Hotelbetreiber wollen Trinkwasserversorgungsgesellschaft verklagen

San Bernardino: Die Hotelbetreiber der Stadt am Ypacaraí See analysieren derzeit was sie machen können um die Verluste durch fehlendes Trinkwasser im Ort aufzuwiegen. Darunter ist auch die Möglichkeit, dass die Versorgungsgesellschaft für Trinkwasser (Essap) verklagt wird, deren Infrastruktur obsolet ist und die giftigen Bakterien nicht aus dem Wasser filtern kann.

Ohne einen Betrag zu nennen sind Verluste von Millionen von Dollar bisher sang und klanglos in Kauf genommen wurden, erklärt Fabian López vom Hotel Acuario Internacional. Wichtig ist bei dem vorhandenen Trinkwasser die Einteilung damit die wenigen Gäste wenigstens alle versorgt werden.

„Es ist eine Schande wie mit dem Problem des Sees umgegangen wird. Erst recht wenn man sieht, dass nach wie vor das Wasser verschmutzt wird und Trinkwasser nicht verfügbar ist. Tagtäglich geht Hotelpersonal zu den Punkten wo Trinkwasser verteilt wird. Fuer Speisen und Bad muss genügend Wasser vorhanden sein“, sagt López weiter.

Glücklicherweise haben sie mit dem Swimmingpools keine Probleme. Die Geschäftsführer der Hotels
del Lago und Balneario Hotel denken ebenso über besagte Klage gegen den Staatsbetrieb nach. Dem fehlenden politischen Willen hat San Bernardino diese Krise zu verdanken.

(Wochenblatt / La Nacion)

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18 Kommentare zu “Hotelbetreiber wollen Trinkwasserversorgungsgesellschaft verklagen

  1. Ein Hotel sollte sich eigendlich einen eigenen Tiefbrunnen leisten können. Und wenn sie mit dem wirklich schlechtem Wasser von San Bernardino nicht zufrieden sind brauchen sie es ja auch nicht abzunehmen.

    1. @Nobody

      Die Idee von Tiefbrunnen ist gar nicht schlecht. Doch auch überlegt, dass dann grosse Hohlräume entstehen und Absenkungen geben könnte?? Primär wäre es sehr wichtig, dass JEDES Hotel seine Abwasser selber klärt, da die Gemeinde nicht in der Lage ist (finanziell wie auch technisch). Es gibt natürliche Möglichkeiten Abwasser zu klären mit viel viel weniger Aufwand als mit herkömmlichen Kläranlagen und viel günstiger sind diese auch noch. Pläne und Vorschläge mit genauen Angaben liegen dem Intendente von San Bernardino vor. So weit ich weiss, ist das Hotel Pueblo das einzige Hotel, dass eine eigene Kläranlage hat.

      Die PY sind sehr gläubig und warten offenbar, bis der See so kontaminiert und das Wasser fest ist, dass sie wie Jesus drüber gehen um es dann als Wunder deklarieren zu können.

      1. Mike- Irre dich nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Galater 6.7
        Damit spasst man nicht.

      2. Wieviel Abwasser kommt denn von den Hotels?
        Ich schätze nicht mehr als 1% und die restlichen 99% kommen aus den Häusern, auch aus den Häusern der Europäer……

        Ich zahle 120 Euro STeuern im Jahr hier…..dass damit keine Kläranlage finanziert werden kann ist klar. Abwassertaxen zahle ich gar Keine, weil alles in einen pozo ciego läuft. Als der mal voll war, habe ich einen LKW kommen lassen um alles abzupumpen. Danach habe ich gesehen, dass der LKW die ganze Ladung 300 m von mir weit entfernt, in den See abfliessen liess.

        Der Bürgermeister hat etwa 1 Jahr lang gut gearbeitet, aber danach war er vor allem daran interessiert sich die eigenen Taschen mit Geld voll zu stopfen.

  2. “ Dem fehlenden politischen Willen hat San Bernardino diese Krise zu verdanken.“…………..und der kakke der anwohner.

  3. Die ESSAP hat doch noch nie TRINKWASSER geliefert! Seit Jahren verkaufen die doch Wasser, das mit giftigem Chlor verunreinigt ist. Trinkwasser ist das nicht.

  4. sollen sie doch verklagen, auch die privaten.
    denn ich kann mir sehr gut vorstellen, das man die wasserrechnung auch bezahlen muss.

    beim abkassieren sind diese firma weltmeister..wie die ande tambien.
    wenn ich der bürgermeister wäre, würde ich ande und essap jefes bei den ohren herziehen bis es funktioniert.

    trauig kann man nur sagen.

    1. Ich in kein grosser Freund mehr vom Bürgermeister. Jedoch muss ich ihm zu Gute halten, dass er alles Mögliche und Unmögliche unternommen hat, dass der See gereinigt wird und die Wasserversorgung garantiert ist. Das grösste Problem ist: Er steht mehr oder weniger alleine da. Die anderen BM (24 od. 26 BM) machen und helfen nichts.

      1. Hallo Mike,
        der Intendente hat etwas unternommen? Was denn? Das vorhandene Abwassersystem ist nach wie vor undicht und bei Regen geht der Überlauf an verschiedenen Stellen direkt in den See. An der „Biokläranlage“ (eigentlich nur ein Absetzbecken) kommt nicht viel an. Der größte Teil des Hausmülls wird nach wie vor „dezentral“ verbrannt bzw. in der Umgebung verteilt. Jeder Regen wäscht dann die Schadstoffe in den See. Gut, das regelmäßige Abbrennen der Grundstücke hat in den letzten 4 Jahren zum Glück deutlich nachgelassen. Ich finde, die Billanz könnte viel besser aussehen. Das Geld scheint ja da zu sein, aber nur für Wichtiges und nicht für das Wasser.
        Gruss, Miha

  5. Könnte es vielleicht sein, dass die Hotelbetreiber ebenso wie die anderen einschlägigen Anlieger des Ypacarai ihre Abwässer in den See entsorgen? – Dann könnte man ja das gleiche machen wie Kriminelle untereinander sowie Gerichte und Kriminelle in Deutschland: Man macht einen Deal!…

  6. Was ihr wieder schreibt hier.
    Die Umweltministerin Maria Cristina sagt, dass das hergestellte Wasser in kleinen Mengen trinkbar ist und die enthaltenen Toxine für den menschlichen Körper nicht schädlich wären.
    Also wo liegt das Problem, man muss es ja nicht gleich saufen.

    1. hat sie das selber probiert ?

      wenn ja dann solltest du dingend aufsuchen im krankenhaus.
      und ihr erklären, das müssten von was anderem kommen, denn das wasser in sanber ist doch geniesbar.

  7. Beim Staatsbetrieb der Trinkwasserversorgung arbeiten doch sicher auch viele Paraguayer als Banker, oder Türstehen mit einem Gehalt von fast 7 Mio. Gs. monatlich. Da kann der Staatsbetrieb unmöglich auch noch Gewinn machen. Daher kann nur so viel investiert werden, dass gerade mal Wasser aus der Röhre kommt, weil der Rest in Löhne von beruflich besonders Qualifizierten fliesst.

  8. Vorschlag: den ganzen Müll von Asu in den See kippen und dann gucken, was passiert. Wird ein Schauspiel erster Klasse, Wissenschaftler der ganzen Welt werden kommen, die Hotels werden überlaufen vor Menschen, Restaurants haben mehr als genug zu tun. Und wenn denn der Sommer vorbei ist… – so viel schlimmer kann es doch nicht werden. Und von dem Gewinn der Hotels und Restaurants bekommt jeder Anwohner eine Gesichtsmaske 😉 (oder ein nettes Begräbnis auf dem berühmten Friedhof von SanBer).

  9. Wer erinnert sich noch an diesen Artikel?

    http://wochenblatt.cc/nachrichten/san-bernardino-bekommt-einen-superbrunnen/13106

    Na, vom 1.April war der nicht – so steht’s zumindest bei der Datumsangabe.

    Zitat: „Der Präsident der Essap, Andrés Rivarola Casaccia kündigte gestern an den besagten Brunnen umgehend zu beginnen.“

    Ja, und?? Wo ist er denn nun – der besagte Brunnen?

    Wieder nur vollmundige Ankündigungen ohne jegliche wirklich konkrete Umsetzung??

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