Illegale Müllverbrennung wird teuer

San Lorenzo: Immer mehr Städte gehen gegen die illegale Müllverbrennung vor. Es drohen empfindliche Geldstrafen.

Die Stadtverwaltung von San Lorenzo wird Menschen bestrafen, die Müll verbrennen, Weiden anzünden oder Abfall in den Wasserläufen entsorgen. Es ist vorgesehen, eine Geldstrafe von 100 bis 1.000 gesetzlichen Tagessätzen beim Mindestlohn für verschiedene nicht spezifizierte Aktivitäten zu verhängen. Das heißt, von 8.434.000 Guaranies bis 84.349.000 Guaranies, auf Grundlage des Tagessatzes in Höhe von 84.340 Gs. des Mindestlohns. Bürgermeister Alcibiadez Quiñónez (ANR) sagte, dass sie auf diese Weise versuchen, diese illegalen Praktiken zu unterbinden, die die Umwelt schädigen und Allergien oder andere Erkrankungen bei Menschen hervorrufen.

Er fügte an sie hätten eine Erklärung abgegeben, um die Bürger darüber zu informieren, dass das Verbrennen von Müll verboten und keine festen Abfälle an nicht genehmigten Standorten entsorgt werden dürfen. Quiñónez betonte, dass durch das Gesetz Nr. 716/96 “Verbrechen gegen die Umwelt“ und die Verordnung Nr. 50/2011, im Artikel 4, Unterabschnitt “m“ Nr. 11/2004 die Höhe der Geldbußen festgelegt sei.

Er erklärte weiter, dass die Nummer 0986 300 529 aktiviert worden sei, damit die Bewohner ihre Beschwerde über illegale Müllverbrennung einreichen können.

Wochenblatt / ABC Color / Foto Archiv

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6 Kommentare zu “Illegale Müllverbrennung wird teuer

  1. Witzig ist das ja schon, denn eine funktionierende Müllabfuhr gibts ja auch nicht, sollen die Bürger ihren Müll fressen?

  2. Wenn es den eine Müllabfuhr gibt mit Recycling dann ist es gut . Aber der Müll steht hier in der Sonne tagelang und zieht Ungeziefer Fliegen und Keime an. Dann wird es auf Plätzen gebracht wo kein Gutachten darüber erstellt wurde wie es sich mit der Bodenbeschaffenheit und des damit verbindenden Grundwasser aussieht. Rattenplagen sind in der Nachbarschaft zu diesen Müllkippen die Tagesordnung . Asuncion Müll wird auf Kippen verbracht die bei Hochwasser überflutet werden und den Rio vermüllen. Da ist es in vielen Fällen besser den Müll unter Aufsicht zu verbrennen.

    1. Wäre doch DIE LÖSUNG! Letztendlich sind die Stadtverwaltungen/Gemeindeverwaltungen für die Entsorgung des Hausmülles verantwortlich. Auch sind sie es, die entsprechende Gesetze zur Müllentsorgung bzw. ungenehmigten Müllverbrennung verabschieden. Es gibt vermutlich tausende von Gemeinden in welchen eine flächendeckende Müllabholung nicht funktioniert. Wohin also mit dem Müll, wenn er nicht verbrannt werden darf? Hier schlägt wieder einmal mehr die typische paraguayische Logik durch – einfach umwerfend. Und die Presse? Hat auch keine Ideen, sonst würde sie dieses wirklich brennende Problem einmal aufgreifen und vielleicht sogar die Bürger motivieren, ihrem Hausmüll vor den Municipalidades abzuladen, sofern es keine Müllabholungen gibt.

  3. Und wer soll das kontrollieren? welche Amigos und Verwandte? Allerdings fällt nun das Coima höher aus, da die Multa höher ist. Also alles im normalen Bereich.

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