Heiraten liegt anscheinend nicht mehr im Trend

Encarnación: Anscheinend ist das Heiraten auch von einer Pandemie betroffen. Die zivilen Trauungen gingen zum Beispiel in der Hauptstadt von Itapúa um 50 % zurück. Woran das wohl liegen mag?

Das Standesamt des Regionalbüros in Encarnación verzeichnet einen deutlichen Rückgang der zivilen Trauungen.

In den Räumlichkeiten des Standesamtes in der Straße 25 de Mayo in Encarnación seien die Trauungen von Paaren seit 2019 zurückgegangen, mit einem Einbruch von rund 50 %, laut Indalecio Ibáñez, Leiter dieser Institution.

Er behauptete auch, dass die Pandemie das Panorama noch verschlimmert habe und erklärte, dass es früher durchschnittlich 10 Hochzeiten pro Woche gegeben habe und heute nur noch zwei.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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4 Kommentare zu “Heiraten liegt anscheinend nicht mehr im Trend

  1. Die Menschen haben nach 1286 Jahren endlich dazugelernt; sie verzichten nun auf Statussymbole, und wollen sich auch noch das Geld für die Scheidung sparen.
    Die Brautmoden-Verkaufer, Blumenladen-Inhaber, Kirchen, Standesämter und Saal-Vermieter gehen auf die Barrikaden.

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  2. Da man in Py nach 5 Jahren des Zusammenleben faktisch wie verheiratet behandelt wird und danach eine evt. Trennung so teuer wie eine Scheidung wird, warum sollte man sich dann noch die Mühe machen zu heiraten?
    Nur damit sich Familie, Freunde und die Nachbarschaft einen Tag kostenlos durchfressen kann?
    Ob man wirklich zusammen passt, kann man auch ohne Trauschein testen.
    Und wer braucht schon das sinnfreie Gelabere der Kirchen?

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