Vom Tarnanzug auf den Laufsteg: Schönheitswettbewerb für Übergewichtige

Asunción: Dick sein kann auch schön sein, so denken zumindest die Organisatoren des 8. Miss Gordita Schönheitswettbewerbes. Eine Veranstaltung, die als Weckruf gegen die Diskriminierung von Menschen mit Adipositas oder Übergewicht dienen soll.

Dieses Jahr nehmen zum ersten Mal drei Angehörige der Streitkräfte aus Paraguay an dem Wettbewerb teil, der im September stattfindet und für den sich insgesamt 15 Frauen qualifiziert haben.

Liz Medina, Roisa Jara und Joanna Cáceres heißen die drei Soldatinnen. Sie stammen aus Asunción und haben die volle Unterstützung ihrer Vorgesetzten, um den Titel Miss Gordita anzustreben, berichtete die Organisation.

Die Veranstalter betonten, dass sich die drei mit der Absicht beteiligen, Vorurteile einer Institution, die so “rigoros“ wie das Militär sei, abzubauen. In diesem Sinne erinnerte man an den jüngsten Fall von Carmen Quintero, die im letzten Monat ihre Haftstrafe antrat, weil sie sich gegen das Verbot des Stillens ihres Kindes widersetzte.

In der Tat sind bei dem Schönheitswettbewerb verheiratete Frauen und Mütter zugelassen, die in diesem Jahr die Mehrheit sind.

Eine weitere Neuerung dieser Ausgabe ist die Teilnahme einer Ausländerin, der in Paraguay lebenden uruguayischen Schauspielerin Vicky Rodio.

Von den fünfzehn Teilnehmern wird eine Laura Ramírez, die derzeitige Miss Gordita, ablösen. Sie ist bereits im Begriff, ein Idealgewicht zu erreichen.

Die Bewerber haben mehrere Monate Zeit, um sich auf den Wettbewerb vorzubereiten. Dazu gehören Fotosessions, Instruktionen für den Laufsteg, persönliche Betreuung durch einen Psychologen, einen Ernährungsberater und Fitnessübungen – alles kostenlos.

Die Philosophie der Verantsaltung ist es, das Selbstwertgefühl und die Sicherheit der Teilnehmer zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Fettleibigkeit eine Krankheit ist.

Als Patin des Wettbewerbs stellt das venezolanische Model Jennifer Barreto Leyva Videos und Audios mit Tipps zur Perfektionierung der Parade auf dem Laufsteg und zum Fotografieren zur Verfügung.

Die Organisatoren hoben den Bekanntheitsgrad der jüngsten Gewinnerin des Wettbewerbs hervor, die in den Medien Fälle von Diskriminierung und Straftaten gegen übergewichtige Frauen anprangerten.

Die Jury setzt sich seit zwei Jahren ausschließlich aus Frauen zusammen, während die Teilnehmer sichtbar “übergewichtig oder dick“ sein müssen und während der Veranstaltung abnehmen können, wenn sie dies wollen.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Vom Tarnanzug auf den Laufsteg: Schönheitswettbewerb für Übergewichtige

  1. Dick sein ist nicht nur unschön, es schadet der gesundheit auch eklatant. Dicke sind das markenzeichen des Kapitalismus, wer vorm TV sitzt und Fettes futtert, stört schon die korrupten Politiker nicht?

    1. So ein Quatsch. Nicht jeder der Dick ist, sitzt vorm Fernseher und futtert Fettes. Es können auch Erkrankungen sein. Das vermehrte Auftreten von Adipositas ist m.E darauf zurückzuführen, dass der Körper das falsche Essen bekommt. Kohlenhydate sind hier eigentlich die Bösen. Zuviel Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker. Das kann der Körper nicht verarbeiten. Allerdings ist es oft schwierig an gesunde Lebensmittel zu kommen und manchmal ist es auch eine Kostenfrage. Leider. Die Menschen, die Dick sind, brauchen Hilfe und keine unqualifizierten Kommentare.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Sogar „Mennoniten“ sollen daran teilgenommen haben im Jahr 2018. Obzwar der Name keineswegs mennonitisch ist sondern wohl der einer Mischlingsehe. https://wochenblatt.cc/wieder-eine-mennonitin-auf-dem-schoenheitswettbewerb/. Zum staunen wie die Aufmischung der Rassen sofort einen dramatischen Abfall des Glaubens und der Prinzipien zu tage bringt – was blieb ist die Kultur der Welt, wo solche „Mennoniten“ von den Sitten und Gebraeuchen der originalen Mennoniten, geschweige denn von der Bibel, nichts mehr gemein haben und absolut keine Ahnung. Die totale Verweltlichung durch die Mischehen – nun, das war ja das eigentliche Ziel des Teufels. Und das ganze hat sogar nichts mit „Rasse“ oder „Genetik“ zu tun sondern in der Bibel stellen Mischehen eben „den Abfall von Gott“ dar durch die Verbruederung mit dem Feind dem Teufel durch seine Anhaenger.
    Im Alten Testament war es strikt untersagt dass ein Israelit eine nichtjuedische Person heiratet (aus den Heiden) da diese den Israeliten von seinem Gott abbringen wuerden und sein Herz hin zu den Goetzen bewegen.
    5. Mose 7,3 „Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; du sollst deine Töchter nicht ihren Söhnen [zur Frau] geben noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen;“.
    Was dann ja auch mit Koenig Salomo geschah. Und auch mit Koenig Ahab wie hier: „1. Könige 16,31 War es nicht genug, daß er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte? Denn es geschah, daß er sogar Isebel zur Frau nahm, die Tochter Et-Baals, des Königs der Zidonier; und er ging hin und diente dem Baal und betete ihn an.“
    Dasselbe Prinzip wiederholt sich im Neuen Testament wo es strikt verboten ist Unglaeubige Personen zu heiraten. Wie hier: „1. Timotheus 6,3 Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,“.
    Denn solche fuehren zur Verbreitung „fremder Lehren“.
    Also in jedem Fall ist es nicht rassenbedingt, denn alle Rassen sind nach dem Abbild Gottes geschaffen, aber es ist Glaubensbedingt.
    Und ein Christ wird nie an Schoenheitswettbewerben teilnehmen. Schon garnicht mit solchen Miniroecken. Zudem schwelgt man sich in Fresssucht, welches in der Bibel verboten ist. Man sollte mit Voellerei nicht noch prahlen. Klar, wenns ne „Krankheit“ ist, dann kann ja die Fettsucht auch irgendwie „geheilt“ werden – vor allem durchs Strauchhacken, wo immer Mangel an Arbeiter herrscht.
    Sie koennen sich bei mir anmelden bei meiner Fenz Strauch zu hacken. Ich kassier eine „Entrada“ (Eintrittsgebuehr) dafuer und so kann man kommen hier bei mir den Viehbetrieb zu entstrauchen. Wasser aus dem Wasserloch kann man sich umsonst nehmen. Das Wochenblatt hat meine eMail Adresse, man kann sich daran wenden.
    Also gegen eine gelinde Eintrittsgebuehr koennen uebergewichtige Menschen bei mir die Fenzen entstrauchen und somit fit werden – anstatt dass man beim Kulturpalast Eintritt zahlt und da noch immer mehr zunimmt durch die Kantinen.

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