Goldsuche nun auch im Gebiet von Independencia

Auch in Bereich der Kolonie Independencia werden nun immer mehr Menschen von dem Goldfieber erfasst. Bei Yrosá, ca. 15 Kilometer von der deutschen Kolonie entfernt, begann Fidencio Jara mit der Suche und Ausbeutung von Gold auf seinem Grundstück. Er nutzt eine amerikanische Technologie, angeblich ohne die Umwelt zu verschmutzen.

Jara beantragte eine Konzession beim Vize Ministerium für Bergbau und Energie, die schon genehmigt wurde. In wenigen Tagen erhält er ebenfalls die Zustimmung der Umweltbehörde SEAM. Sein Grundstück befindet sich nur 17 Kilometer von Paso Yobai entfernt, wo das Epizentrum der Goldvorkommen liegen soll.

„Wir sind offen gegenüber den Behörden, sie können uns kontrollieren, jederzeit. Wir haben nichts zu verbergen. Einige Anwohner sind neidisch, denn wir begannen mit einem Legalisierungsprozess für die Suche und Ausbeutung des Edelmetalls. Als erstes wurden hundert Baumsetzlinge gepflanzt, dann verwendet unsere Mühle keine giftigen Chemikalien, so wird die Umwelt geschützt. Wir imitieren die Arbeiten einer Mine in Peru, die ein Produkt aus Mais zum Auswaschen verwendet. Alle Nachbarn sind in die Arbeiten eingebunden und bekommen anteilsmäßig die Einnahmen aus den Goldverkäufen“, sagte Jara.

Der Goldsucher aus Yrosá behauptete weiter, sein Grundstück befände sich nicht im Schutzgebiet Ybytyruzú. Das Areal ist fast 15.000 Quadratmeter groß, in etwa 1,5 Hektar. Dort befinden sich auch alle Maschinen und die Goldmühle.

Quelle: ABC Color