Hausangestellte kämpfen weiter um den vollen Mindestlohn

Asunción: Verschiedene Gewerkschaften der Hausangestellten mobilisieren sich, um die Zahlung des vollen Mindestlohns zu verlangen, falls sie acht Stunden arbeiten sollten.

Derzeit erhalten sie 60% des gesetzlichen Mindestlohns, fordern aber 100%.

Die Gewerkschaften bedauern die Untätigkeit der Arbeitsministerin Carla Bacigalupo, weil sie befürchtet, dass, wenn der Antrag der Hausangestellten genehmigt wird, diese aufgrund der Fähigkeit der Familien, solch eine hohe Summe zu bezahlen, arbeitslos sind.

Die Hausangestellten pochen jedoch darauf, 100% zu verdienen. Sie erklären, dass sie dann ihre Tätigkeit stundenweise aufteilen könnten.

Gewerkschaftsvertreter erklärten, dass man beabsichtige, die Arbeit zu organisieren. „Wenn die Familie nicht den Mindestlohn zahlen will, können wir 4 Stunden arbeiten, also sind wir morgens in einem Haus und am Nachmittag in einem anderen beschäftigt“, erklärte einer der Beteiligten.

Durch die Bestimmungen des Gesetzes Nr. 5.407 / 15 treten Hausangestellte in das System der Angestellten bei, das die gleichen Sozialleistungen wie Arbeitnehmer im Allgemeinen in Bezug auf Kündigung, Abfindungen, Weihnachtsgeld, Jahresurlaub und Arbeitssicherheit garantiert.

Wochenblatt / Paraguay.com

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5 Kommentare zu “Hausangestellte kämpfen weiter um den vollen Mindestlohn

  1. was also bedeutet das sie die arbeit an welcher sie sich jetzt acht stunden aufhalten , auch in vier stunden schaffen könnten

  2. Hausangestellte verlangen volle 100% Lohn,und am 1.wollen sie das ausbezahlt,aber wenn Mama krank oder sonstige ,usw,mögen sie weggehen.Die Stunden der Abwesenheit,sind dann für den Arbeitgeber im „Rauchfang“-Beschwerden am „Salzamt“einzubringen.!

  3. Hört sich alles schlecht an.Sie bekommen nur 60% des Mindestlohns böse Sache auf den ersten Blick.
    Tot gearbeitet hat sich keine Hausangestellte.8.h voll durch gearbeitet schon gar nicht.
    Natürlich gibt es auch Schweine als Arbeitgeber.Als Ausländer ist man immer eine Zielscheibe,der Paraguayer nie oder kaum.Die Gewerkschaften, nehmen es mit der Ehrlichkeit in dieser Sache nicht so genau.
    Wo sind den hier die Kostenstellen,frei Kost und Logis.Die Wohnung ist ihre Familie ist oft auch noch vom Arbeitgeber,Schulgeld.Bekleidung, Geld für Arzt/Medikamente.
    Das deutsche Finanzamt nennt das Geldwerten Vorteil/Einkommen und besteuert das!
    Liebe Gewerkschaften die Hausangestellten sollen 100% des Mindestlohns bekommen,wenn davon 2/3 bis 3/4 der Hausangestellten Teilzeit oder Arbeitslos sind.Von was sollen die 2/3 bis 3/4 der Hausangestellten Teilzeit oder Arbeitslosen leben geben sie denen dann Lohn und Brot.

    1. Ist einfach Wolfgang, der ausländische Arbeitgeber wird bei Entlassung, der Person erstmal auf mehrere Millionen verklagt, da Verlust der Einnahmequelle für Versorgung der 10 bis 15 Kinder nicht mehr gewährleistet ist. Egal ob Sie/Er Dich beklaut hat, oder Du eben das Geld für 8h arbeiten nicht mehr bezahlen kannst oder willst. Schon hast Du Deine 2/3 oder 3/4 der Personen abgedeckt. Dieses gilt allerdings nicht für Politiker oder „höher gestellte Personen“ in der Gesellschaft.

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