich dürfen die Schüler die Schule ja nicht besuchen, selbst wenn sie wollten- er ein älterer Paragauyer ist – früher mussten sie die 7 bis 11 Uhr Grundschule über die lange Zeit von 6 Jahren absolvieren, um die Gesamtschule (6 Jahre für Grund- und Sekundarschule) erfolgreich abgeschlossen zu haben, er ist ein Papier-Paragauyer, der sich nationalisiert hat, um dem Auslieferungsabkommen zu entkommen oder er hat als Paragauyer deutscher Abstammung schon ganz an hiesige Mentalität gewöhnt und Recht und Sitte seiner Eltern zwar vermittelt bekommen, ist aber nie angekommen.
        Was er (Rolf) Dich fragt ist, ob Dieter Behringer (1955-2019), einer der größten Schweizer Finanzbetrüger, denn nun intelligenter gewesen sei oder seine Opfer, die er um 800 Millionen Schweizer Franken betrogen hat.
        Nun, von so einem der von sich behauptet besser sähen zu können (verm. Gurken) und nur unter die Kommentare anderer brünzeln kann – noch dazu wenn Du so viel von Dir zur Community beiträgst und er des Öfteren seinen schwachen Geisteszustand verrät, von dem ist nicht mehr zu erwarten, als dass er einen Dieter Behringer oder einen Paragauyer für intelligenter hält. Ist ja klar, nicht nur dass ein Dieter Behringer wie die meisten Paragauyer ein Betrüger war, sondern weil er (Rolf) selbst ein Paragauyer sei.
        Psychologische Studien haben bewiesen, dass der Intelligente sich nicht für Intelligent hält, denn je intelligenter, desto mehr wissen sie, was sie nicht wissen. Nicht besonders intelligente Menschen (Rolf, Paragauyer im Allgemeinen und weitere unter-Kommentare-anderer-Brünzlis) halten sich für besonders überdurchschnittlich Intelligent (obwohl der IQ eines Paragauyers nun mal im Weltdurchschnitt bei 82 liegt, das kommt nicht von mir, sondern sagen Statistiken, dich ich nicht erhoben habe), denn für sie in einem Forum ist ein Sätzchen unter die Kommentare anderer brünzlen zu können schon ein Beweis dafür, dass sie intelligent sein müssen.
        Und wen sie dann erst noch Gurkensamen besser sähen können als die dummen Europäer, die sich hier durch „tranqui, mañana, Nichtszun, alles Können, dafür muss Europäer bezahlen“ über den Tisch ziehen, dann halten sie sich für ganz besonders Hochbegabt im Lügen und Betrügen.
        So gesehen musst Du Rolf recht geben: Im Lügen und Betrügen muss der IQ hierzulande irgendwo zwischen 145 und 160 liegen.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Behring

  6. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Diese Hinhaltetaktik sei es von Staatsbediensteten sei es von Privatanwaelten „para agilizar el proceso“ muessten die DOeCh’ler mittlerweile durchschaut haben. Einen Unterschied zwischen Oeffentlichem Dienst sowie der so hochgelobten Privatwirtschaft gibt es nicht. Unternehmer stehlen privat und Staatsbeamte oeffentlich.
    In den 1990gern stroemten halbe Doerfer aus den Landregionen Paraguays nach Asuncion um da „Abogado“ zu studieren. Dieses ist das Resultat. Das ist in etwa so wie wenn man den Dorfschulzen in Krankenhaus an den Operationstisch stellt und den Operieren laesst. „Tischler bleib bei deinen Leisten“, wie es so schoen heisst. Mangelnde kognitive und akademische Intelligenz wird dann eben irgendwann zur Notloesung. Das alte Peter Druckersche Prinzip: ein Chef wird solange befoerdert bis er an seine Grenzen stoesst und dann nicht mehr. So bleibt er dann halt immer in dem Posten auf dem er nichts taugt, denn fuer die naechste Befoerderung reicht es nicht mehr.
    In ganz Paraguay ist dieses Prinzip umso gueltiger. Kognitive Intelligenz (IQ) wird in Paraguay, da meist mangelhaft vorhanden, meist durch Emotionale Intelligenz (EQ) ersetzt, worin der Lateiner richtig gut in ist – man schlaeft sich lieber die Karriereleiter rauf anstatt sich intellektuell oder koerperlich anzustrengen.
    Selbiges Phaenomen beobachtet man zusehends in den Mennonitenkolonien.

  7. @eggi, ich entschuldige mich, dass ich von 7 -11 Schule geschrieben habe.
    Aber eggi, auch ich weiss was ich Morgen und in Zukunft mache und zumachen habe, da ich Eigentümer von relativ 6 grosse Geschäften bin. Die ich auch selber leite.

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