Geständiger Mörder droht Mennoniten

J. Eulogio Estigarribia: Der auf Rache versessene Mörder erkennt in welcher Lage er sich nun befindet. Womöglich aus Angst um sich warnt er die Menschen, die ihn nach seiner Haft aufsuchen, um Rache an ihm zu nehmen.

Der geständige Mörder von Wilhelm Hildebrand Friesen am vergangenen Samstag in Sommerfeld drohte gestern kurz vor seiner Anklage wegen Mordes denen, die ihn aufsuchen wollen, sobald er das Gefängnis verlässt. „Wenn sie mich nach dem Verlassen des Gefängnisses suchen sollten werde ich mich wieder rächen. Ich bedauere nicht was ich getan hab“, so Manuel Núñez Centurión.

Ein Mennonit soll seinen 18-jährigen Bruder Juan angeschossen haben, nachdem dieser mit einem Freund zwei geraubte Schafe schlachtete. Die Mennoniten übergaben Juan der Polizei.

„Ich wurde umgebracht weil ich einen Gringo umgebracht habe, der meinen Bruder verletzt hat. Das war ich ihm schuldig. Meine Brüder sind nun mal Viehdiebe aber ich nicht. Ich habe mich nur gerächt“, so Núñez weiter.

Núñez ging bis zum Hof der Personen, die für den Schuss verantwortlich waren, traf jedoch keinen an. Dann kam ihm die Idee einen Baumstamm auf einen Weg zu platzieren und den erstbesten Mennoniten zu erschießen, der da anhält.

Núñez erklärte auch, dass sein Schwager Vicente Soto Caballero ihm die Waffe besorgt habe. Dieser befindet sich noch auf der Flucht. Núñez wurde ins Regionalgefängnis von Coronel Oviedo überstellt.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Geständiger Mörder droht Mennoniten

  1. Hoffentlich kommt der nie mehr aus dem Knast. Einen Gringo umgebracht und dann noch den Erstbesten. Gewissenloses Verbrecherpack, das sich auch noch für im Recht befindlich hält – die Zustände in Paraguay verschlimmern sich leider immer mehr und nähern sich deutschen (französischen, schwedischen …) Verhältnissen mit ihren Kulturbereicherern an. Nur werden dort die vielen Fälle von der Mainstream-Presse verharmlost oder tot geschwiegen.

  2. Ekelerregend. Und die bilden sich auch noch ein sie wären im Recht wenn sie diebische Familienmitglieder verteidigen.
    Wie schön das es zusätzlich dann auch noch grenzdebile europäische Gutmenschen gibt die glauben die hätten das Recht zu stehlen.

  3. So eine Pfeife kann ja mal kommen von Angesicht zu Angesicht und nicht heimtückisch von Hinten. Dann bekommt dieser Mörder was er braucht!!!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.