Hantavirus-Infektionen breiteten sich im Chaco aus

Kolonie Neuland: Im Chaco häufen sich die Fälle von Hantavirus-Infektionen. Die meisten wurden in Neuland registriert, ein Fall tauchte in Loma Plata auf. Die Gesundheitsbehörden sind beunruhigt.

Die Hantavirus-Infektion ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die von Nagetieren auf den Menschen übertragen wird. Anfangssymptome sind Muskelschmerzen und Fieber, die gewöhnlich etwa zwei Wochen nach der Infektion beginnen, aber die Inkubationszeit kann drei Tage oder bis zu sechs Wochen betragen. Andere häufige Symptome sind: Kopfschmerzen, Husten, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und mitunter können auch Bauchschmerzen auftreten.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat die Generaldirektion für Gesundheitsüberwachung Mitte 2011 einen Bericht über den Ausbruch dieser Krankheit in der Region Occidental veröffentlicht, in dem sogar neun Menschen wegen diesem Virus in Paraguay ums Leben kamen. Mit dem Schwerpunkt auf dem Departement Boquerón gibt es nun eine wichtige Anzahl von Fällen, die gleichzeitig eine Unruhe in der Staatsbürgerschaft entfesselt haben.

Deshalb legt das 16. Gesundheitsamt von Mariscal Estigarriba erneut einen Schwerpunkt auf das Thema, um die Bürger zu alarmieren und über aktuelle Fälle zu berichten, die im Chaco-Gebiet wieder vermehrt auftauchen könnten.

Bis heute sind neun Fälle von Hantavirus-Infektionen in Boquerón bestätigt. Die meisten haben ihren Ursprung in der Kolonie Neuland während in Loma Plata einer registriert wurde.

„In diesem Fall ist es sehr wichtig, dass die Menschen wissen, dass die Erkrankung durch Nagetiere übertragen wird und daher eine Reinigung in den Häusern als beste Maßnahme angesehen wird, die Infektion vom Hantavirus zu verhindern“, betonte Dr. Silvio Yudis, Direktor der 16. Gesundheitsregion von Mariscal Estigarribia.

Er fügte an, dass eine weitere Prävention informative Gespräche über diese Krankheit seien, denn wenn eine Person an dem Virus erkranke, könne dies schnell eine respiratorische Insuffizienz auslösen. Infolgedessen sei eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig und könne sogar zum Tod führen.

Ein Weg, um diese Krankheit zu verhindern, wäre, das Haus sauber zu halten, um Nagetiere zu vermeiden.

Weitere Maßnahmen, die helfen können, sind Fußböden mit Wasser und Chlor zu reinigen, sodass eine Anhäufung von Staub und Schmutz verhindert werden. Das Geschirr sollte man sofort nach dem Gebrauch waschen, Lebensmittel in geschlossenen Räumen lagern und Müll nur in geschlossenen Behältern mit Abdeckungen lagern.

Wochenblatt / Chaco RCC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Hantavirus-Infektionen breiteten sich im Chaco aus

  1. Zinep Kotziachousseinoglou

    Antworten

    Da kann ich noch so viele Ratten- und Mäusefallen aufstellen wie ich will. Wenn der Nachbarn seinen Müll anzündet kommen alle zu mir herüber. Wenigstens ziehen sie wieder ab wenn der Gestank vorbei ist. Vermutlich um mit den fünfzehn Kindern zu spielen.

  2. 2011 gab es 9 Todesfälle durch das Hantavirus. Bis heute sind keine weiteren Fälle bestätigt.
    2018 erkennt man, ohne jeglichen neuen Hinweis, dass erneute Infektionen durch das Hantavirus auftreten könnten. Kein einziger aktueller Fall ist aufgezeigt.
    Die aktuellen Empfehlungen zur Infektionsvermeidung beschränken sich auf eine Putzanleitung welche aber zur Vermeidung jedweder Infektionskrankheit anwenden lässt.
    Nach 7 Jahren „gibt es nun eine wichtige Anzahl von Fällen, die gleichzeitig eine Unruhe in der Staatsbürgerschaft entfesselt haben.“
    9 Todesfälle in 7 Jahren entfesseln eine Unruhe in der Staatsbürgerschaft?
    Bei durchschnittlich 12 Verkehrstoten an jedem Wochenende bleibt man gelassen.
    Das 16. Gesundheitsamt braucht sicher einen Tätigkeitsnachweis.
    Reine Spekulation: Ein Verwandter sitzt auf einer Menge Gift und Fallen für Nagetiere.

  3. Mal ganz Sachlich.
    Die Krankheit wird durch Mäusekot übertragen.Ob er nun seine Hütte ausfegt oder fässt sich mit der Hand am Arsch ist das gleiche.Der Virus steckt im Staub,ohne Maske/Filter hat er/sie den Virus.Die Mäuse müssen bekämpft werden,keine Nager, kein Virus und nicht nur das Haus ist Nagerfrei zu halten.Auch das Grundstück.Neben bei Nagern kommen auch Mäusejäger die lieben Schlagen u.a.Jararaca – Lanzenotter, Korallenschlange und paar ungiftige Arten.
    Natürlich ist es Richtig das Lebensmittel richtig verpackt und gelagert werden, sonst frisst das Ungeziefer mehr als man selbst.Hygiene , die Sauberkeit wenig, allein bringt sie auch nicht viel!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.