“Ich lebe von Ködern“

Asunción: Es gibt immer wieder Geschäftsideen, die zwar exotisch klingen aber gute Einnahmen generieren. Die Sportfischerei nutzt das Angebot an Ködern und Jessica Cano lebt davon.

„Es ist eine lustige Art, sich die Zeit mit dem Angeln zu vertreiben und ich profitiere davon“, sagt Jessica Cano, die auf dem Weg zum Club Mbiguá einen Köderverkauf hat und davon lebt. Sie hat mit einem Freund schon vor ein paar Jahren in der Branche gearbeitet, aber zusammen beschlossen sie, unabhängig zu werden und dieses Geschäft zu gründen.

„Es ist profitabel, aber du musst viel fahren, um nach Ködern und billigen Preisen zu suchen. Ich bin oft bis nach Coronel Oviedo, Chaco’i und Remanso unterwegs“, sagte sie. Cano verkauft Schnecken, Krebse, Würmer verschiedener Arten sowie auch Insekten. Die Preise variieren, denn die Köder werden pro Dutzend und pro Stück verkauft, von je 2.000 Guaranies und 10.000 Gs. ein Dutzend.

In Zeiten von Hochwasser wird nicht viel geangelt, ebenso ist das an an regnerischen Tagen der Fall. Es gibt Tage, in denen Cano kaum ein Einkommen von 10.000 Gs. hat und andere, von denen sie sogar weiß, dass sie vergeblich ihren Laden aufmacht. Sportfischen ist eine Aktivität, die viele Familien in den Ferien und am Wochenende ausüben, weshalb hier Cano am meisten gute Einnahmen generiert.

Wochenblatt / ABC Color

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